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61. Rieslingland - Czimondor Weingut

Letzte Änderung: 2025. November. 26. 11:03

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cím: Rieslingland - Czimondor Weingut
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tartalom: + 1 Wo nicht nur Olaszrizling zum Wein wird In Rieslingland kannst du gastfreundliche Weinkeller besuchen, einen Einblick in die Tradition des Weinbaus gewinnen, auf den Terrassen kleiner Weingüter exzellente Weine probieren und dich in anregende Gespräche mit den Winzern vertiefen. Freu dich auf eine unvergessliche Reise! Ein stilles Juwel des Balaton-Oberlandes Der Rezi-Weinberg, nur zehn Minuten von Keszthely entfernt, ist mehr als nur ein Hügelzug an der Grenze zwischen Balaton-Oberland und Komitat Zala – er ist eine eigene kleine Welt, die die Einheimischen liebevoll Rieslingland nennen. Dieser Name kommt nicht von ungefähr: Der Olaszrizling prägt die Region seit Jahrzehnten, doch hier zeigt er einen ganz eigenen Charakter. Das Gebiet besitzt ein außergewöhnliches Mikroklima: Die nach Süden ausgerichteten Hänge sind ideal für den Weinbau. Die Nähe zu den Alpen sorgt für mehr Niederschlag, während der Balaton und die Zalaer Hügel ein ausgeglichenes Klima mit kühleren Nächten und längerer Reifezeit schaffen. All das verleiht den Weinen eine feine Säurestruktur und intensive Aromen. Besonders macht Rezi auch, dass hier keine industrielle Massenproduktion stattfindet: Kleine, handwerkliche Weingüter bewirtschaften die Reben persönlich – jede Traube, jede Flasche wird mit Hingabe gepflegt. Neben Klassikern wie Olaszrizling, Grauburgunder (Szürkebarát) und Blaufränkisch (Kékfrankos) experimentieren immer mehr Winzer mit alten ungarischen Sorten wie Nektár, Zengő oder Rozália. Drei Weingüter aus Rieslingland Besuche sie einzeln oder als Teil einer Weinwanderung – die Keller liegen nah beieinander. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich. Czimondor Weingut – Weinbau im Einklang mit der Natur István Czimondor ist in den Rezi-Weinbergen aufgewachsen. Von seinen Vorfahren erbte er nicht nur die Rebflächen, sondern auch die Liebe zur Natur, zum Weinbau und zur Kellerkunst. Sein Sortiment umfasst neben dem klassischen Olaszrizling auch Muskateller, Grauburgunder, Rozália und Kékfrankos. Ein Teil der Weine reift im Edelstahltank, ein anderer im Holzfass.  István produziert nur so viel, wie er selbst sorgfältig betreuen kann – kleine Chargen, frische Jahrgänge, bester Trinkfluss. Die Sortenvielfalt kann je nach Jahrgang variieren, doch die Klassiker sind stets verfügbar. In jedem Wein des Czimondor Weinguts spiegelt sich die Essenz von Rezi wider – das schmeckt man. Kontakt: Facebook  

Stell dir vor: An der Stelle des heutigen Balaton erstreckte sich einst ein gewaltiger See – über tausend Meter tief und vierhundertmal so groß! Die Geschichte des Pannon-Sees ist nicht nur ein faszinierendes geologisches Kapitel, sondern ein bis heute prägendes Erbe: Unsere Bodenschätze, fruchtbaren Böden und sogar manche Legenden haben hier ihren Ursprung. Erfahre, wie ein urzeitliches Binnenmeer Transdanubien für immer veränderte!

Ein Binnenmeer, das über Millionen Jahre existierte

Der gigantische Pannon-See – zu seiner größten Ausdehnung über vierhundertmal so groß wie der heutige Balaton – bedeckte über Millionen Jahre (ca. 12 bis 8,5 Millionen Jahre vor heute) auch Teile des heutigen Ungarns. Durch das Aufsteigen der umliegenden Gebirge wurde der See allmählich vom Weltozean abgeschnitten, sein Wasser wurde zunehmend süß und das Becken füllte sich langsam mit Sedimenten. Dank seiner Isolation entwickelte sich eine einzigartige Tierwelt mit vielen endemischen Arten.

Die Entstehung des Pannon-Sees – ein Prozess über Äonen

Der Pannon-See entstand nicht plötzlich, sondern entwickelte sich über Millionen Jahre hinweg aus weitaus größeren Wasserflächen. Ursache dafür waren vor allem langfristige tektonische Bewegungen sowie sich verändernde Niederschlagsverhältnisse. Als seine „Geburt“ gilt jener Moment, in dem er sich als weitgehend abgeschlossenes, eigenständiges Binnenmeer manifestierte.

Tiefe Wasser und vielfältige Uferlandschaften

Mancherorts erreichte der See Tiefen von über 1000 Metern, anderswo bildeten sich flache Zonen mit Lagunen, Flussdeltas und isolierten Kleingewässern – ein vielfältiger Lebensraum. In Zeiten hohen Wasserstands entstanden an den Gebirgsrändern felsige Ufer, deren Spuren bis heute z. B. im Keszthelyer Gebirge oder im Mecsek zu finden sind.

Das Zeitalter der Sedimentation – der Abschied vom Pannon-See

Trotz seiner enormen Ausdehnung wurde der See durch Flüsse – vor allem von den Alpen und Karpaten – über Jahrmillionen hinweg mit gewaltigen Mengen an Sedimenten aufgefüllt. So verschwand der Pannon-See im Laufe von etwa 6,5 Millionen Jahren von der geologischen Landkarte.

Was er hinterließ

Aus diesen Ablagerungen entstanden die sogenannten pannonischen Formationen – bestehend vor allem aus Sand, Ton und Schluff.
 Sie bedecken heute weite Teile Transdanubiens und enthalten bedeutende Rohstoffe (z. B. Erdöl) sowie wichtige Grundwasserleiter – so auch im Gebiet der Zalaer Hügellandschaft.

Auf den feinlaminierten Ton- und Sandablagerungen der pannonischen Somlói-Formation bildeten sich besonders fruchtbare Böden. In diesen Schichten finden sich bis heute Relikte wie das sogenannte „Tihanyer Ziegenhorn“ – in Wirklichkeit das abgerundete Schalenfragment einer fossilen Muschelart (Congeria ungulacaprae), bekannt aus der ungarischen Sagenwelt.

Die letzten Seen und der Rückzug

Bemerkenswert ist, dass sich der Pannon-See – bedingt durch die Hauptrichtungen seiner Zuflüsse (aus Nordwest, Nord und Nordost) – vorwiegend nach Süden und Südosten hin auffüllte. Im Zeitraffer betrachtet scheint er sich langsam aus dem heutigen Ungarn „zurückgezogen“ zu haben.

Kleinere Seen existierten daher noch lange in Teilen des heutigen Slawoniens (Kroatien) und Nordserbiens. Aufgrund ihrer abweichenden Größe, Beschaffenheit und Fauna gelten sie jedoch nicht als Nachfolger des Pannon-Sees.

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62. Rieslingland - Takács Zsolt Weingut

Letzte Änderung: 2025. November. 26. 11:09

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tartalom: + 1 Wo nicht nur Olaszrizling zum Wein wird In Rieslingland kannst du gastfreundliche Weinkeller besuchen, einen Einblick in die Tradition des Weinbaus gewinnen, auf den Terrassen kleiner Weingüter exzellente Weine probieren und dich in anregende Gespräche mit den Winzern vertiefen. Freu dich auf eine unvergessliche Reise! Ein stilles Juwel des Balaton-Oberlandes Der Rezi-Weinberg, nur zehn Minuten von Keszthely entfernt, ist mehr als nur ein Hügelzug an der Grenze zwischen Balaton-Oberland und Komitat Zala – er ist eine eigene kleine Welt, die die Einheimischen liebevoll Rieslingland nennen. Dieser Name kommt nicht von ungefähr: Der Olaszrizling prägt die Region seit Jahrzehnten, doch hier zeigt er einen ganz eigenen Charakter. Das Gebiet besitzt ein außergewöhnliches Mikroklima: Die nach Süden ausgerichteten Hänge sind ideal für den Weinbau. Die Nähe zu den Alpen sorgt für mehr Niederschlag, während der Balaton und die Zalaer Hügel ein ausgeglichenes Klima mit kühleren Nächten und längerer Reifezeit schaffen. All das verleiht den Weinen eine feine Säurestruktur und intensive Aromen. Besonders macht Rezi auch, dass hier keine industrielle Massenproduktion stattfindet: Kleine, handwerkliche Weingüter bewirtschaften die Reben persönlich – jede Traube, jede Flasche wird mit Hingabe gepflegt. Neben Klassikern wie Olaszrizling, Grauburgunder (Szürkebarát) und Blaufränkisch (Kékfrankos) experimentieren immer mehr Winzer mit alten ungarischen Sorten wie Nektár, Zengő oder Rozália. Drei Weingüter aus Rieslingland Besuche sie einzeln oder als Teil einer Weinwanderung – die Keller liegen nah beieinander. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich. Takács Zsolt Weingut – Eine Reise ins 18. Jahrhundert Auf den Weinbergen, die einst auch von der Familie Festetics bewirtschaftet wurden, führt heute Zsolt Takács die Familientradition fort. Seit dem 18. Jahrhundert wird hier Wein gemacht – das Wissen wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Zsolt, die achte Generation, bewirtschaftet das nur 1 Hektar große Weingut mit familiärer und freundschaftlicher Unterstützung – alles von Hand. Neben seiner Arbeit als Winzer ist er auch ein leidenschaftlicher Erzähler über den Rezi-Weinberg. Sein Aushängeschild ist der Nektár – eine ungarische Rebsorte mit Hungarikum-Status, die er als trockene und halbtrockene Variante anbietet. Das Sortiment umfasst zudem spannende Weine wie Zengő, Tramini, Chardonnay und Kékfrankos. Die Weine entstehen mit moderner Technik, aber auf natürliche, traditionelle Weise – und tragen den Charakter des Rezi-Weinbergs in sich. Kontakt: Webseite Facebook

Stell dir vor: Wo heute die dolomitischen Gipfel des Keszthelyer Gebirges in den Himmel ragen, rauschten einst die Wellen eines tropischen Meeres. Die Landschaft, die wir als unveränderlich empfinden, ist in Wirklichkeit nur ein vergänglicher Gast auf der Bühne der Erdgeschichte. Wie wird aus einem seichten Tropenmeer ein ungarisches Mittelgebirge? Warum reißt Dolomitgestein? Und wie beeinflusst das heute die landwirtschaftliche Nutzung? Begib dich auf eine Reise durch Millionen Jahre – in eine Geschichte, die in Stein geschrieben steht.

