Suche

Kizárt szavak

Tiltott szavak

  • cialis
  • viagra
  • php
  • sql
  • html
  • https
  • http
  • chr
  • script
  • sex
  • porn
  • sexmassage

Alternatív kifejezések

  • =

1. Häufig gestellte Fragen

Letzte Änderung: 2019. Juli. 09. 13:44

Häufig gestellte Fragen über Hévíz

Találati relevancia adatok

megtalálta: szöveg (1)  | összesen: 1 pont
Tárolt adatok:
cím: Häufig gestellte Fragen
lead: Häufig gestellte Fragen über Hévíz
tartalom: + 1 Fragen über das See Bad   Wo ist das See Bad in Hévíz? https://www.heviz.hu/de/bad-heviz/der-bad-hevizer-see/seebad-offnungszeiten-preisliste   Wieviel kostet ein Ticket? https://www.heviz.hu/de/bad-heviz/der-bad-hevizer-see/seebad-offnungszeiten-preisliste   Kann ich mit Kreditkarten bezahlen? https://www.heviz.hu/de/bad-heviz/der-bad-hevizer-see/seebad-offnungszeiten-preisliste Wie sind die Öffnungszeiten des Sees? https://www.heviz.hu/de/bad-heviz/der-bad-hevizer-see/seebad-offnungszeiten-preisliste Wo kann ich ein Schwimmnudel vermieten? Im See Bad können Sie auch ein Schwimmnudel für 600 HUF + 1000 HUF Kautionen vermieten.   Wie tief ist das Wasser des Sees? https://www.heviz.hu/de/bad-heviz/der-bad-hevizer-see/kurioses-uber-den-hevizer-see Wie warm is das Wasser? https://www.heviz.hu/de/bad-heviz/der-bad-hevizer-see/kurioses-uber-den-hevizer-see   Fragen über die Dienstleistungen und Programmen   Was Programme gibt es jeztzt in der Stadt? https://www.heviz.hu/de/geschehen/list/regelm%C3%A4ssig-kostenlos Was Programme gibt es jetzt in der Region? https://west-balaton.hu/de/programok Was sind die Sehenswürdigkeiten in Hévíz? https://www.heviz.hu/de/unterwegs-in-bad-heviz/entdecken-sie-heviz Wann und wo ist der Bauernmarkt? https://www.heviz.hu/de/geschehen/regelmassig-kostenlos/bauernmarkt Wo ist der Weinberg? https://www.heviz.hu/de/kosten-sie-es/wein-und-gastronomie/weinkultur-in-egregy Wie oft fährt ein Bus nach Keszthely und zurück? Alle 20-30 Minuten, von Hévíz geht ein bus nach Keszthely von Station 3. Welche Souvenirs und Schlammprodukte können wir anbieten? https://www.heviz.hu/de/webshop Wo ist den Fahrradweg zwischen Hévíz und Keszthely? https://www.heviz.hu/de/tanken-sie-mit-neuer-kraft-auf/freizeit/radfahren Wieviel kostet Fahrrad vermietung? https://www.heviz.hu/de/tanken-sie-mit-neuer-kraft-auf/freizeit/radfahren   Woher kommt das Dotto? Wie oft fährt das Dotto https://www.heviz.hu/de/unterwegs-in-bad-heviz/entdecken-sie-bad-heviz/mobil-in-bad-heviz   Wie kann Mann nach Weinberg fahren? https://www.heviz.hu/de/kosten-sie-es/wein-und-gastronomie/weinproben-und-wein-der-stadt   Wo ist eine Aphotheke? https://www.heviz.hu/de/unterwegs-in-bad-heviz/entdecken-sie-bad-heviz/s.o.s.-heviz   Wo ist ein Post? https://www.heviz.hu/de/unterwegs-in-bad-heviz/entdecken-sie-bad-heviz/s.o.s.-heviz   Wo ist ein medizinischer Dienst? https://www.heviz.hu/de/unterwegs-in-bad-heviz/entdecken-sie-bad-heviz/s.o.s.-heviz   Wo ist ein Trinkbrunnen? https://www.heviz.hu/de/erleben-sie-die-genesung/traditionelle-hevizer-heilmethode/trinkkur   Wo kann Mann parken? https://www.heviz.hu/de/unterwegs-in-bad-heviz/entdecken-sie-bad-heviz/mobil-in-bad-heviz   Wo ist ein Bank oder ATM? https://www.heviz.hu/de/unterwegs-in-bad-heviz/entdecken-sie-bad-heviz/s.o.s.-heviz
title: Häufig gestellte Fragen
description: Häufig gestellte Fragen über Hévíz
címkék:
fókusz kulcsszó: Häufig gestellte Fragen
szinoníma címkék:

2. Kulturdenkmäler

Letzte Änderung: 2019. August. 05. 14:39

Találati relevancia adatok

megtalálta: | összesen: 0 pont
Tárolt adatok:
cím: Kulturdenkmäler
lead:
tartalom: Entdecken Sie die berühmtesten Bauwerke und Sehenswürdigkeiten unserer Stadt Statuen und Skulpturen begegnet man fast überall in der Stadt – die meisten stammen von dem namhaften Bildhauer László Marton. Unter den Skulpturen im Park des Seebades (Tó-fürdő), auch Skulpturenpark Hévíz genannt, stehen die Büsten dreier großer Meister der ungarischen Literatur: Zsigmond Móricz (ein Werk von László Kutas), Mihály Csokonai Vitéz (Bildhauer: József Rátonyi) und Dániel Berzsenyi (von Tibor Riger). An der Wand des Winterbades erinnern 13 Gedenktafeln an die bedeutendsten Kurgäste von Bad Hévíz. Bauernmarkt Hévíz Das Flair vergangener Zeiten stellt auf sich jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag auf dem Gelände hinter dem großen Parkplatz in Bad Hévíz ein. Verkäufer und Händler bieten ihre Waren an – oft untermalt von authentischer Musik aus Siebenbürgen: Imkerei-Produkte, Fruchtsäfte, Käse und Gemüse. Natürlich gibt es auch Kostproben von frischem Brot und Gebäck, Wurst- und Milchprodukten. Auch Handwerkskunst – von Töpferwaren über Körbe bis zu handgemachten Seifen – kann man bewundern und erstehen.Der Hévízer Bauernmarkt bietet seinen Kunden hochwertige, natürliche Produkte. Kunden unterstützen nicht nur die Arbeit der Bauern, sondern auch ihre eigene gesunde Lebensweise.Rund 800 Händler und Verkäufer machen den Hévízer Bauernmarkt zu einem Erlebnis. Geöffnet:Bis 31. Dezember:Dienstag: 7:00 - 13:00Donnerstag 13:00 -19:00Samstag: 7:00 -13:00 1. Januar - 26. März:Donnerstag 12:00 -18:00Samstag: 8:00 -13:00 Schauen Sie sich rund um in unser 3D Tour! Fußgängerzone Die Rákóczi Straße ist auf ganzer Länge eine Fußgängerzone und verbindet die Széchenyi Straße mit der Dr. Schulhof Vilmos Promenade. Am Anfang der Fußgängerzone liegt das Tourinform-Büro. Hier können auch Fahrräder ausgeliehen werden. Beim Bummeln durch die Fußgängerzone in Richtung Seebad, mit ihren Boutiquen, Cafés und Eisdielen, lohnt sich ein Blick auf die dahinterliegenden Gebäude. In den stilvoll renovierten Villen aus den 1920er-Jahren sind Cafés und Apartments untergebracht. In der Mitte der Fußgängerzone befindet sich das Fontana Kino, gegenüber der Dr. Moll Károly Platz mit Springbrunnen und Bronzestatue. Er entwickelte in den 1950er-Jahren das Gewichtsbad. Am Ende der Straße liegt das Winterbad, das therapeutische Zentrum aus dem Jahr 1968. 2004 wurde es renoviert, ein neuerlicher Umbau ist in Planung. Auf seiner Außenwand ist das Pantheon zu sehen, in seiner Vorhalle befindet sich der Jupiter Stein, der belegt, dass hier schon vor 2.000 Jahren Menschen gelebt haben. Schauen Sie sich in unserer 3D Tour um! Rathaus Das Rathaus in der Kossuth Lajos Straße, auf dem Platz des alten Gemeindeamtes, wurde am 9. September 1999 feierlich eingeweiht. Es gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bad Hévíz. Hinter dem damaligen Gemeindeamt wurde 1997 mit den Neubauarbeiten begonnen. Der Spatenstich erfolgte am 31. Januar 1998 durch Farkas Bertalan, den ersten Astronauten Ungarns, und den Bürgermeister der Stadt. Die Pläne des Architekten Péter Reinholz (Träger des Kossuth-Preises) wurden von László Benczur und