Das Wohlbefinden steigern am größten Thermalsee der Welt

Die Zahl der Kur- und Wellnessurlauber liegt bereits bei einer Million pro Jahr, der Stammgästeanteil bei 80 Prozent. Diese Zahlen belegen den ausgezeichneten Ruf von Bad Hévíz für klassische Kuren, Medical-Wellness, Spa- und Beauty-Treatments.

Das Wohlbefinden steigern am größten Thermalsee der Welt

Heviz

 

In Bad Hévíz zählt man jährlich siebenstellige Nächtigungszahlen! Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommende Gäste verbringen zusammen über 307.000 Nächte in der Stadt. Ein Grund für den hohen Zuspruch ist der größte natürliche und biologisch aktive Thermalsee der Welt, der Bad Hévíz bereits vor 200 Jahren zum bekanntesten Heilbad Ungarns machte. Im Vorjahr wurde der Thermalsee zum „Hungarikum“ erklärt und in die Liste der besonderen Nationalwerte Ungarns aufgenommen. Die Wassertemperatur ist im ganzen See gleichmäßig, weil das Wasser ständig in Bewegung ist. Sie beträgt im Sommer rund 35 Grad, im Winter immer noch rund 24 Grad. Europaweit einzigartig ist die Tatsache, dass Kurgäste das ganze Jahr unter freiem Himmel in dem natürlich temperierten Badesee schwimmen können. Österreichische und deutsche Gäste schätzen auch das günstige Preisgefüge Ungarns für einen Kur- oder Wellness-Aufenthalt in Bad Hévíz: Für 100 Euro erhält man Produkte und Dienstleistungen im Wert von 179 Euro. In puncto Service, Kompetenz, und Freundlichkeit liegt Ungarn dennoch gleichauf mit Deutschland und Österreich. Ein großes Plus ist außerdem die Nähe zu den deutschsprachigen Ländern: Ab der österreichisch-ungarischen Grenze nur sind es nur noch 75 Kilometer bis zu dem bekannten Kurort rund sechs Kilometer westlich des Balaton. Zwischen April und Oktober gibt es wöchentliche Direktflüge von Deutschland zum Hévíz-Balaton-Airport.

Mehrfach wohltuende Wirkung

Das Bad Hévízer Heilwasser ist reich an Schwefelwasserstoff, Kohlensäure und Methan. Diese Zusammensetzung ist ideal bei Beschwerden mit dem Bewegungsapparat (Badekur), bei Magenleiden (Trinkkur) sowie Problemen mit den Stimmbändern (Inhalation). Neueste wissenschaftliche Forschungen des Sankt Andreas Rheumakrankenhauses von Bad Hévíz beweisen die heilsame Wirkung des Wassers. Aus der Quellhöhle des 38 Meter tiefen Kraters steigen pro Sekunde 410 Liter rund 40 Grad Celsius warmes, heilkräftiges Wasser empor. Die gesamte Wassermenge des Sees wird dadurch innerhalb von 72 Stunden komplett ausgetauscht, wodurch jede chemische Reinigung unnötig ist. Das ständig zirkulierende Wasser hält den Heilschlamm in Bewegung und sorgt für eine konstante Wasserzusammensetzung. Der nach oben gerichtete hydrostatische Druck sorgt bei den Badegästen für einen fühlbaren „Schwebezustand“ und eine milde Massage, welche die Blutzirkulation begünstigt. Gasbläschen, die sich beim Baden auf der Hautoberfläche absetzen, regen die Haut und das Nervensystem an, gelangen in kleinen Mengen in den Organismus und beeinflussen viele Körperfunktionen positiv.