Die Erdoberfläche – nur scheinbar konstant

Gebirge, Ebenen, Inseln, Meere, Flüsse, Seen – all diese Begriffe wirken aus menschlicher Perspektive beständig, sind aus Sicht der Erde jedoch oft nur flüchtige Erscheinungen. Die Gesteine unseres Planeten sind ständig in Bewegung. Wie zerbrochene Schalenstücke auf einem gekochten Ei treiben die tektonischen Platten der Erdkruste auf dem plastischen Untergrund und befinden sich auf einer ewigen Reise.

Manche driften aufeinander zu, schieben sich übereinander oder falten sich zu Gebirgen. Andere senken sich ab, sodass Senken, Seen oder sogar ganze Meere entstehen können.

So kommt es, dass der Dolomit und Kalkstein des Keszthelyer Gebirges in einem tropischen Flachmeer abgelagert wurden, das einst Tausende Kilometer entfernt lag und seit Dutzenden Millionen Jahren nicht mehr existiert. Die Landschaft ähnelte jener, die wir heute in den paradiesischen Regionen der Bahamas finden.

Im Norden Vulkanismus – im Süden Tropenmeer

Der nördliche Teil des Keszthelyer Gebirges besteht aus jungen, nur wenige Millionen Jahre alten vulkanischen Gesteinen. Im Süden hingegen – etwa bei Rezi oder Cserszegtomaj – dominieren deutlich ältere Dolomite, die im tropischen Meer entstanden.

Neben den weitverbreiteten Schichten des sogenannten Hauptdolomits – auch in den Alpen zu finden – tritt hier fleckenweise der über 200 Millionen Jahre alte Rezi-Dolomit auf.

Das Keszthelyer Hochland wird von einem Nord-Süd-Talsystem und mikrotektonischen Störungen durchzogen. Aufgrund der dünnen Bodenschicht und des stark gegliederten Reliefs ist das Gebiet zu über 70 % bewaldet. Die verkarstete Oberfläche ist ganzjährig wasserarm und weist besondere ökologische Merkmale auf.

Das Plateau ist von inneren Becken gegliedert und wird durch tiefe tektonische Bruchlinien wie die Hévízer- und Edericser-Störung begrenzt. Diese Struktur macht das Gebiet auch anfällig für seismische Aktivität.

Die geologische Grundlage der heutigen Landnutzung

Die durch Zerfall und Verwitterung entstandenen Böden auf dem Dolomitschutt bilden die natürliche Grundlage der heutigen Landnutzung. Einige unserer Produzentinnen und Produzenten arbeiten am westlichen Rand des Keszthelyer Hochlands – einem Gebiet, das von den 350 bis 440 Meter hohen, tektonisch herausgehobenen Horsten geprägt ist.

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63. CseroSajt

Letzte Änderung: 2025. November. 26. 09:34

Geräucherter Parenyica, würziger Gomolya, süßer Quarkrahm – wenn du echte, unverfälschte Aromen liebst, musst du CseroSajt probieren!

CseroSajt

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cím: CseroSajt
lead: Geräucherter Parenyica, würziger Gomolya, süßer Quarkrahm – wenn du echte, unverfälschte Aromen liebst, musst du CseroSajt probieren!
tartalom: + 1 CseroSajt – Drei Kühe, zwei Hände, eine Geschichte, die jeden Morgen neu beginnt Auf den Hügeln des Rezi-Weinbergs reift heute kein Wein mehr, sondern handgemachter Käse. Im ehemaligen Presshaus produziert Róbert Cserép täglich geräucherten Parenyica, würzigen Gomolya sowie cremigen Quarkrahm. Während andere noch schlafen, steht Robi bereits in der Käserei: pasteurisiert, dickt ein, rührt, formt, räuchert, verpackt. Die Geschichte von CseroSajt ist kein über Generationen vererbtes Handwerk, sondern das Ergebnis einer bewussten Entscheidung – und vieler Neuanfänge. Die Spezialitäten kann man direkt auf dem Hof probieren, inmitten friedlich grasender Kühe und der sanften Hügel von Rezi.   Vom IT-Spezialisten zum Käsemacher Früher arbeitete Robi als Informatiker. Doch irgendwann reichte es ihm: Bildschirme, geschlossene Räume – das war nicht mehr seine Welt. Die Sehnsucht nach Natur, Ruhe und echtem Handwerk zog ihn zurück auf den Berg. „Jeden Morgen, bevor ich mit der Käseherstellung beginne, stelle ich mich vor die Werkstatt. Die Kühe grasen still, der Nebel hebt sich, und an kalten Tagen sieht man sogar ihren Atem. Dann weiß ich: Ich bin am richtigen Ort.“ Robi ist in Rezi aufgewachsen – für ihn war klar, dass er auch seine Käserei hier aufbauen möchte. Die ersten Versuche startete er mit zwei Litern Milch, zunächst für die Familie. Doch die positiven Rückmeldungen zeigten schnell: Seine handwerklichen Käse begeistern auch andere. Aus anfänglicher Leidenschaft wurde ein kleines Unternehmen. Heute unterstützt ihn ein kleines Team. Nach vielen Kursen, Experimenten und Rückschlägen hat Robi das alte Presshaus in eine moderne Käserei verwandelt – natürlich streng nach Vorschrift, aber mit dem Herzen immer nah an Mensch und Natur. Käse mit Charakter Im Sortiment von CseroSajt findest du frischen Gomolya – natur und mit Gewürzen –, handgezogenen Parenyica in verschiedenen Variationen sowie süßen Quarkrahm. Letzterer ist deutlich cremiger und dichter als Joghurt und bietet ein völlig neues Geschmackserlebnis. Robi verarbeitet ausschließlich schonend pasteurisierte Milch bei niedrigen Temperaturen, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren. Lab und Bakterienkulturen wählt er sorgfältig aus, das Salz ist naturbelassen und frei von Zusätzen. Bei den Gewürzen setzt er auf Qualität und Regionalität: rote Zwiebeln, Schinken, Knoblauch, Bärlauch, getrocknete Tomaten, Cranberries, Chili – alles natürlich, vieles aus eigenem Anbau. Der Parenyica wird von Hand gezogen, geformt und gefüllt, anschließend über Buchenholz geräuchert. Das verleiht ihm seinen unverwechselbaren, mild-salzigen Rauchgeschmack – ein echtes Markenzeichen von CseroSajt. Alle Produkte sind frei von Konservierungsstoffen und Zusatzstoffen. Kein Käse gleicht dem anderen In Robis Käserei gleicht kein Käse dem anderen. Kleine Unterschiede in Geschmack und Konsistenz gehören dazu – das ist Handwerk. Wetter, Futterqualität und Tierhaltung haben direkten Einfluss. Wie Robi sagt: „Der Käse ist so gut wie die Milch. Die Milch ist so gut wie das Tier. Und das Tier lebt so, wie man es hält.“ Derzeit weiden auf dem Rezi-Weinberg drei Kühe: zwei Magyartarka und eine Karpatische Borzderes. Ihre Namen: Rezeda, Pipacs und Jázmin.Unser Tipp: Probiere CseroSajt selbst. Und wenn du kannst, besuche den Hof – erlebe hautnah, wie echter Käse entsteht und lerne die Kühe persönlich kennen.   Produktinformation Parenyica – von Hand gezogen, über Buchenholz geräuchert Wusstest du, dass Parenyica ursprünglich aus der Hohen Tatra stammt? Dort wurde er von Hirten aus Schafsmilch hergestellt. Heute entsteht diese Spezialität auch in Rezi. CseroSajt-Parenyica wird aus frischer Milch gefertigt. Nach schonender Pasteurisierung wird der Käse von Hand gezogen, gedreht und in seine typische Form gebracht. Der Basis-Parenyica ist mild salzig, elastisch und erhält sein feines Raucharoma durch Buchenholz. Ohne Konservierungsstoffe, ohne künstliche Zusätze. Das verwendete Salz ist naturbelassen und reich an Mineralien. Parenyica gibt es auch in spannenden Varianten: mit roten Zwiebeln, Schinken, Knoblauch, Bärlauch, getrockneten Tomaten, Cranberries oder Chili. CseroSajt – Direktverkauf vor Ort 8373 Rezi, Kiscomai út Hrsz 2622 Google Maps Weitere Informationen: Webseite Facebook +36 30 424 7424

Stell dir vor: Wo heute die dolomitischen Gipfel des Keszthelyer Gebirges in den Himmel ragen, rauschten einst die Wellen eines tropischen Meeres. Die Landschaft, die wir als unveränderlich empfinden, ist in Wirklichkeit nur ein vergänglicher Gast auf der Bühne der Erdgeschichte. Wie wird aus einem seichten Tropenmeer ein ungarisches Mittelgebirge? Warum reißt Dolomitgestein? Und wie beeinflusst das heute die landwirtschaftliche Nutzung? Begib dich auf eine Reise durch Millionen Jahre – in eine Geschichte, die in Stein geschrieben steht.

Die Erdoberfläche – nur scheinbar konstant

Gebirge, Ebenen, Inseln, Meere, Flüsse, Seen – all diese Begriffe wirken aus menschlicher Perspektive beständig, sind aus Sicht der Erde jedoch oft nur flüchtige Erscheinungen. Die Gesteine unseres Planeten sind ständig in Bewegung. Wie zerbrochene Schalenstücke auf einem gekochten Ei treiben die tektonischen Platten der Erdkruste auf dem plastischen Untergrund und befinden sich auf einer ewigen Reise.

Manche driften aufeinander zu, schieben sich übereinander oder falten sich zu Gebirgen. Andere senken sich ab, sodass Senken, Seen oder sogar ganze Meere entstehen können.

So kommt es, dass der Dolomit und Kalkstein des Keszthelyer Gebirges in einem tropischen Flachmeer abgelagert wurden, das einst Tausende Kilometer entfernt lag und seit Dutzenden Millionen Jahren nicht mehr existiert. Die Landschaft ähnelte jener, die wir heute in den paradiesischen Regionen der Bahamas finden.

Im Norden Vulkanismus – im Süden Tropenmeer

Der nördliche Teil des Keszthelyer Gebirges besteht aus jungen, nur wenige Millionen Jahre alten vulkanischen Gesteinen. Im Süden hingegen – etwa bei Rezi oder Cserszegtomaj – dominieren deutlich ältere Dolomite, die im tropischen Meer entstanden.

Neben den weitverbreiteten Schichten des sogenannten Hauptdolomits – auch in den Alpen zu finden – tritt hier fleckenweise der über 200 Millionen Jahre alte Rezi-Dolomit auf.

Das Keszthelyer Hochland wird von einem Nord-Süd-Talsystem und mikrotektonischen Störungen durchzogen. Aufgrund der dünnen Bodenschicht und des stark gegliederten Reliefs ist das Gebiet zu über 70 % bewaldet. Die verkarstete Oberfläche ist ganzjährig wasserarm und weist besondere ökologische Merkmale auf.