Péter Takács fertiggestellt und von der Baufirma des Komitats Zala umgesetzt. Die Nutzfläche des Gebäudes beträgt 3.367 m2. Im Gebäude sind die Amtsräume der Stadtregierung. Im Südflügel befindet sich ein Konferenz- und Theatersaal für 200 Personen, in dem die Sitzungen der Stadtregierung sowie wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Schauen Sie sich in unserer 3D Tour um! Art Kino Der offizielle Name des Hévízer Kinos ist Fontana Filmtheater. Das Kino wurde 2017 renoviert und bietet Platz für 130 Personen. Vor kurzem wurde es mit neuer Digitaltechnik ausgestattet und entspricht damit modernsten Anforderungen. Dennoch ist es ein stimmungsvolles, gemütliches Kleinstadtkino geblieben. Büfettreihe Die Gebäude neben dem großen Parkplatz in der Széchenyi Straße bilden die so genannte „Büfettreihe”, in welcher man Imbisse und Souvenirs bekommt. Wenn man vom Balaton kommend in Bad Hévíz eintrifft, gelangt man bei der ersten Kreuzung in die Széchenyi Straße. Nach dem Waldrand sind die Büfetts zu sehen. Ob leckere Fladen oder gebratene Würste – hier sind die besten Imbisse zu finden. In den Restaurants nebenan wird traditionelles Mittag- oder Abendessen aufgetischt – oft mit Livemusik und unterhaltsamen Programmen. Die Souvenirläden machen das Angebot noch bunter. Schauen Sie sich in unserer 3D Tour um!   Egregyer Weinkeller Der Stadtteil Egregy ist wegen seiner ausgezeichneten Gastronomie bekannt. Vom Stadtzentrum ist es nur ein ca. halbstündiger Spaziergang zu den Weinkellern. Unterwegs kommt man an der Herz-Jesu-Kirche in der Zrínyi Straße vorbei und an den römischen Ausgrabungen am Ende der Attila Straße. Abends füllen sich die unter Weinreben gebauten Weinstuben und Gaststätten. Hier können Kur- und Wellnessgäste ein Abendessen genießen oder eine Weinkostprobe, oft mit Live-Musik. Neben der traditionellen ungarischen Küche werden auf den Terrassen der Restaurants oder in den gemütlichen Weinkellern auch internationale Spezialitäten serviert.Ein Abstecher lohnt sich in die Dombföldi Straße zur Kirche aus der Árpádenzeit, einem Schauen Sie sich in unserer 3D Tour um!   Cherubs Der Eingang des Thermalbades wird von zwei Cherubs bewacht, die zum Auftrag der Familie Festetics angefertigt worden sind. Sie weisen eine enorme Ähnlichkeit zu den Cherubs der Familie Festetics in Pécs auf. Der aus einem Löwen und einem Adler zusammengeschweißte Drache ist auch im offiziellen Wappen der Stadt Hévíz aufzufinden. In der Mythologie der antiken semitischen Völker haben die Cherubs den Göttern gedient. Sie haben vor den Toren gestanden und die bösen Gespenster ferngehalten. Ihre Abbilder pflegte man auf den Toren von königlichen Palästen oder Kirchen in Steine zu hauen, deshalb hat auch die Familie Festetics sie wahrscheinlich machen lassen. Der Legende nach ertönen die Cherubs, wenn jemand zwischen ihnen durchgeht und falls es keine Liebe in seinem Herzen gibt. Laut anderer Erzähler sind es nicht die Cherubs, sondern einer der auf dem Turm des Thermalbades versehenen Hähne, der ertönt, wenn sich jemand ohne Liebe aus der Stadt verabschiedet. Dafür hat es aber bislang kein Beispiel gegeben.
title: Kulturdenkmäler
description: Sehenswürdigkeiten, Kultur, Skulpturen, Stadt, Bauernmarkt
címkék: ;Hévíz;Bad Hévíz;
fókusz kulcsszó: sehenswürdigkeiten
szinoníma címkék:

3. Medical Wellness

Letzte Änderung: 2024. August. 16. 13:39

Találati relevancia adatok

megtalálta: | összesen: 0 pont
Tárolt adatok:
cím: Medical Wellness
lead:
tartalom: Wohlbefinden unter ärztlicher Aufsicht Wellness ist ein anhaltender Trend, und mittlerweile erfreut sich auch „Medical Wellness“ einer immer größeren Beliebtheit. Unter Medical Wellness versteht man eine vorbeugende Kur unter ärztlicher Aufsicht. Zentrale Elemente sind die Minderung von Stressfaktoren sowie eine harmonische und gesundheitsbewusste Lebensführung. In Bad Hévíz gibt es dazu eine Vielzahl an Angeboten. Bei einer Medical-Wellness-Kur unterzieht sich der Gast – ähnlich wie bei der Kur – vor Beginn der Behandlungen einer ärztlichen Untersuchung. Ziel ist es, zu einem gesunden und bewussten Lebensstil zu gelangen. Eine erfrischende Massage oder ein verwöhnendes Wannenbad können kleine Wunder bewirken. Eine große Vielfalt an Packungen und Kuren verhelfen zu jugendlicher und positiver Ausstrahlung. Das Saunabad ist ein wichtiger Baustein eines Wellness-Urlaubs in Bad Hévíz. Im erneuerten Seebad und in den modernen Hotels stehen viele Saunaformen zur Verfügung – wie etwa finnische Sauna, Infrarotsauna, Biosauna, Dampfbad oder Aromakabine. Wie wirkt sich Wellness auf den Lebensstil aus? Wellness führt zu … mehr Gesundheitsbewusstsein, das auch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung mit einschließt. mehr Entspannung. Harmonie von Körper, Geist und Seele. einer kritischen Sicht auf gesundheitsschädigende Genussgifte. einem bewussteren Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen.
title: Medical Wellness
description:
címkék:
fókusz kulcsszó:
szinoníma címkék:

4. Entdecken Sie Bad Hévíz

Letzte Änderung: 2024. August. 16. 13:46

Találati relevancia adatok

megtalálta: | összesen: 0 pont
Tárolt adatok:
cím: Entdecken Sie Bad Hévíz
lead:
tartalom: Aktuelle Informationen Was Sie bereits vor Ihrer Anreise über Bad Hévíz wissen sollten, damit ihr Urlaub in unserer kleinen Stadt zur reinen Erholung wird. Bei einem Tagesbesuch ist der Parkplatz im Stadtzentrum von Bad Hévíz ein wichtiger Ausgangspunkt (ganztägige Parkmöglichkeit). Das Heilbad und der Thermalsee sind fünf Minuten entfernt. Aktuelle Informationen über Freizeitangebote, Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten in der Umgebung und sonstige Leistungen gibt es im Tourinform Büro. Kommen Sie einfach vorbei! Nach dem Baden im Heilsee empfehlen sich die vielen Restaurants, die gastronomische Spezialitäten aus der Zala-Region auftischen. Ein Bummel durch die Innenstadt, eine historische Stadtbesichtigung oder eine Stadtrundfahrt mit der Dotto-Kleinbahn sind nur einige von vielen Attraktionen. Es lohnt sich, die Stadtrundfahrt bei Egregy für eine Weinprobe in den Kellereien zu unterbrechen. Egal, zu welcher Jahreszeit Sie nach Bad Hévíz kommen, werfen Sie schon vor Reiseantritt einen Blick auf das Freizeitprogramm mit Konzerten, Theater und saisonalen Festivals. Die Unterkünfte in Bad Hévíz erwarten ihre Gäste mit einem umfassenden, qualitativ hochwertigen Angebot. Wählen Sie aus der Palette an 4- und 5-Sterne-Hotels oder familiären Privatunterkünften. Ob Heilkur oder Wellness-Trip, Familienferien oder sportliche Aktiv-Urlaub: Für alles das gibt es interessante Angebote in Bad Hévíz. Wenn Sie ausführlichere Informationen benötigen, stehen wir Ihnen per E-Mail oder Telefon gern zur Verfügung. >>>     Nehmen Sie Bad Hévíz nach Hause mit! Besuchen sie unser Büro, oder unseren Webshop, und kaufen Sie Souvenirs für Ihre Familie. Bestellen Sie Prospekte >>>  
title: Entdecken Sie Bad Hévíz
description:
címkék: ;Hévíz;Informationen;
fókusz kulcsszó:
szinoníma címkék:

5. Die Gebäude des Seebades

Letzte Änderung: 2019. Juli. 24. 14:47

Die Gebäude des Seebades

Találati relevancia adatok

megtalálta: | összesen: 0 pont
Tárolt adatok:
cím: Die Gebäude des Seebades
lead:
tartalom:   Die Teile des Hévízer Seebades heutzutage Eingang des Seebades mit den Cherub-Statuen auf dem Dr. Schulhof Vilmos Promenade. Zentrales Gebäude mit 4 Innenpools und Plätze und Terrassen zum Entspannen. Festetics Spa, der südliche Eingang des Seebades, der über die Straße Ady E. erreichbar ist. Das ist das neueste Gebäude des Seebades, in dem die Wellness-Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Schlammbecken, die sich im See direkt zwischen dem Hauptgebäude und dem Festetics Spa befinden. Der Eingang vom Deák-Platz ist auch als Sommereingang bekannt, weil er nur saisonal geöffnet ist. Die Sommergebäude, die am Ostufer des Sees steht. Es ist ein Gebäude aus Holz mit Umkleidekabinen und Sonnenterrassen befindet. Die Sonnenterrasse „Medve” ist eine separate Sonnenterrasse im südöstlichen Teil des Sees.   Dr. Schulhof Vilmos Promenade Die Dr. Schulhof Vilmos Promenade gehört zum Park des Seebades. Sie führt vom „Winterbad“ am Ende der Fußgängerzone zum Haupteingang des Seebades. Platanenbäume beschatten die Bänke an der Promenade. Auf der einen Seite liegt der Hévízer Heilsee, auf der anderen Seite befinden sich die historischen Gebäude der St. Andreas Rheumaklinik. Sie wurden in den 1870-ern Jahren erbaut und Anfang des 20. Jahrhunderts renoviert. Jedes Haus hat eine eigene Geschichte.
Es wurde am nördlichen Teil der von der Familie Festetics begründeten „Neuen Anlage” im Sezessionsstil gebaut. Seinen Namen bekam es nach dem Gründer der Badestadt, Graf György Festetics. Heute ist es das Gebäude „A” des Rheumakrankenhauses.
Dieses Haus nannte man Haus Nr. III ganz bis 1906, bis es vollendet wurde. Im selben Jahr, wurde die Asche von Ferenc Rákóczi II. – dem Führer des ungarischen Freiheitskampfes – aus der Türkei nach Ungarn gebracht, so wurde das Haus nach ihm benannt. Heute ist es das Gebäude „B” des Rheumakrankenhauses.
Die Villa hat ihren Namen nach Karola Ella bekommen, die die Tochter von Tasziló Festetics war. Heute ist sie das Gebäude „C” des Rheumakrankenhauses.
Nach Süden spazierend findet man das Restaurant und das Festsaal. Hier war die Grenze des Festetics-Anwesens. Das war das erste steinerne Haus, das zur Unterbringung der Badegäste in den 60-ern Jahren des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. 1909 wurde das Gebäude aufgestockt und der für die damalige Zeit unentbehrliche Kursalon fertig gestellt. Zurzeit befindet sich hier der Festsaal des Rheumakrankenhauses.
Seinen Namen bekam das Haus aus dem Anlass, dass im Jahre dessen Übergabe Tasziló Festetics (II.), der Bauerherr des Hauses, von Franz Josef – ungarischem König und österreichischem Kaiser – in den Fürstenstand erhoben wurde. Heute ist es das Gebäude „D” des Rheumakrankenhauses.
Das Gebäude wurde in den Jahren 1870-71 laut den Plänen von Lonkay Ferenc, dem herrschaftlichen Architekt der Familie Festetics gebaut. Das Haus war Teil der „Neuen Anlage”, wo die Gebäuden mit Nummern gekennzeichnet waren, so blieb dieser Name. Heute betätigt sich hier ein Hotel in der Betreibung der Hévízheilbad und 'Szent András' Rheumakrankenhaus.