Anwendungen zum Vorbeugen und Heilen

Kurpatienten werden in Bad Hévíz von erfahrenen deutschsprachigen Ärzten und geschultem Fachpersonal betreut. Zur Traditionellen Hévízer Heilmethode zählen neben dem Baden im Heilwasser auch Behandlungen mit Heilschlamm auf Basis von Torf und Hévízer Heilwasser – sowie das hier entwickelte „Gewichtsbad“. Die traditionellen Kurmethoden zählen seit Jahrzehnten zu anerkannten und erfolgreichen Methoden bei Problemen mit dem Stütz- und Bewegungsapparat. Ergänzend dazu gibt es Trinkkuren, Massagen, Physio- und Hydrotherapien. Je nach Versicherung übernimmt die Krankenkasse einen Teil oder den Gesamtbetrag der Behandlungskosten. Ausländische Kurgäste fragen als ersten Schritt bei ihrer Krankenversicherung an, ob eine Kur in Bad Hévíz möglich ist. Dann erfolgt ein Arztbesuch, der die Notwendigkeit einer Kur oder Behandlung bestätigt. Nach der Kur wird die Rechnung bei der Krankenversicherung eingereicht und teilweise oder zur Gänze rückvergütet. In dem historischen Heilbad am Seeufer und in den modernen Wellnesshotels werden auch Kuren zur Vorbeugung, Erholung und zum Stess-Abbau geboten – sowie sämtliche modernen Medical Wellness- und Spa-Behandlungen: von Anti-Aging bis Yumeiho, von Balneotherapie bis Shiatsu, von Huminobad bis Kryosauna. Dass Bad Hévíz ein echt „heißer Wellness-Tipp“ ist, beweisen auch die 15 verschiedenen Sauna-Arten.

Mediterrane Mikrowelt um den Bad Hévízer See

Durch die ganzjährig milde Wassertemperatur herrscht rund um den Bad Hévízer See ein mediterranes Mikroklima, das einige sehr untypische Tier- und Pflanzenarten hervorgebracht hat. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ziert etwa die aus Indien stammende Seerose mit ihren weißen, rosa und lila Blüten das ganze Jahr über die 4,6 Hektar große Wasseroberfläche. Die Luft ist durch das verdampfende Thermalwasser besonders staub- und allergenarm. Rund um den Hévízer Heilsee liegt ein etwa 60 Hektar großes Naturschutzgebiet, der Sumpfzypressen-Wald, dessen Moorlandschaft, Flora und Fauna auf dem Hain-Lehrpfad erkundet werden kann. Die landschaftliche Schönheit Transdanubiens zwischen Bakony-Wald und dem Somogyer Hügelland ist außerdem wie geschaffen zum Wandern, Walken, Laufen und Reiten. Das Zalaer Hügelland und die Wälder des Keszthelyer Gebirges eröffnen herrliche Blicke auf den Balaton. Alle paar Kilometer laden kleine Weinkeller und Tschardas zum Einkehren. Ein 204 Kilometer langer Radweg umrundet den Balaton. Zu den landschaftlich schönsten Radrouten zählt der Hévíz-Keszthely-Radweg. Äußerst beliebt sind geführte Kanutouren auf dem Ablauf des Bad Hévízer Sees (ab 10 Personen) und Ballonfahrten über den größten Steppensee Mitteleuropas. Der nahe Balaton bietet sich außerdem für Wassersportarten wie Segeln oder Wasserski an – aber auch für eine Golfpartie: der GC Imperial Balaton ist in nur 17 Kilometer von Bad Hévíz entfernt. Tipp für Romantiker: die Promenadenschifffahrt am Balaton von Frühling bis Ende Oktober.

Baden wie die alten Römer

Den Grundstein für das heutige Bad Hévíz legten die Römer im 2. Jahrhundert. Darauf weisen römische Münzen hin, die am Grund des Sees gefunden wurden – und der römische Ruinengarten unter dem „Weinberg“ von Hévíz. Ende des 17. Jahrhunderts ließ der Graf György Festetics die Heilwirkung des Sees erstmals untersuchen und die ersten Kuranlagen um den See errichten. Das György-Haus und die Ella-Villa im Rheumakrankenhaus erinnern an die Gründerzeit. Die kulturellen Highlights im Umkreis um Hévíz bilden die alte Bäderarchitektur an der Schulhof-Promenade und der Stadtteil Egregy mit dem römischen Ruinengarten, Egregyer Museum mit dem Grabmal des römischen Soldaten, der mittelalterlichen Árpáden-Kirche und den romantischen Kellergassen. Das barocke Schloss Festetics in Keszthely wurde vom Begründer des Heilbads Hévíz erbaut. Ab Ostern bis weit in den Herbst bestimmen typische ungarische Feste den Veranstaltungskalender. www.spaheviz.de

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