Das Plateau ist von inneren Becken gegliedert und wird durch tiefe tektonische Bruchlinien wie die Hévízer- und Edericser-Störung begrenzt. Diese Struktur macht das Gebiet auch anfällig für seismische Aktivität.

Die geologische Grundlage der heutigen Landnutzung

Die durch Zerfall und Verwitterung entstandenen Böden auf dem Dolomitschutt bilden die natürliche Grundlage der heutigen Landnutzung. Einige unserer Produzentinnen und Produzenten arbeiten am westlichen Rand des Keszthelyer Hochlands – einem Gebiet, das von den 350 bis 440 Meter hohen, tektonisch herausgehobenen Horsten geprägt ist.

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64. Smart parking Hévíz

Letzte Änderung: 2022. Februar. 07. 14:09

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cím: Smart parking Hévíz
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tartalom: + 1 Parken und bezahlen Sie einfach und schnell mit Ihrem Handy Zusätzlich zu dem bestehenden Bezahlsystem vor Ort können Sie jetzt Parkgebühren auch über eine mobile App bezahlen.   Um Ihnen zu helfen, haben wir die wichtigsten Informationen über das aktuelle Parksystem in Hévíz zusammengestellt. Großer Parkplatz – rote Zone, Dauertickets sind nicht gültig Ablauf des Parkens: Schranke – Nummernschilderfassung (Überprüfen Sie die Anzeige, ob Ihr Nummernschild korrekt ist) Parken Zahlung der Gebühren - durch Eingabe Ihres Kennzeichens am Terminal (mit Münzen, Banknoten, Bankkarte, App, SMS) Parkplatz innerhalb von 10 Minuten verlassen wenn Sie nur durch den Parkplatz durchfahren wollen, haben Sie maximal 15 Minuten Zeit, danach müssen Sie auch für die ersten 15 Minuten zahlen An den Schranken müssen Sie eine nach der anderen passieren, um das Nummernschild zu lesen.   Parkplatz Széchenyi Str. beim Wasserturm – gelbe Zone, auch Dauertickets sind gültigAblauf des Parkens: Schranke – Nummernschilderfassung (Überprüfen Sie die Anzeige, ob Ihr Nummernschild korrekt ist) Parken Zahlung der Gebühren (mit Münzen, Banknoten, Bankkarte, App, SMS) Parkplatz innerhalb von 10 Minuten verlassen An den Schranken müssen Sie eine nach der anderen passieren, um das Nummernschild zu lesen.   Parken im Freien in der Stadt – OHNE DAUERTICKET Ohne Dauerticket können Sie in jeder Zone parken, indem Sie die Parkgebühr bezahlen. Geschlossene Parkplätze wurden bereits erwähnt, aber für die anderen Parkplätze im Freiem (ohne Schranke) haben Sie mehrere Zahlungsmöglichkeiten. Sie können das Parken traditionell am Parkautomaten mit Bargeld oder Bankkarte zahlen, per SMS, über eine der mit dem Nationalen Mobilen Zahlungssystem (NMFR) verbunden oder der stadteigenen mobilen App, unter Eingabe Ihrer Parkplatz-Nummer.   Parken im Freien in der Stadt – MIT DAUERTICKET Inhaber von allgemeinen oder privaten Dauertickets können die gelb markierten Zonen zum Parken nutzen. Diese sind: Honvéd utca, Park utca, József Attila utca, Parkplatz mit 54 Plätzen (am Wasserturm) in der Széchenyi István utca, Parkplatz an der Zrínyi Miklós utca 1. und der Abschnitt der Kossuth Lajos utca zwischen Széchenyi István utca und Honvéd utca. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt der József Attila utca zwischen der Honvéd utca und der Rózsa köz – vor der Arztpraxis –, wo das Parken nicht mit einem Parkschein, sondern mit einer Parkscheibe für bis zu 60 Minuten möglich ist oder man muss bezahlen! Mit einem Arbeitnehmerticket kann man auf dem Parkplatz an der Zrínyi Miklós utca 1. und auf dem Abschnitt der Kossuth Lajos utca zwischen der Széchenyi István utca und der Honvéd utca nicht kostenlos parken! So können Sie ein Dauerticket kaufen Allgemeine Jahreskarten 10.000 Forint können Sie persönlich im Parkbüro (Kossuth Lajos utca 5. As 2.), oder über die mobile App kaufen (unter Entwicklung) Smart Parking App Nutzen Sie diese so: aus dem Google Playstore oder Apple AppStore herunterladen mit Ihrer Telefonnummer registrieren – nur so können Sie die App nutzen Fahrzeug erfassen Ihre Bankkarte oder Simple Pay-Profil registrieren auf der Karte auswählen, wo Sie parken wenn Sie mehrere Fahrzeuge registriert haben, das entsprechende auswählen Parken mit dem Reiter „Start-Stop” oder der Auswahl einer fixen Zeit beginnen   Parken mit Behindertenausweis Für Personen mit eingeschränkter Mobilität ist das Parken überall auf dem Gebiet von Hévíz kostenlos. Auf Parkplätzen unter freiem Himmel ist kein Ticket erforderlich, aber bei Parkplätzen mit Schranke muss vor dem Verlassen vor der Kamera des Zahlungsterminals ein gültiger Behindertenausweis vorgezeigt und dessen Seriennummer angeben werden. Parken mit elektrischem Fahrzeug Für elektrische Fahrzeuge (mit grünem Kennzeichen) ist das Parken überall auf dem Gebiet von Hévíz kostenlos. Auf Parkplätzen unter freiem Himmel ist kein Ticket erforderlich, bei Parkplätzen mit Schranke öffnet sich diese beim Verlassen anhand der Erkennung des Kennzeichens durch das smarte Parksystem ohne Zahlung.   Wer kann helfen, worauf sollten Sie achten? Wenn Sie auf Schwierigkeiten stoßen, können Sie an der Schranke und auch am Terminal den Dispatcher anrufen, der Ihnen hilft. Es lohnt sich, die Anzeige an der Schranke zu überprüfen, ob die Kamera Ihr Nummernschild richtig liest. Es kann leider vorkommen, dass, wenn es nicht ganz sauber oder ein individuelles Nummernschild ist, es falsch in das System gelangt. Im ersten Fall müssen Sie beim Bezahlen das falsch eingelesene Nummernschild eingeben, damit die Schranke Sie herauslässt.   In Hévíz muss die Parkgebühr täglich zwischen 8:00 und 18:00 Uhr entrichtet werden! Weitere Information über Parkzonen und Parkgebühren sowie die Zahlung von Strafzetteln: Büro für Parken Hévíz |        
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65. Der Bad Hévízer See

Letzte Änderung: 2024. August. 16. 13:37

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cím: Der Bad Hévízer See
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tartalom: + 1     Wussten Sie, dass sich der größte natürliche, biologisch aktive Thermalsee der Welt in Ungarn befindet? Nur 200 km von Wien und Graz entfernt, an der Westspitze des Plattensees gilt der Hévízer Thermalsee seit Jahrzehnten als ultimativer Touristenmagnet. Die einzigartige Badeanlage mit dem hölzernen Badepalast im See bietet mitten in der Stadt, jedoch auch mitten im Grünen das ganze Jahr durch unvergessliche Badeerlebnisse. Ob draußen unterm Himmel, zwischen Seerosen, unter einer Nebelhaube oder bei dicken Schneeflocken, oder drinnen im Wellnessbad – diverse Eintrittskarten machen die Auszeit perfekt.  Der 4,4 Hektar große Thermalsee hat eine Wasseroberfläche von mehr als 6 Fußballfeldern, und eine maximale Kratertiefe von 38,5 Metern, wo sich eine Höhle mit mehreren, verschieden temperierten Quellen befindet. Aus der Quellhöhle tritt fast 40°C Grad warmes Thermalwasser hervor, und zwar so ergiebig, dass sich das ganze Wasser im See alle 72 Stunden komplett austauscht. Es gibt Stellen am Rande, und beim Badehaus, wo man stehen kann, ansonsten gibt es viele Geländer im See zum Festhalten. Einst Teil des Ursees, den wir heute als Plattensee kennen, speist der heutige Thermalsee durch ein ebenfalls mit Seerosen überwuchertes Kanal den Fluss Zala, und mündet nach einigen Kilometern schließlich in den Plattensee. Der Seeboden ist mit dickem Torfschlamm bedeckt, und das Wasser bietet durch die Präsenz organischer und anorganischer Stoffe in gelöster sowie in Gasform heilende und gesundheitsfördernde Faktoren. Der biologisch aktive Thermalsee wird seit der Römerzeit wegen seinem kalzium-, magnesium- und leicht radonhaltigen Wasser zu Heilzwecken besucht. Der für die Umgebung typische Geruch ist dem hohen Schwefelgehalt zu verdanken, der seine heilenden Wirkungen nicht nur durch die Haut im Wasser, sondern auch als Gas-Dampf-Gemisch durch die Atemwege aufgenommen, entfaltet.   BESCHWERDEN LINDERN UND ENERGIERESERVEN AUFLADEN Prävention, Heilung, Rehabilitation: Ob nur ein Tag zum Entspannen oder eine traditionelle Heilkur, individuell zusammengestellte Verwöhnbehandlungen oder traditionelle Anwendungen auf ärztliche Anordnung, aktiv oder passiv das Baden genießen – es ist der ideale Ort, um Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen. Die ganze Atmosphäre, das Blaue des Wassers, das Grüne der Bäume ringsum, die bunten Lotusblüten und die heilkräftigen Inhaltsstoffe, die beruhigen und entspannen, haben durchaus viele weitere positive gesundheitsfördernde Effekte. Außer rheumaspezifischer Therapie eignen sich das Wasser und die ergänzenden therapeutischen Anwendungen und Dienstleistungen bestens zur allgemeinen Regeneration, zur Linderung von Gelenkschmerzen, Erschöpfungszuständen und Hautproblemen. Selbst als Trinkkur findet das schwefelhaltige Wasser Anwendung und stellt eine wertvolle Ergänzung der Therapie bei, indem es Funktionsstörungen im Verdauungstrakt positiv entgegenwirkt und den vegetativen Stoffwechsel ankurbelt. In Hévíz ist alles gegeben, um das seelische Gleichgewicht zu erlangen: verwöhnende Passivitäten, heilende Aktivitäten, eine schöne Landschaft mit viel Kultur, guter Küche und feurigen Weinen der Region. Ein Aufenthalt in unserer charmanten Kleinstadt trägt zur Lebensfreude bei.     Zwischen den Behandlungen findet sich auch in der nahen Umgebung viel zu entdecken. Unter anderem erwartet Sie in nur 8 km Entfernung der größte See Mitteleuropas, Golfplätze, Burgruinen, Ritterspiele, Bauernmärkte, gesellige Weinlokale, Heißluftballonfahrten, oder organisierte Tagesfahrten in die ungarische Hauptstadt Budapest (Gewinner des „European best destinations 2019“ Preises), in das gleich weit gelegene Wien oder Graz, aber ein Tag Pussta-Romantik lohnt sich ebenfalls. Hévíz erwartet Sie zu einem unvergesslichen Gesundheitsurlaub, der qualitative Ruhe in mehr Lebensfreude umwandelt!    
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címkék: ;Gesundheit;Festetics Spa;Bad;Heilmethode;Heilsee;Heilwasser;Hévíz;Bad Hévíz;Hévízer Traditionelle Heilmethode;See Bad;wellness;Öffnungszeiten;
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66. Rieslingland

Letzte Änderung: 2025. November. 26. 13:50

In Rieslingland ist alles möglich – eines aber ist sicher: Dich erwartet eine erlebnisreiche Weinverkostung in einem versteckten Winkel des Keszthelyer Gebirges.