Sein ursprünglicher Name war Tasziló-Villa, aber nach dem Tod vom Prinz Tasziló Festetics (II.) wurde es nach Deák Ferenc Deák-Haus umnannt.
  Die Geschichte des Hévíz Bades Bad Hévíz zwischen 1795-1905 Das erste Badegebäude, dessen Grundriss noch rechteckig war und aus zwei Gebäudeteilen bestand, wurde im Jahre 1795 im Auftrag des Grafen György Festetics I. errichtet. Der große Ruf der wohltuenden Heilwirkungen des Thermalwassers war auch in Wien bekannt, und ein Bericht aus dem Jahr 1918 wurde auch die Anwesenheit der weißen Seerosen erwähnt, zu denen im Jahre 1898 noch weitere Arten dieser Pflanze angesiedelt wurden. Im Jahre 1858 begann man Bäume um den See anzupflanzen, die Badegebäude zu modernisieren und die Gästegebäude am Seeufer auszugestalten. Im Zentrum des Thermalsees bekamen die Spiegelbäder für Männer und Frauen (Bäder umgeben von Kabinen) ihren Platz, aber viele benutzten den damals noch viel breiteren Ausflusskanal zum Baden. Bad Hévíz in 1910er und 1920er Jahren Ab 1905 hat der Pächter Vencel Reischl alles dafür eingesetzt, um Hévíz als eine internationale Badestadt zu etablieren. Das frühere Badegebäude wurde von einem mit einer Kuppel bedeckten Gebäude abgelöst, darüber hinaus ist ihm die Errichtung von zahlreichen modernen Hotels und Gaststätten sowie des an einem Badeort unerlässlichen „Kursalons“ zu verdanken. Im Jahre 1907 wurde an der Stelle der alten geschlagenen Brücke eine bedeckte Brücke errichtet, und in diesem Jahr wurden auch der charakteristische Haupteingang mit den zwei Türmen sowie das Hévíz Sanatorium und Kurhotel erbaut. Im Jahre 1911 errang die Stadt den Titel „Siedlung mit Badestadtcharakter“. Bad Hévíz in den 1930er Jahren Nach 1926 wurden die Entwicklungsarbeiten mit neuem Schwung fortgesetzt. Das charakteristische Badegebäude am Seeufer wurde errichtet, und im Jahre 1932 bekam das Hauptgebäude ein Glasdach, und somit wurde das Hauptgebäude völlig bedeckt. Im Jahre 1930 standen bereits 7 Hotels, 11 Gaststätten und 40 Villen in Hévíz. Die 16 tausend Gäste, die jährlich nach Hévíz kamen, wurden von einem abwechslungsreichen kulturellen Leben erwartet. In diesen glücklichen Jahren der Friedenszeit war dr. Vilmos Schulhof, der mit seiner Arbeit sehr viel für die Popularisierung der Hévízer Therapien getan hatte, Chefarzt in Hévíz. Die Promenade am Thermalbad trägt heute seinen Namen. Gebäude in Hévíz vor 1945 Zeitgleich mit dem ersten Badegebäude (1795) wurde das zu Therapiezwecken benutzte „Schröpfhaus“ errichtet. Während die Umgebung des Thermalsees in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bloß aus mit Schilf bewachsenen und moorigen Gebieten bestanden hatte, wurden ab den 1850er Jahren immer schönere Unterkünfte erbaut. Im Jahre 1870 standen schon die Häuser I-VII, von denen das sogenannte „Hetes Ház“ das einzige zweistöckige Gebäude war. In dieser Zeit war auch eine römisch-katholische Kapelle (die später abgerissen wurde) errichtet worden, anschließend wurden die Hotels, Basargebäude sowie der „Kursalon“, der als Schauplatz von Bällen und Konzerten diente. Bad Hévíz in den 1950er und 1960er Jahren Im Jahre 1948 wurden das sich bis dahin im Besitz der Familie Festetics befindende Thermalbad und alle damit verbundenen Gebäude und Parks