Kakukkfű Porta – Die Mekka der Heilkräuter
Magdolna Pohl Wágenhofer – dreifache Mutter, Phytotherapeutin und Heilpraktikerin – verpackt ihr heilendes Wissen und ihre Erfahrung in Erlebnisse und Gläser und gibt sie all jenen weiter, die der Natur näherkommen möchten.
Die Verbindung mit der Natur und die Anwendung von Heilkräutern sind für sie eine Lebensform, die sich seit ihrer Kindheit entwickelt. Schon früh war sie von der Welt der Kräuter umgeben. Ihr Erfahrungswissen ergänzte sie später durch fachliche Ausbildungen.
Anfang der 2000er Jahre wandte sie sich ernsthafter den Heilkräutern zu – damals begann sie bewusst all das wieder zu erlernen, was sie als Kind instinktiv verinnerlicht hatte. Sie absolvierte zahlreiche Schulungen und erwarb unter anderem Abschlüsse als Phytotherapeutin und Heilpraktikerin.
Zwei Standorte, eine Mission
Kakukkfű Porta arbeitet an zwei Standorten. Die Produktionsstätte befindet sich in Karmacs, wo im Garten Kräuter und Früchte wachsen und auch die Verarbeitung stattfindet. Der Präsentations- und Verkaufsort befindet sich jedoch in Gyenesdiás, im Festetics Kräutergarten und Wassermühle. Dieser ist während der Öffnungszeiten zugänglich, zudem kannst du an verschiedenen Workshops und Programmen teilnehmen. Im Herbarium kannst du erfrischende Limonade oder wärmenden Kräutertee probieren, den Kräuter-Schaugarten erkunden und selbstverständlich auch Produkte von Kakukkfű Porta kaufen.
Von der Natur ins Glas
Das Sortiment umfasst Kräutersirupe, Marmeladen, Essige und Tees. Alle Produkte werden aus eigenen oder wild gesammelten Zutaten hergestellt – saisonal, ohne Zusatz- oder Konservierungsstoffe, mit traditionellen Methoden.
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Sirupe: Es werden über 13 Sorten von Kräutersirupen hergestellt, unter anderem aus Lavendel, Thymian, Zitronenmelisse oder Spitzwegerich – mit Kaltzugverfahren, um die Wirkstoffe schonend zu erhalten. Zu den besonderen Geschmacksrichtungen zählen Hagebutte oder Holunder.
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Marmeladen & Konfitüren: Eine breite Palette an Früchten wird verwendet, oft in Kombination mit Kräutern. Traditionell zubereitet, mit wenig Zucker und langsamer Kochmethode zur Bewahrung von Geschmack und Wirkstoffen.
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Tees: Das Angebot umfasst therapeutische Mischungen sowie Einzeltees – vom Hausmittel bis zur täglichen Gesundheitsvorsorge.
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Essige: Der Kräuteressig von Kakukkfű Porta wird aus Äpfeln nach traditionellem Verfahren hergestellt, wobei die Äpfel aus dem eigenen Betrieb stammen.
Erlebnisprogramme & Kräutertourismus
Kakukkfű Porta ist auch ein idyllischer Erlebnisort. Wenn dich die Welt der Heilkräuter interessiert, kannst du an Verkostungen, Gartenführungen, Kinderprogrammen oder Sirup- und Marmeladen-Workshops teilnehmen. Außerdem erfährst du die Geschichte der Wassermühle von Diás und kannst den wenigen hundert Meter langen Lehrpfad ab der St.-Johannes-Quelle entlangspazieren.
Produktbeschreibung
Schatz des Herbstes Marmelade
Die Marmelade „Schatz des Herbstes“ ist eine wärmende Köstlichkeit, die aus der Harmonie von drei Herbstfrüchten – Apfel, Birne und Quitte – entsteht. Sie wird traditionell langsam gekocht und nur mit wenig Zucker sowie Gewürzen (Zimt, Nelken) verfeinert, damit der charaktervolle Geschmack der Früchte erhalten bleibt.
Ohne Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker hergestellt – wie bei Oma in der Küche.