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cím: Rieslingland
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tartalom: + 1 Wo nicht nur Olaszrizling zum Wein wird In Rieslingland kannst du gastfreundliche Weinkeller besuchen, einen Einblick in die Tradition des Weinbaus gewinnen, auf den Terrassen kleiner Weingüter exzellente Weine probieren und dich in anregende Gespräche mit den Winzern vertiefen. Freu dich auf eine unvergessliche Reise! Ein stilles Juwel des Balaton-Oberlandes Der Rezi-Weinberg, nur zehn Minuten von Keszthely entfernt, ist mehr als nur ein Hügelzug an der Grenze zwischen Balaton-Oberland und Komitat Zala – er ist eine eigene kleine Welt, die die Einheimischen liebevoll Rieslingland nennen. Dieser Name kommt nicht von ungefähr: Der Olaszrizling prägt die Region seit Jahrzehnten, doch hier zeigt er einen ganz eigenen Charakter. Das Gebiet besitzt ein außergewöhnliches Mikroklima: Die nach Süden ausgerichteten Hänge sind ideal für den Weinbau. Die Nähe zu den Alpen sorgt für mehr Niederschlag, während der Balaton und die Zalaer Hügel ein ausgeglichenes Klima mit kühleren Nächten und längerer Reifezeit schaffen. All das verleiht den Weinen eine feine Säurestruktur und intensive Aromen. Besonders macht Rezi auch, dass hier keine industrielle Massenproduktion stattfindet: Kleine, handwerkliche Weingüter bewirtschaften die Reben persönlich – jede Traube, jede Flasche wird mit Hingabe gepflegt. Neben Klassikern wie Olaszrizling, Grauburgunder (Szürkebarát) und Blaufränkisch (Kékfrankos) experimentieren immer mehr Winzer mit alten ungarischen Sorten wie Nektár, Zengő oder Rozália. Drei Weingüter aus Rieslingland Besuche sie einzeln oder als Teil einer Weinwanderung – die Keller liegen nah beieinander. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich. Bakos Weingut – Vom Klavier zum Riesling, von Rezi in die Welt Wer zu einem Glas Wein auch eine gute Geschichte sucht, ist im Bakos Weingut genau richtig. Rezső Bakos bereiste als Pianist die ganze Welt. Heute verbindet er seine Liebe zum Wein mit Musik, Gastfreundschaft und eigenen kulinarischen Kreationen. Seinen ersten Wein kelterte er mit neun Jahren, unterstützt von seinem Großvater. Für Rezső ist Weinbau nicht nur Handwerk, sondern ein Gesamterlebnis: Bei Verkostungen spielt er selbst, erzählt, kocht und schenkt seine Weine aus. Die Reben stammen aus eigenen und geerbten Lagen in Rezi – auf verschiedenen Böden, doch stets mit gleicher Sorgfalt gepflegt. Rezső arbeitet ökologisch: ohne Herbizide, ohne systemische Spritzmittel, alle Arbeiten an den Reben werden von Hand erledigt. Seine Weine – Olaszrizling, Irsai Olivér, Cabernet Sauvignon, Kékfrankos – reifen teils im Eichenfass, teils im Edelstahltank. Traditionelle Methoden kombiniert er mit moderner Technik. 2025 wurde sein Rezi Rizling Barnabás (Jahrgang 2024) erneut zum „Wein des Rieslinglands“ gekürt. Kontakt: Webseite Facebook  

Stell dir vor: An der Stelle des heutigen Balaton erstreckte sich einst ein gewaltiger See – über tausend Meter tief und vierhundertmal so groß! Die Geschichte des Pannon-Sees ist nicht nur ein faszinierendes geologisches Kapitel, sondern ein bis heute prägendes Erbe: Unsere Bodenschätze, fruchtbaren Böden und sogar manche Legenden haben hier ihren Ursprung. Erfahre, wie ein urzeitliches Binnenmeer Transdanubien für immer veränderte!

Ein Binnenmeer, das über Millionen Jahre existierte

Der gigantische Pannon-See – zu seiner größten Ausdehnung über vierhundertmal so groß wie der heutige Balaton – bedeckte über Millionen Jahre (ca. 12 bis 8,5 Millionen Jahre vor heute) auch Teile des heutigen Ungarns. Durch das Aufsteigen der umliegenden Gebirge wurde der See allmählich vom Weltozean abgeschnitten, sein Wasser wurde zunehmend süß und das Becken füllte sich langsam mit Sedimenten. Dank seiner Isolation entwickelte sich eine einzigartige Tierwelt mit vielen endemischen Arten.

Die Entstehung des Pannon-Sees – ein Prozess über Äonen

Der Pannon-See entstand nicht plötzlich, sondern entwickelte sich über Millionen Jahre hinweg aus weitaus größeren Wasserflächen. Ursache dafür waren vor allem langfristige tektonische Bewegungen sowie sich verändernde Niederschlagsverhältnisse. Als seine „Geburt“ gilt jener Moment, in dem er sich als weitgehend abgeschlossenes, eigenständiges Binnenmeer manifestierte.

Tiefe Wasser und vielfältige Uferlandschaften

Mancherorts erreichte der See Tiefen von über 1000 Metern, anderswo bildeten sich flache Zonen mit Lagunen, Flussdeltas und isolierten Kleingewässern – ein vielfältiger Lebensraum. In Zeiten hohen Wasserstands entstanden an den Gebirgsrändern felsige Ufer, deren Spuren bis heute z. B. im Keszthelyer Gebirge oder im Mecsek zu finden sind.

Das Zeitalter der Sedimentation – der Abschied vom Pannon-See

Trotz seiner enormen Ausdehnung wurde der See durch Flüsse – vor allem von den Alpen und Karpaten – über Jahrmillionen hinweg mit gewaltigen Mengen an Sedimenten aufgefüllt. So verschwand der Pannon-See im Laufe von etwa 6,5 Millionen Jahren von der geologischen Landkarte.

Was er hinterließ

Aus diesen Ablagerungen entstanden die sogenannten pannonischen Formationen – bestehend vor allem aus Sand, Ton und Schluff.
 Sie bedecken heute weite Teile Transdanubiens und enthalten bedeutende Rohstoffe (z. B. Erdöl) sowie wichtige Grundwasserleiter – so auch im Gebiet der Zalaer Hügellandschaft.

Auf den feinlaminierten Ton- und Sandablagerungen der pannonischen Somlói-Formation bildeten sich besonders fruchtbare Böden. In diesen Schichten finden sich bis heute Relikte wie das sogenannte „Tihanyer Ziegenhorn“ – in Wirklichkeit das abgerundete Schalenfragment einer fossilen Muschelart (Congeria ungulacaprae), bekannt aus der ungarischen Sagenwelt.

Die letzten Seen und der Rückzug

Bemerkenswert ist, dass sich der Pannon-See – bedingt durch die Hauptrichtungen seiner Zuflüsse (aus Nordwest, Nord und Nordost) – vorwiegend nach Süden und Südosten hin auffüllte. Im Zeitraffer betrachtet scheint er sich langsam aus dem heutigen Ungarn „zurückgezogen“ zu haben.

Kleinere Seen existierten daher noch lange in Teilen des heutigen Slawoniens (Kroatien) und Nordserbiens. Aufgrund ihrer abweichenden Größe, Beschaffenheit und Fauna gelten sie jedoch nicht als Nachfolger des Pannon-Sees.

Czimondor Weingut – Weinbau im Einklang mit der Natur István Czimondor ist in den Rezi-Weinbergen aufgewachsen. Von seinen Vorfahren erbte er nicht nur die Rebflächen, sondern auch die Liebe zur Natur, zum Weinbau und zur Kellerkunst. Sein Sortiment umfasst neben dem klassischen Olaszrizling auch Muskateller, Grauburgunder, Rozália und Kékfrankos. Ein Teil der Weine reift im Edelstahltank, ein anderer im Holzfass.  István produziert nur so viel, wie er selbst sorgfältig betreuen kann – kleine Chargen, frische Jahrgänge, bester Trinkfluss. Die Sortenvielfalt kann je nach Jahrgang variieren, doch die Klassiker sind stets verfügbar. In jedem Wein des Czimondor Weinguts spiegelt sich die Essenz von Rezi wider – das schmeckt man. Kontakt: Facebook Takács Zsolt Weingut – Eine Reise ins 18. Jahrhundert Auf den Weinbergen, die einst auch von der Familie Festetics bewirtschaftet wurden, führt heute Zsolt Takács die Familientradition fort. Seit dem 18. Jahrhundert wird hier Wein gemacht – das Wissen wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Zsolt, die achte Generation, bewirtschaftet das nur 1 Hektar große Weingut mit familiärer und freundschaftlicher Unterstützung – alles von Hand. Neben seiner Arbeit als Winzer ist er auch ein leidenschaftlicher Erzähler über den Rezi-Weinberg. Sein Aushängeschild ist der Nektár – eine ungarische Rebsorte mit Hungarikum-Status, die er als trockene und halbtrockene Variante anbietet. Das Sortiment umfasst zudem spannende Weine wie Zengő, Tramini, Chardonnay und Kékfrankos. Die Weine entstehen mit moderner Technik, aber auf natürliche, traditionelle Weise – und tragen den Charakter des Rezi-Weinbergs in sich. Kontakt: Webseite Facebook

Stell dir vor: Wo heute die dolomitischen Gipfel des Keszthelyer Gebirges in den Himmel ragen, rauschten einst die Wellen eines tropischen Meeres. Die Landschaft, die wir als unveränderlich empfinden, ist in Wirklichkeit nur ein vergänglicher Gast auf der Bühne der Erdgeschichte. Wie wird aus einem seichten Tropenmeer ein ungarisches Mittelgebirge? Warum reißt Dolomitgestein? Und wie beeinflusst das heute die landwirtschaftliche Nutzung? Begib dich auf eine Reise durch Millionen Jahre – in eine Geschichte, die in Stein geschrieben steht.

Die Erdoberfläche – nur scheinbar konstant

Gebirge, Ebenen, Inseln, Meere, Flüsse, Seen – all diese Begriffe wirken aus menschlicher Perspektive beständig, sind aus Sicht der Erde jedoch oft nur flüchtige Erscheinungen. Die Gesteine unseres Planeten sind ständig in Bewegung. Wie zerbrochene Schalenstücke auf einem gekochten Ei treiben die tektonischen Platten der Erdkruste auf dem plastischen Untergrund und befinden sich auf einer ewigen Reise.

Manche driften aufeinander zu, schieben sich übereinander oder falten sich zu Gebirgen. Andere senken sich ab, sodass Senken, Seen oder sogar ganze Meere entstehen können.

So kommt es, dass der Dolomit und Kalkstein des Keszthelyer Gebirges in einem tropischen Flachmeer abgelagert wurden, das einst Tausende Kilometer entfernt lag und seit Dutzenden Millionen Jahren nicht mehr existiert. Die Landschaft ähnelte jener, die wir heute in den paradiesischen Regionen der Bahamas finden.

Im Norden Vulkanismus – im Süden Tropenmeer

Der nördliche Teil des Keszthelyer Gebirges besteht aus jungen, nur wenige Millionen Jahre alten vulkanischen Gesteinen. Im Süden hingegen – etwa bei Rezi oder Cserszegtomaj – dominieren deutlich ältere Dolomite, die im tropischen Meer entstanden.

Neben den weitverbreiteten Schichten des sogenannten Hauptdolomits – auch in den Alpen zu finden – tritt hier fleckenweise der über 200 Millionen Jahre alte Rezi-Dolomit auf.

Das Keszthelyer Hochland wird von einem Nord-Süd-Talsystem und mikrotektonischen Störungen durchzogen. Aufgrund der dünnen Bodenschicht und des stark gegliederten Reliefs ist das Gebiet zu über 70 % bewaldet. Die verkarstete Oberfläche ist ganzjährig wasserarm und weist besondere ökologische Merkmale auf.

Das Plateau ist von inneren Becken gegliedert und wird durch tiefe tektonische Bruchlinien wie die Hévízer- und Edericser-Störung begrenzt. Diese Struktur macht das Gebiet auch anfällig für seismische Aktivität.

Die geologische Grundlage der heutigen Landnutzung

Die durch Zerfall und Verwitterung entstandenen Böden auf dem Dolomitschutt bilden die natürliche Grundlage der heutigen Landnutzung. Einige unserer Produzentinnen und Produzenten arbeiten am westlichen Rand des Keszthelyer Hochlands – einem Gebiet, das von den 350 bis 440 Meter hohen, tektonisch herausgehobenen Horsten geprägt ist.

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title: Rieslingland
description: In Rieslingland ist alles möglich – eines aber ist sicher: Dich erwartet eine erlebnisreiche Weinverkostung in einem versteckten Winkel des Keszthelyer Gebirges.
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67. Hévízer piknik

Letzte Änderung: 2025. November. 26. 13:52

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cím: Hévízer piknik
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tartalom: + 1 Im Rahmen des Projekts CROSSDEST SIHU00138 umgesetztes Element zur Inhaltsentwicklung lokaler Produkte Im Rahmen des Projekts sammelt die Tourismusorganisation von Hévíz die Produkte lokaler Erzeuger aus der Region und „erzählt“ die Geschichten der in das Programm eingebundenen Produzenten und Produkte im Zusammenhang mit der Region – beispielsweise ihre Verbindung zu geologischen Werten, zu lokalen landwirtschaftlichen Traditionen oder Besonderheiten der verwendeten Rohstoffe. Als Mitglied des UNESCO Globalen Geoparks Bakony–Balaton stellt das Projekt gleichzeitig Aktivitäten vor, die auf der lokalen Kulturlandschaft basieren, sowie Menschen und Gemeinschaften, die diese Werte weitertragen, und zeigt die Verbindung der Produkte zur Natur und zu geologischen Besonderheiten auf. Im Rahmen des Programms „Hévízer Picknick“ wird so auf einzigartige Weise die Besonderheit der Hévíz-Geschichte durch Produkte und Produzenten präsentiert, die auf geologische und natürliche Werte aufbauen. Die Hévíz-Picknickbox ist im Büro von Hévíz Tourinform erhältlich. Die Hévíz Picknickbox ist in 2 Größen erhältlich: Das Basispaket enthält 4 Produkte für 7.500 HUF und das Premiumpaket enthält 6 Produkte für 10.000 HUF. BAUERN     Geologische Aspekte   Wenn wir die fleißigen Erzeugerinnen und Erzeuger dieser Region vorstellen, scheint es uns nicht unnötig, auch jene grundlegenden natürlichen Faktoren und Prozesse zu erwähnen, die überhaupt erst die Entstehung menschlicher Gesellschaften – und damit auch die Arbeit dieser Produzenten – ermöglicht haben. Neben Klima und der durch Evolution geformten belebten Welt gehört dazu auch eine eher unbelebte, aber in geologischer Zeit höchst dynamische Komponente: die gewaltigen Gesteinsmassen unter unseren Füßen, die sich fortlaufend wandeln – und mitunter sogar in Bewegung geraten. Unsere heutige Umwelt – jenes Lebensumfeld, in dem die hier vorgestellten engagierten Produzentinnen und Produzenten mit Hingabe gesunde und schmackhafte Lebensmittel herstellen – hat sich aus einem ursprünglich unbelebten, aber im Maßstab der Erdgeschichte stetig wandelnden Milieu entwickelt. Dieses Milieu entstand unter Umständen, die mit den heutigen oft wenig gemein haben – sei es in warmen, tropischen Meeren, wie wir sie aus der Karibik kennen, oder durch eisige, sibirische Winde in polaren Regionen. Ich lade Sie ein zu einer Reise, die sich über viele Millionen Jahre erstreckt – in Landschaften, die längst nicht mehr existieren… Unsere Heimat ist ein kleiner, aber geologisch höchst vielfältiger Teil unseres Planeten Erde. Selbst zwischen benachbarten Ortschaften lassen sich erstaunlich viele Unterschiede und Besonderheiten entdecken. Die geologische Struktur hingegen folgt etwas anderen Regeln: Betrachtet man die Landschaft aus einem bestimmten Blickwinkel, erkennt man eine mosaikartige Abfolge ähnlicher Gesteinsformationen, die bestimmen, was sich unter unseren Füßen befindet. Die Vielfalt dieser „Mosaiksteine“ ist jedoch begrenzt, weshalb wir die geologischen Gegebenheiten der Anbauflächen unserer Erzeuger in Gruppen zusammengefasst darstellen. Ein großer Teil dieser Region liegt im Gebiet des Bakony–Balaton UNESCO Global Geoparks, der auch im internationalen Vergleich durch eine besonders vielfältige geologische Struktur hervorsticht. Mehr Informationen über den Geopark findest du hier: https://www.geopark.hu Wikipedia – Bakony–Balaton UNESCO Globaler Geopark  

Wusstest du, dass der Fluss Zala ursprünglich in die Drau mündete – und erst später den Balaton „fand“? Die Entwicklung des Wassernetzes in Transdanubien ist nicht nur ein faszinierendes geologisches Puzzle, sondern auch ein echtes erdgeschichtliches Abenteuer: Flussläufe wandern, Ströme „verschlingen“ einander, und selbst der Balaton erscheint erst im letzten Kapitel. Erfahre, wie die Natur mit ihren Pinselstrichen die Landschaft neu formte – und wie der Zala zum wichtigsten Zufluss des Balaton wurde.

Das Quartär und seine Bedeutung für die Landschaftsformung

Das sogenannte Quartär, das vor etwa 2,58 Millionen Jahren begann und bis heute andauert, unterscheidet sich von früheren geologischen Zeiträumen vor allem dadurch, dass die damaligen Oberflächenprozesse und Geländeformen das heutige Landschaftsbild entscheidend geprägt haben – so auch das Flusssystem.

Landschaftsentwicklung im Pleistozän

Eine der wichtigsten und folgenschwersten Entwicklungen im Pleistozän (2,58 Mio. – 0,01 Mio. Jahre) war die Wanderung der Flussbetten und die Bildung von Flussterrassen und Schwemmfächern – beeinflusst durch den einstigen Pannonischen See, der sich durch Sedimentation allmählich zurückzog (siehe: Das Erbe des urzeitlichen Pannon-Sees).

Die westliche Wanderung der Ur-Donau

Die Ur-Donau floss anfangs im Westen des heutigen Ungarns und mündete in den sich allmählich zurückziehenden Pannonischen See. Diese Fließrichtung behielt sie vermutlich bis zum frühen Pleistozän bei.

Der Richtungswechsel der Donau und seine Folgen

Die bedeutendste hydrologische Veränderung im Karpatenbecken ereignete sich am Übergang vom Pliozän zum Pleistozän, als sich das Visegráder Donautal (heutiges Donauknie) bildete. Der Flusslauf verlagerte sich in Richtung des heutigen Zentrums der Pannonischen Tiefebene. Dieser Richtungswechsel beeinflusste unweigerlich alle bisherigen Nebenflüsse der westungarischen Donau.

Die Geschichte des Zala: Wanderung und Integration

Besonders komplex entwickelte sich das Wassernetz Mitteltransdanubiens – der Verlauf des Flusses Zala ist dabei eine der kuriosesten Geschichten. Die Raab (Rába) floss bereits in etwa ihrer heutigen Richtung zur Kleinen Ungarischen Tiefebene. In sie mündete der von Süden kommende Ur-Marcal, in den wiederum der Ur-Zala einfloss.

Dieses Bild wurde durch die Natur vollständig verändert – der Zala wurde dabei selbst zum „Pinselstrich“: Ein heute nicht mehr existierender, von Norden nach Süden fließender Fluss (dessen Überrest heute zwischen Zalaszentgrót und Zalavár verläuft) schnitt sich durch rückschreitende Erosion in das Tal des Ur-Zala ein – wie ein heißes Messer durch Butter. Dabei wurde der Ur-Zala in das neue Tal umgeleitet und regelrecht „einverleibt“.

Neue Fließrichtung des Zala und die Geburt des Balaton

Von da an machte der Zala bei Türje einen scharfen Knick nach Süden – und mündete, da es den Balaton noch nicht gab, zunächst in die Drau. Später jedoch senkte sich jene tektonische Mulde ab, in der sich der Balaton bilden sollte (die durchgehende Wasserfläche ist nur etwa 5.000 Jahre alt!) Mit zunehmender Tiefe zog sie den Zala an.

So wurde der Fluss – nach Millionen Jahren gewaltiger Umlenkungen – zum Hauptzufluss des Balaton und zur lebensspendenden Wasserader unserer Region.