Die Marmelade ist nicht nur lecker, sondern auch als Heilkonfitüre geeignet: wärmend und beruhigend – ideal für Herbst- und Wintermorgen auf Toast oder auch zum Backen.
Apfelessig
Der Apfelessig von Kakukkfű Porta wird traditionell gereift und ausschließlich aus ausgewählten Äpfeln durch natürliche Fermentation hergestellt. Er enthält weder Konservierungsstoffe noch künstliche Zusätze – nur reine, lebendige Zutaten.
Apfelessig ist für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt: er unterstützt die Verdauung, wirkt appetitzügelnd, blutzuckersenkend, entzündungshemmend und leicht desinfizierend.
Zur täglichen Anwendung empfohlen: ein Löffel in lauwarmem Wasser auf nüchternen Magen oder als Salatdressing.
Kakukkfű Porta zu finden unter:
- Gyenesdiás, Festetics Kräutergarten und Wassermühle
- Google Maps
Weitere Informationen und Kontakt:
Vor etwa zehntausend Jahren löste die rasche Erwärmung des Klimas eine Lawine von Naturprozessen aus: Sintflutartige Regenfälle, Hangrutsche, Gesteinsverwitterung. Die Landschaft, durch die wir heute spazieren, ist nicht über Jahrhunderte entstanden, sondern das dramatische Gemeinschaftswerk von Klima und Wasser. Wusstest du, dass auch der Talboden des Zala von einem „Zeitfluss“ aus Sedimenten gebildet wurde? Entdecke, wie die Erdoberfläche zu einer der sensibelsten Landkarten des Klimawandels wurde. Viele blättern gelangweilt weiter, wenn sie das Wort Klimawandel lesen – so oft ist es schon gefallen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass sich das Klima in der Geschichte der Erde unzählige Male verändert hat – teils sogar in erstaunlich kurzer Zeit. Und innerhalb der großen Klimazyklen wechselten sich immer wieder kühlere und wärmere Phasen ab. Wenn sich das Klima und damit das Wetter verändern, setzt dies eine Kette wechselseitiger Prozesse in Gang. Dabei verändert sich nicht nur die belebte Umwelt (Pflanzen, Tiere usw.), sondern auch Prozesse der unbelebten Natur. Als sich vor etwa zehntausend Jahren – nach mehreren Millionen Jahren Kälte – das Klima plötzlich zu erwärmen begann, brachte das auch deutlich mehr Niederschlag mit sich: Heftige Regenfälle sorgten für stärkere Erosion – mehr Sedimente wurden von den Hängen in die Täler und Flüsse gespült. Die wasserreicheren Flüsse konnten größere Überschwemmungen verursachen, dabei mehr Material transportieren und in der Landschaft verteilen. All dies wirkte sich stark auf die Geländeformen aus: Die Erdoberfläche wurde in rasantem Tempo kleinteiliger und stärker gegliedert. Mit dem Temperaturanstieg beschleunigten sich auch chemische und physikalische Verwitterungsprozesse: Das Ausgangsgestein zerfiel immer stärker, was zur Bildung einer zunehmend dickeren und fruchtbareren Bodenschicht beitrug. Insgesamt verlief die Umwandlung und Umlagerung der Gesteine – die ohnehin im Gange war – plötzlich deutlich schneller, ebenso wie die Formung der Landschaft. In vielen Teilen unserer Region lagern sich am unteren Rand von Hängen und Tälern Sedimente ab, die durch die Erosion des darüberliegenden Gesteins entstanden sind – genau durch die oben beschriebenen Prozesse. An manchen Stellen hat sich diese heute noch aktive Sedimentbildung bis in die Mitte der Talböden ausgeweitet, etwa im Zala-Tal. Das Gestein, aus dem diese Sedimente stammen, kann beispielsweise aus pannonischem Sand bestehen (Somló-Formation – in Zala besonders häufig), oder aus karbonatischen Meeresablagerungen – wie sie für das Keszthelyer Gebirge typisch sind (meist verschiedene Dolomite, untergeordnet auch Kalkstein). In ihrer Erscheinungsform erinnern diese Sedimente an feinkörniges Gesteinsmaterial, Kies oder gelegentlich Sand.
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