Wusstest du, dass die goldwerten Böden Transdanubiens einst von eiszeitlichen Winden herangetragen wurden? Löss ist nicht nur ein geologischer Begriff, sondern eine uralte „Rezeptur“, aus der eine der fruchtbarsten Böden im Karpatenbecken entstand. Wo heute Reben wachsen und Vögel in Lösswänden nisten, wehten einst über Jahrtausende hinweg gelbe Staubstürme. Erfahre, wie dieses besondere Sediment die Landschaft geformt hat – und warum es auch heute noch eine zentrale Rolle für nachhaltige Landwirtschaft spielt.

Löss – das Erbe des Pleistozäns

Der Begriff „Löss“ leitet sich vom deutschen Wort lose ab – was „locker“ bedeutet. Seine Ablagerungen entstanden im Pleistozän (vor 2,58 Mio. bis 0,01 Mio. Jahren), insbesondere während der Eiszeiten.

Löss ist ein feinkörniges, gelbliches Sediment, das über Zehntausende von Jahren vom Wind transportiert und abgelagert wurde. Entscheidend für seine Entstehung waren die klimatischen Bedingungen südlich des ehemaligen skandinavischen Eisschildes: ein trockenes, kaltes Klima und spärliche Vegetation.

Die feinen Staubpartikel stammten aus Flussauen und ausgetrockneten Steppenlandschaften. Mit der Zeit verband sich das abgelagerte Material durch kalkhaltige Bindemittel zu festem Löss – charakteristisch mit seinen senkrechten Rissen.

Wichtig zu wissen: Das Pleistozän war nicht durchgehend eiszeitlich. Es umfasste mehrere Kaltzeiten und dazwischenliegende Warmzeiten – teils sogar wärmer als heute – mit kurzen Klimaschwankungen.

Landschaftsformen – das Erbe des Löss

Löss hat dem Karpatenbecken, insbesondere Transdanubien, ein einzigartiges Landschaftsbild verliehen: steil abfallende, bis zu zehn Meter hohe Lösswände, Hohlräume in den Wänden (z. B. Lebensraum für Bienenfresser und Uferschwalben), jahrhundertealte Hohlwege in Weinbergen und von Wurzeln durchzogene Böschungen – all das gehört zum geologischen Erbe dieser Region.

Diese Strukturen sind fester Bestandteil des Landschaftsbildes, das durch geologische Prozesse und Gesteinsformationen geformt wurde – und das uns so vertraut und charakteristisch erscheint.

Fruchtbarkeit und Wasserspeicherung

Lössgebiete zeichnen sich durch besonders fruchtbare Böden aus – viele unserer landwirtschaftlichen Flächen liegen auf solchen Lössinseln. Das allein ist schon eine hervorragende Grundlage für nachhaltige Bewirtschaftung: Einerseits wegen des hohen Humusgehalts, andererseits wegen der ausgezeichneten Wasserspeicherkapazität.

In der Praxis bedeutet das: Selbst in Trockenzeiten bleibt dank der senkrechten Porenstruktur ausreichend Feuchtigkeit im Bodenprofil erhalten – ein unschätzbarer Vorteil im Zeitalter des Klimawandels.

Moderne Parallelen – Staub aus der Sahara

Interessant ist auch, dass der feine, windgetragene Staub aus der Sahara, der heute zunehmend Mitteleuropa erreicht, in gewissem Maße als modernes Pendant zum lössbildenden Material betrachtet werden kann.

Stell dir vor: An der Stelle des heutigen Balaton erstreckte sich einst ein gewaltiger See – über tausend Meter tief und vierhundertmal so groß! Die Geschichte des Pannon-Sees ist nicht nur ein faszinierendes geologisches Kapitel, sondern ein bis heute prägendes Erbe: Unsere Bodenschätze, fruchtbaren Böden und sogar manche Legenden haben hier ihren Ursprung. Erfahre, wie ein urzeitliches Binnenmeer Transdanubien für immer veränderte!

Ein Binnenmeer, das über Millionen Jahre existierte

Der gigantische Pannon-See – zu seiner größten Ausdehnung über vierhundertmal so groß wie der heutige Balaton – bedeckte über Millionen Jahre (ca. 12 bis 8,5 Millionen Jahre vor heute) auch Teile des heutigen Ungarns. Durch das Aufsteigen der umliegenden Gebirge wurde der See allmählich vom Weltozean abgeschnitten, sein Wasser wurde zunehmend süß und das Becken füllte sich langsam mit Sedimenten. Dank seiner Isolation entwickelte sich eine einzigartige Tierwelt mit vielen endemischen Arten.

Die Entstehung des Pannon-Sees – ein Prozess über Äonen

Der Pannon-See entstand nicht plötzlich, sondern entwickelte sich über Millionen Jahre hinweg aus weitaus größeren Wasserflächen. Ursache dafür waren vor allem langfristige tektonische Bewegungen sowie sich verändernde Niederschlagsverhältnisse. Als seine „Geburt“ gilt jener Moment, in dem er sich als weitgehend abgeschlossenes, eigenständiges Binnenmeer manifestierte.

Tiefe Wasser und vielfältige Uferlandschaften

Mancherorts erreichte der See Tiefen von über 1000 Metern, anderswo bildeten sich flache Zonen mit Lagunen, Flussdeltas und isolierten Kleingewässern – ein vielfältiger Lebensraum. In Zeiten hohen Wasserstands entstanden an den Gebirgsrändern felsige Ufer, deren Spuren bis heute z. B. im Keszthelyer Gebirge oder im Mecsek zu finden sind.

Das Zeitalter der Sedimentation – der Abschied vom Pannon-See

Trotz seiner enormen Ausdehnung wurde der See durch Flüsse – vor allem von den Alpen und Karpaten – über Jahrmillionen hinweg mit gewaltigen Mengen an Sedimenten aufgefüllt. So verschwand der Pannon-See im Laufe von etwa 6,5 Millionen Jahren von der geologischen Landkarte.

Was er hinterließ

Aus diesen Ablagerungen entstanden die sogenannten pannonischen Formationen – bestehend vor allem aus Sand, Ton und Schluff.
 Sie bedecken heute weite Teile Transdanubiens und enthalten bedeutende Rohstoffe (z. B. Erdöl) sowie wichtige Grundwasserleiter – so auch im Gebiet der Zalaer Hügellandschaft.

Auf den feinlaminierten Ton- und Sandablagerungen der pannonischen Somlói-Formation bildeten sich besonders fruchtbare Böden. In diesen Schichten finden sich bis heute Relikte wie das sogenannte „Tihanyer Ziegenhorn“ – in Wirklichkeit das abgerundete Schalenfragment einer fossilen Muschelart (Congeria ungulacaprae), bekannt aus der ungarischen Sagenwelt.

Die letzten Seen und der Rückzug

Bemerkenswert ist, dass sich der Pannon-See – bedingt durch die Hauptrichtungen seiner Zuflüsse (aus Nordwest, Nord und Nordost) – vorwiegend nach Süden und Südosten hin auffüllte. Im Zeitraffer betrachtet scheint er sich langsam aus dem heutigen Ungarn „zurückgezogen“ zu haben.

Kleinere Seen existierten daher noch lange in Teilen des heutigen Slawoniens (Kroatien) und Nordserbiens. Aufgrund ihrer abweichenden Größe, Beschaffenheit und Fauna gelten sie jedoch nicht als Nachfolger des Pannon-Sees.

Vor etwa zehntausend Jahren löste die rasche Erwärmung des Klimas eine Lawine von Naturprozessen aus: Sintflutartige Regenfälle, Hangrutsche, Gesteinsverwitterung. Die Landschaft, durch die wir heute spazieren, ist nicht über Jahrhunderte entstanden, sondern das dramatische Gemeinschaftswerk von Klima und Wasser. Wusstest du, dass auch der Talboden des Zala von einem „Zeitfluss“ aus Sedimenten gebildet wurde? Entdecke, wie die Erdoberfläche zu einer der sensibelsten Landkarten des Klimawandels wurde.

Klimawandel – kein rein modernes Phänomen

Viele blättern gelangweilt weiter, wenn sie das Wort Klimawandel lesen – so oft ist es schon gefallen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass sich das Klima in der Geschichte der Erde unzählige Male verändert hat – teils sogar in erstaunlich kurzer Zeit. Und innerhalb der großen Klimazyklen wechselten sich immer wieder kühlere und wärmere Phasen ab.

Die Kettenreaktion des Klimawandels

Wenn sich das Klima und damit das Wetter verändern, setzt dies eine Kette wechselseitiger Prozesse in Gang. Dabei verändert sich nicht nur die belebte Umwelt (Pflanzen, Tiere usw.), sondern auch Prozesse der unbelebten Natur.

Als sich vor etwa zehntausend Jahren – nach mehreren Millionen Jahren Kälte – das Klima plötzlich zu erwärmen begann, brachte das auch deutlich mehr Niederschlag mit sich: Heftige Regenfälle sorgten für stärkere Erosion – mehr Sedimente wurden von den Hängen in die Täler und Flüsse gespült.

Die wasserreicheren Flüsse konnten größere Überschwemmungen verursachen, dabei mehr Material transportieren und in der Landschaft verteilen.

Der Umbau der Landschaft

All dies wirkte sich stark auf die Geländeformen aus: Die Erdoberfläche wurde in rasantem Tempo kleinteiliger und stärker gegliedert. Mit dem Temperaturanstieg beschleunigten sich auch chemische und physikalische Verwitterungsprozesse: Das Ausgangsgestein zerfiel immer stärker, was zur Bildung einer zunehmend dickeren und fruchtbareren Bodenschicht beitrug.

Insgesamt verlief die Umwandlung und Umlagerung der Gesteine – die ohnehin im Gange war – plötzlich deutlich schneller, ebenso wie die Formung der Landschaft.

Am Fuß der Hänge: Die Geschichte junger Sedimente

In vielen Teilen unserer Region lagern sich am unteren Rand von Hängen und Tälern Sedimente ab, die durch die Erosion des darüberliegenden Gesteins entstanden sind – genau durch die oben beschriebenen Prozesse.
 Diese Sedimente stammen meist aus den letzten zehntausenden Jahren – also seit Beginn der heutigen Warmzeit.

An manchen Stellen hat sich diese heute noch aktive Sedimentbildung bis in die Mitte der Talböden ausgeweitet, etwa im Zala-Tal.

Die Herkunft der Sedimente

Das Gestein, aus dem diese Sedimente stammen, kann beispielsweise aus pannonischem Sand bestehen (Somló-Formation – in Zala besonders häufig), oder aus karbonatischen Meeresablagerungen – wie sie für das Keszthelyer Gebirge typisch sind (meist verschiedene Dolomite, untergeordnet auch Kalkstein).

In ihrer Erscheinungsform erinnern diese Sedimente an feinkörniges Gesteinsmaterial, Kies oder gelegentlich Sand.

Stell dir vor: Wo heute die dolomitischen Gipfel des Keszthelyer Gebirges in den Himmel ragen, rauschten einst die Wellen eines tropischen Meeres. Die Landschaft, die wir als unveränderlich empfinden, ist in Wirklichkeit nur ein vergänglicher Gast auf der Bühne der Erdgeschichte. Wie wird aus einem seichten Tropenmeer ein ungarisches Mittelgebirge? Warum reißt Dolomitgestein? Und wie beeinflusst das heute die landwirtschaftliche Nutzung? Begib dich auf eine Reise durch Millionen Jahre – in eine Geschichte, die in Stein geschrieben steht.

Die Erdoberfläche – nur scheinbar konstant

Gebirge, Ebenen, Inseln, Meere, Flüsse, Seen – all diese Begriffe wirken aus menschlicher Perspektive beständig, sind aus Sicht der Erde jedoch oft nur flüchtige Erscheinungen. Die Gesteine unseres Planeten sind ständig in Bewegung. Wie zerbrochene Schalenstücke auf einem gekochten Ei treiben die tektonischen Platten der Erdkruste auf dem plastischen Untergrund und befinden sich auf einer ewigen Reise.

Manche driften aufeinander zu, schieben sich übereinander oder falten sich zu Gebirgen. Andere senken sich ab, sodass Senken, Seen oder sogar ganze Meere entstehen können.

So kommt es, dass der Dolomit und Kalkstein des Keszthelyer Gebirges in einem tropischen Flachmeer abgelagert wurden, das einst Tausende Kilometer entfernt lag und seit Dutzenden Millionen Jahren nicht mehr existiert. Die Landschaft ähnelte jener, die wir heute in den paradiesischen Regionen der Bahamas finden.

Im Norden Vulkanismus – im Süden Tropenmeer

Der nördliche Teil des Keszthelyer Gebirges besteht aus jungen, nur wenige Millionen Jahre alten vulkanischen Gesteinen. Im Süden hingegen – etwa bei Rezi oder Cserszegtomaj – dominieren deutlich ältere Dolomite, die im tropischen Meer entstanden.

Neben den weitverbreiteten Schichten des sogenannten Hauptdolomits – auch in den Alpen zu finden – tritt hier fleckenweise der über 200 Millionen Jahre alte Rezi-Dolomit auf.

Das Keszthelyer Hochland wird von einem Nord-Süd-Talsystem und mikrotektonischen Störungen durchzogen. Aufgrund der dünnen Bodenschicht und des stark gegliederten Reliefs ist das Gebiet zu über 70 % bewaldet. Die verkarstete Oberfläche ist ganzjährig wasserarm und weist besondere ökologische Merkmale auf.

Das Plateau ist von inneren Becken gegliedert und wird durch tiefe tektonische Bruchlinien wie die Hévízer- und Edericser-Störung begrenzt. Diese Struktur macht das Gebiet auch anfällig für seismische Aktivität.

Die geologische Grundlage der heutigen Landnutzung

Die durch Zerfall und Verwitterung entstandenen Böden auf dem Dolomitschutt bilden die natürliche Grundlage der heutigen Landnutzung. Einige unserer Produzentinnen und Produzenten arbeiten am westlichen Rand des Keszthelyer Hochlands – einem Gebiet, das von den 350 bis 440 Meter hohen, tektonisch herausgehobenen Horsten geprägt ist.

 
title: Lokales Produkt
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68. Hallenbad - Öffnungszeiten und Preise

Letzte Änderung: 2026. April. 02. 05:58

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cím: Hallenbad - Öffnungszeiten und Preise
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tartalom: + 1 Therapiezentrum - Hallenbad Ende der 60‘-er Jahre galt das neu errichtete Badehaus als das modernste seiner Art in ganz Ungarn. Vor kurzem komplett an die Ansprüche unserer Zeit angepasst, erwartet das Hallenbad am Ende der Fußgängerzone direkt am Parkeingang seine Gäste und bietet in neun verschiedenen Becken diverse therapeutische Aktivitäten.       Öffnungszeiten Therapiezentrum: Montag - Freitag: 7:00 - 18:00 Samstag: 8:00 - 16:00 Sonntag: 8:00 - 17:00  Anmeldung und Terminvereinbarung unter: +36/83 501-700 Im Therapiezentrum kann man das ganze Jahr durch wetterunabhängig die müden Körper wieder in Schwung bringen. Das ausgebildete Therapiepersonal steht bei den Heilwasser- und Wannenbecken, mit Schlammpackungen, Gewichtsbäder, Heilmassagen, Elektro- und Balneo-Behandlungen zur Verfügung. Neun Schwimmbecken locken hier zum Entspannen: Name des Beckens Wasserfläche (m2) Temperaturen °C Tiefe (cm) Heilbecken 96,6 35-36 90 - 120 Gewichtsbad 31,55 34,5 135 - 200 Sitzbad mit Heilwasser 61,26 38 90 - 120 Erlebnisbad 127,26 32-34 105 - 135 Sitzbad mit Heilwasser 55,89 37 100 - 120 Heilgymnastikbecken (Nachmittag als Whirlpool) 18,19 32-34 130 Heilgymnastikbecken (Nachmittag als Whirlpool) 21,3 32 140 Thermalbecken im Hotel Spa Hévíz 31 34-38 90 - 130 Whirlpool im Hotel Spa Hévíz 5 34-38 90   BECKENBAD - PREISE Bezeichnung Preis Tageskarte 2 300,- HUF Seniorenkarte Ü60 - bitte Personalausweis vorzeigen 2 100,- HUF


 

Bezeichnung Preis
Gewichtsbad 5 000,- HUF
Schlammpackung - 6 Regionen 5 500,- HUF
Schlammpackung - ganzer Körper 9 000,- HUF
Kohlensäurebad 3 000,- HUF
Elektrotherapie 3 000,- HUF
Hydroelektrisches Bad 3 500,- HUF
Vierzellenbad 3 500,- HUF
Tangentor - Unterwassermassage 4 000,- HUF
Ultraschallbehandlung 4 200,- HUF
Einzelheilgymnastik 6 500,- HUF
Wirbelbad 3 000,- HUF
Heilpediküre '40 3 000,- HUF
Maniküre '40 3 000,- HUF
Kombinationsbehandlung (Ultraschall+Tension) 5 000,- HUF
Kombination Behandlung (UH+Interferenz) 5 000,- HUF
Trockene Traktion der HWS 3 000,- HUF
Trockene Traktion der LWS 3 000,- HUF
Kryotherapie 3 000,- HUF
Bei über 10 Behandlungen 5% Ermäßigung.  
Bei über 15 Behandlungen 8% Ermäßigung.  
Bei über 21 Behandlungen 10% Ermäßigung.  


 

Bezeichnung Preis
Regenerierende Erfrischungsmassage (Teilkörpermassage), '35 3 700,- HUF
Krankheitsspecifische Massage '40 5 000,- HUF
"Trockene Bürste" Massagebehandlung '45 4 500,- HUF
Reflexzone - Segmentmassage, '40 4 000,- HUF
Kräutermassage '45 5 000,- HUF
Fußmassage '30 3 700,- HUF
„Fakirbett” - Massage auf Akupressurmatte '40 3 800.-HUF
Regenerierende Massage durch Hüften- und Schultermobilisierung '45 4 800.-HUF
Anti-Migräne Massage '20 3 200.-HUF
"Specht" - Klopfmassage '45 4 500.-HUF
Schröpfen - Rücken / Kreuz '20 3 500.-HUF
Anti-Aging-Schröpfen  - Hals-Dekoltee '20 3 500.-HUF
Triggerpunkt-Massage - gegen Kopfschmerzen 5 000,- HUF
Triggerpunkt-Massage - gegen Kreuz- und Hüfteschmerzen 5 000,- HUF
Triggerpunkt-Massage - gegen Hals- und Schulterschmerzen '40 5 000,- HUF


 

Bezeichnung Preis
Fachärztliche Untersuchung 8 000,- HUF
Fachärztliche Kontrolle 4 500,- HUF


 

Bezeichnung Preis
Mit Überweisungsschein vom Facharzt 8 100,- HUF / Tag / Person


 

Bezeichnung Preis
Behandlungstuch 400,- HUF
PANNON standard Heilschlamm 1 800,- HUF /5 kg
  Bezeichnung Preis Behandlungstuch 400,- HUF PANNON standard Heilschlamm 1 800,- HUF /5 kg Stationäre Versorgung Das therapeutische Angebot des Seebades wird durch eine komplette klinische Versorgung ergänzt. An der St. Andreas Klinik, die 1952 gegründet wurde, können Patienten auf ihre Erkrankung zielgerecht behandelt werden, sowohl ambulant als auch stationär. Neben der fachärztlichen rheumatologischen Versorgung können zahlreiche fachärztliche Dienstleistungen in Anspruch genommen werden: Innere Medizin Neurologie Orthopädie Chirurgie Urologie Zahnmedizin Ob das Ihre Krankenkasse genehmigt? Erfaren Sie mehr dazu hier!  
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69. Die Entwicklung der Badekultur

Letzte Änderung: 2019. August. 16. 12:55

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cím: Die Entwicklung der Badekultur
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tartalom: + 1 Historische Funde bezeugen, dass Hévíz bereits in der Römerzeit besiedelt war. Das Wasser wurde hauptsächlich für alltägliche Tätigkeiten wie die Lederbearbeitung verwendet. Im Laufe der Geschichte hinterließen fast alle Völker, die in die Gegend kamen, ihre Spuren in Hévíz und Umgebung. Der Name Hévíz wird erstmals in einer Urkunde aud dem Jahr 1328 erwähnt. „Hévíz” bedeutet laut Sprachforscher „fließende warme Quelle” (vgl. "hév" veraltet Feuer + "víz"  Wasser). Dieser Begriff wurde im Mittelalter auch in diesem Sinne verwendet. Dokumente aus dem 17. Jahrhundert berichten über Wasserregulierungsarbeiten im Hévízer Tal und über die Errichtung von Mühlen, was auf die Nutzung des abfließenden Wassers hinweist. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde der Hévízer See, so wie wir ihn heute kennen, bekannter – Hévízfürdő (Bad Hévíz) entstand. Mitte des 18. Jahrhunderts berichtete das erste Mal ein durchreisender Polyhistor ausführlich über den „niemals zufrierenden See“. Die erste wissenschaftliche Analyse und Beschreibung des Hévízer Quellwassers stammt aus 1769 von einem Amtsarzt und Physiker. In seiner Arbeit berichtete er über die Ergebnisse seiner chemischen Analyse, beschreib Eigenschaften und Heilwirkungen. Ende des 18. Jahrhunderts erscheint der Hévízer See das erste Mal auf einigen Landkarten. Als Vater der Badekultur und die Hévízer Heiltherapien gilt Graf György Festetics, der im Jahre 1795 das erste Badehaus auf dem See errichten ließ. Einige Jahre später erschien ein Artikel über die heilende Kräfte des Thermalwassers in einer Wiener Zeitschrift, sodass es mit der stetigen Um- und Ausbau der Badeanlage begann, und Patienten allmählich von nah und fern anreisten.   Wer ist der Mann, dessen Büste am Ende der Fußgängerzone heute noch melancholisch das Therapiezentrum und die Promenade zum See im Auge hält?  Dem Grafen György Festetics, Agrarreformer und Mäzen, einsitigen Gutsherrn der Gegend, hat auch die Ortschaft Hévíz viel zu verdanken. 1795: Geburtsstunde der Badekultur – erstes Badehaus auf dem See mit Umkleidekabinen, angestelltem Arzt und ausgedruckter Badeordnung. Bis 1799: Anfänge des Kurtourismus – Hof und Parkplatz für die Kutschen, Gaststätten, Ausbau des Abflusskanals, Parkanlage, Lusthaus für Tanzfeste.     Bad Hévíz entwickelt sich ständig weiter. Zu seinem Erfolg trugen berühmte Ärzte wie der Erfinder des Gewichtsbades Dr. Károly Moll als auch die ausgezeichnete Infrastruktur bei. Mit dem Umbau des Seebades in den 1960er Jahren wurden die Badeeinrichtungen modernisiert und erweitert. In der Mitte des Sees wurde ein 2.500 m2 großes, winterfestes Badehaus errichtet.  Das Therapieangebot wurde stets an die kontinuierlich wachsenden Bedürfnisse angepasst, so blieb Hévíz nicht nur für Rheumapatienten zu jeder Jahreszeit ein attraktives Erholungsziel, sondern etablierte sich auch als Top-Wellness-Destination. Die Badeanlage selbst wächst daher ebenfalls mit dem Angebot mit. Unlängst kam ein neues Gebäude dazu mit komplexen Dienstleistungen für Leib und Seele: Erlebnisbecken, Sauna- und Massagewelt, Therapieabteilung, Gastro-Bereich und Konferenzsaal. Das neue dreistöckige Empfangsgebäude mit seinen zwei entzückenden Türmchen im Stil der Jahrhundertwende bietet Viersterne-Standard. Hier wird die traditionelle Kur mit Präventivbehandlungen abgerundet.  Eine moderne Wellness-Abteilung bietet angenehme gesundheitsfördernde Entspannung:   Sauna, Dampfbad, Eisbad, Salzgrotte, Pools, moderne gastronomische Einheiten, Verwöhnbehandlungen im Schönheitssalon, Hydro- und Bewegungstherapien, Massagen und Schlammbehandlungen, Sauna und Ruhe-Oasen sorgen für die perfekte Auszeit.   Schauen Sie sich rein bei uns! Hier geht's zur virtuellen Tour! Haben Sie gewusst, dass... die Ortsbezeichnung Hévíz erstmals 1328 in einer Urkunde erwähnt wurde? hier ein Gefäß aus dem 1. Jh. n. Chr. mit der lateinischen Inschrift „Da Bibere” (Gib mir zu trinken) gefunden wurde? ein, dem Gott Jupiter geweihter, Altarstein aus der Römerzeit ausgegraben wurde? einmal im Jahr, mit den sog. Flavius-Tagen die Römerzeit ins Leben gerufen wird? das drittgrößte Schloss Ungarns der Familie Festetics gehörte und es sich in der Nachbarstadt Keszthely befindet?
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címkék: ;Gesundheit;Entwicklungen;Festetics Spa;Flavius;Heilmethode;Hévíz Spa;
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70. Thermalsee - Öffnungszeiten und Preise

Letzte Änderung: 2023. April. 01. 09:20

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cím: Thermalsee - Öffnungszeiten und Preise
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tartalom: + 1 Herzlich willkommen am Thermalsee Hévíz!   Genießen Sie bei uns eine erholsame Auszeit, lassen Sie den Alltagsstress links liegen und schwimmen Sie im stahlblauen Wasser, umgeben von prachtigen Seerosen, mitten im Grünen! Die Eintrittspreise finden Sie hier!   Kassenöffnung Einlassschluss Ende der Badezeit (See) Schluss der Wellness-abteilung Thermenschluss Hauptsaison   30.05.2022 - 04.09.2022. 9:00 18:00 18:30 18:30 19:00 Vorsaison / Nachsaison   28.03.2022 - 29.05.2022.   05.09.2022 - 09.10.2022. 9:00 17:30 18:00 18:00 18:30 Außerhalb der Saison   01.01.2022 - 27.03.2022.   10.10.2022 - 26.03.2023. 9:00 16:30 17:00 17:00 17:30   Badeschluss am 24.12.2022 um 14:00; am 31.12.2022 um 16:00. Öffnung am 01.01.2023 um 11:00. Der Betreiber behält sich das Recht vor, die Öffnungszeiten zu ändern.   Für abwechslungsreiche Badetage sorgt folgende Wasserlandschaft: Becken Fläche (m2) Temperatur (°C) Tiefe (cm) 4 Innenbecken 520 24-38 (jahreszeitabhängig) 200-300  - eins davon mit Massagedüsen 260 24-38 (jahreszeitabhängig) 200-300  - ein mit Gewichtsbad 20 24-38 (jahreszeitabhängig) 150 Schlammbecken 25 24-38 (jahreszeitabhängig) 70 Kinderbecken am Seeufer (im Sommer) 95 / 32 30-32 30-120 Hier finden Sie eine Übersicht der Eintrittspreise, damit Sie das Beste aus der Zeit für sich rausholen können:   PREISE   3-stündige Eintrittskarten 3 Stunden 3 800 HUF 3 Stunden (über 60 Jahre) 3 300 HUF 3 Stunden (Studentenkarte) 3 300 HUF 3 Stunden (Kinder ab 6 bis 14 Jahren) 2 000 HUF 3 Stunden (für  Gruppen ab 20 Personen) (HUF/Pers.) 3 400 HUF   Tageskarten Tageskarte  6 500 HUF Senior Tageskarte (über 60 Jahre)  6 000 HUF Student Tageskarte  6 000 HUF   Ganztägige Kombi-Familien Karte Erwachsene  6 000 HUF/Pers. Für mindestens 3 Personen, davon mindestens 1 Kind. Die Studenten- und Seniorenermäßigung kann nur nach vorheriger Vorlage eines Studentenausweises / Lichtbildausweises genutzt werden. Student (über 14 Jahre); Senior (über 60 Jahre)  5 000 HUF/Pers. Kind (ab 6 bis 14 Jahren)  3 000 HUF/ Pers.   Ergänzungskarten + 1 Stunde Verlängerung  1 500 HUF Zur Verlängerung der 3-stündige Eintrittskarte. Bei Zeitüberschreitung nicht verfügbar. Die sind nicht gültig für Dauerkarten. + Verlängerung für den ganzen Tag  3 000 HUF + Wellness Ergänzungskarte  2 800 HUF Verfügbar beim Kauf Ihres Tickets oder danach als Zusatzleistung. Zuschlag  1 000 HUF Wegen Überschreitung der Zeit, für jeden 30 Minuten.   Dauerkarten 10-stündige Dauerkarte 11 000 HUF+ 2 000 HUF Kaution Gilt vom Lösungstag + 15 Kalendertage, Eintritt zweimal am Tag. 20-stündige Dauerkarte 20 000 HUF+ 2 000 HUF Kaution Gilt vom Lösungstag + 25 Kalendertage, Eintritt zweimal am Tag.   Weitere Tickettypen Ticket vor Schließung  3 000 HUF Das Ticket kann 2 Stunden vor Ende der Badezeit verwendet werden. Besucherkarte 1 600 HUF+ 2 000 HUF Kaution Es berechtigt nicht zum Baden und Umkleiden, gilt maximal 30 Minuten. Wenn die Zeit überschritten wurde, können wir die Kaution nincht zurückerstatten. Garderobe (saisonal) 300 HUF Nutzungsgebühr pro Mantel / Paket. Verleihgeschäft 600 HUF+ 1 000 HUF Kaution Tagesgebühr für Schwimmreifen Miete.   Tagesticket: Das Tagesticket kann ausschließlich an dem Tag genutzt werden, an dem es gekauft wurde. Es berechtigt zum einmaligen Betreten des Bades. Wenn die Badezeit überschritten wurde, wird ein Zuschlag berechnet. Die Ergänzungskarte kann beim Überschreiten der Zeit nicht mehr gelöst werden. Dauerkarten: Die Rückerstattung der Kaution ist innerhalb von 5 Tagen nach dem Ablauf, bis zum Ende der Badezeit möglich, sie kann nur in Bargeld erfolgen. Dauerkarten berechtigen zum Eintritt zweimal am Tag. Der zweite Eintritt kann erst nach einer Wartezeit von 15 Minuten erfolgen. Beim Weggehen wird die Schranknummer automatisch gelöscht. Wir übernehmen danach keine Haftung für den Inhalt der Schränke. Wenn die Badezeit überschritten wurde, wird ein Zuschlag berechnet.   ALLGEMEINE INFORMATIONEN • Die Wassertiefe des Heilwasser-Sees beträgt 2 m bis 38 m.• Wir behalten uns das Recht der Änderung der Preise und der Öffnungszeiten vor.• Wir können den Preis des schon gelösten Tickets nicht zurückerstatten.• Zahlungsmittel: Bargeld (HUF), Bankkarte, SZÉP-Karte.• Ein ATM ist während der Öffnungszeit am Schulhof-Eingang zu finden.• Beim Lösen des Eintrittstickets erkennen unsere Gäste die Hausordnung des Seebades in Bezug auf sich als verbindlich an.• Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.• Das Mieten von Schwimmreifen ist nur gegen Mietschein und Hinterlegung einer Kaution möglich. Nach Zurückgabe des Mietgegenstandes wird die Kaution ausschließlich am Tag der Anmietung bis zum Ende der Badezeit zurückerstattet.• Die Eintrittskarten beinhalten keine Saunanutzung. Sie können die Saunen nur mit dem Kauf eines Wellness Ergänzungskarte in Anspruch nehmen. Wellness-Leistungen und die Saunawelt können ausschließlich Besucher über 12 Jahren in Anspruch nehmen. Zu den Tickettypen, die zur Nutzung von Wellness-Leistungen und der Saunawelt berechtigen, stellen wir aus hygienischen Gründen gebührenfrei ein Saunatuch zur Verfügung. • Die Öffnungszeit des Kinderbeckens hängt von der Saison und der Witterung ab. Das Becken können Kinder unter 14 Jahren in Anspruch nehmen.• Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an die am Schulhof-Eingang befindliche Information.
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