verstaatlicht, und die Ära des staatlich finanzierten Urlaubs. Im Jahre 1952 wurde das Staatliche Rheumakrankenhaus in Hévíz errichtet, und noch in diesem Jahr wurde Hévíz zu einem Kurort mit überregionaler Bedeutung erklärt. Im Jahre 1968 wurde das damals modernste, mit balneotherapeutischen Geräten ausgestattete, bedeckte Badegebäude des Landes erbaut. In dieser Zeit begann der international bekannte Rheumatologe der Stadt, dr. Károly Moll, der das Gewichtsbad erfunden hatte, seine Arbeit.   Bad Hévíz in den 1970er und 1980er Jahren Der Fremdenverkehr nahm in den 1970er Jahren /dank den bereits auch aus dem Ausland kommenden Gästen/ dermaßen zu, dass es unerlässlich war, weitere niveauvolle Hotels zu errichten und die Gebäude des Thermalbades zu modernisieren. Die früheren - mit Kuppeln überdachten – Gebäude wurden ab 1977 kontinuierlich von Gebäuden abgelöst, die alle über einen oder mehrere Türme verfügten und mit Rotkieferholz bedeckt waren.  Die komplette Erneuerung wurde im Jahre 1985 beendet, aber die Gäste konnten die neue Anlage nicht allzu lange genießen, denn sie wurde infolge eines Feuerbrands am 3. März 1986 völlig niedergebrannt. Die neuen Gebäude wurden schließlich im Jahre 1989 fertig. Die Traditionelle Hévízer Heilmethode Die ersten schriftlichen Erinnerungen über die wohltuenden Wirkungen des Hévízer Thermalwassers stammen aus dem Jahr 1780. Anfangs wurde – neben dem Baden – nur der Aderlass als Heilmethode angewandt, das Sanatorium wurde im Jahr 1907 in der Siedlung errichtet. Der erste berühmte Arzt der Stadt war Vilmos Schulhof, der – neben dem Baden – auch Elektrotherapie und Röntgenbehandlungen bei der Rehabilitation des Bewegungsapparates benutzte. Die Hévízer Therapie nahm dank der Arbeit von dr. Károly Moll ab den 1950er Jahren einen neuen Schwung, und im Jahre 1968 wurde das am modernsten ausgestattete balneotherapeutische Badegebäude der Stadt in der Stadt errichtet. Die Dienstleistungen wurden seitdem um ein breites Spektrum von Behandlungen erweitert, aber die Basis der Traditionellen Hévízer Heilmethode sind nach wie vor die folgenden: das Baden im Thermalwasser, die Heilschlammpackung oder Schlammbad sowie das von Károly Moll erfundene Gewichtsbad. Diese können – nach individuellen Ansprüchen – um eine Trinkkur, eine Heilmassage, eine Bewegungs-, Physio- oder Hydrotherapie ergänzt werden.     Nette Erinnerungen aus Hévíz Die Badestadt zog in den vergangenen 220 Jahren zahlreiche Gäste an, unter denen es sowohl Prominente als auch weniger bekannte Persönlichkeiten – und im Ausnahmefall sogar berühmt gewordene Tiere – gab. Während es im 19. Jahrhundert ganz natürlich war, dass Tiere ins Wasser getrieben wurden, galt es im Jahre 1914 als eine Sensation, als Nelly, das Elefantenweibchen, das über Beinschmerzen klagte, nach Hévíz umgesiedelt wurde. Der ehemalige Zirkuselefant wurde täglich zweimal ein Schlamm- und Thermalbad verschrieben, das er mit großer Freude genoss. Der dreijährige Elefant wurde dermaßen populär, dass er der Stadt eine zusätzliche Anziehungskraft bedeutete: die Gäste überraschten sie täglich mit mehreren großen Körben von Überraschungen, zum Beispiel mit Kirschen.
title:
description:
címkék: ;Hévíz;See Bad;Bad Hévíz;Villa;Gebäude;
fókusz kulcsszó:
szinoníma címkék:

6. Naturschätze

Letzte Änderung: 2019. Juli. 24. 15:34

Találati relevancia adatok

megtalálta: | összesen: 0 pont
Tárolt adatok:
cím: Naturschätze
lead:
tartalom:  
Die Flora und Fauna des Hévízer Sees ist wegen der Temperatur des Wassers, seiner Zusammensetzung und seiner besonderen Umgebung einzigartig. Einige Tier- und Pflanzenarten sind in ganz Ungarn nur hier anzutreffen. Im Zeichen der Seerose Die berühmteste Pflanze des Hévízer Sees ist die Seerose. Aufzeichnungen über sie gibt es seit Anfang des 20. Jahrhunderts, auch im Buch des englischer Arztes und Reiseschriftstellers Richard Bright aus dem Jahre 1915. Früher waren die weißen Seerosen im See heimisch, heute wachsen sie nur noch in seinem Abflusskanal. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in zahlreichen Experimenten versucht, am Hévízer See weitere Seerosen-Arten heimisch zu machen. Das gelang schließlich Sándor Lovassy, Professor der Keszthelyer Landwirtschaftlichen Akademie im Jahr 1889, mit der roten indischen Seerose. Seither ist die Seerose das Symbol der Stadt Hévíz. Schon gewusst, dass sich die Heimat der roten Seerose im tropischen Ost-Indien – genauer gesagt in Bengalen – befindet? eine Pflanze im Sommer sogar 10-20 Blätter entwickelt? sich die Blumen am Spätabend öffnen und am nächsten Vormittag wieder schießen? ihre Blütezeit von Juni bis November ist? dass die Blumen nicht nur schön sind, sondern auch eine wichtige Rolle dabei spielen, die Wassertemperatur im See konstant zu halten? die Ranken, die sich auf dem Seeboden befinden, den Heilschlamm schützen?

Die Buchserie Zalaer Kalender („Zalai Kalendárium“) schreibt im Jahre 1999 darüber Folgendes:
"Die 100 Jahre der Hévízer Seerosen – Seit ihrer Einführung werden sie ständig bewundert
Die indische Seerose hat im vergangenen Jahr ihren 100. Geburtstag in Hévíz gefeiert. Die Einbürgerung „des Wahrzeichens der Stadt” war zwar nicht einfach, aber glücklicherweise erfolgreich.

Tamás Vincze, Gartenbauingenieur der St. Andreas Rheumaklinik, berichtet Folgendes über die Geschichte und den Schutz der Seerose.

Die Seerose ist nicht nur schön. Sie hat eine mythologische Bedeutung und wird sogar als heilige Pflanze verehrt.

Die Blüte der ägyptischen weißen und blauen Seerose spielte eine wichtige Rolle im Geistesleben der Ägypter. Sie war das Wahrzeichen des Wohlstandes und des Reichtums und wurde dem König Ägyptens, Osiris und seiner Gemahlin, Isis gewidmet. Gleichzeitig stellte sie das Symbol des Todes und des sich ständig erneuernden Lebens dar, weshalb die Mumien mit blauen und weißen Seerosenblüten bekränzt wurden. Die Seerose wurde von den Ägyptern nicht nur verehrt, sondern auch als Nahrungsmittel verwendet; ihre Körner wurden zu Mehl gemahlen und daraus Fladen zubereitet.

Die Lotusblume, die Verwandte der Seerose, stellt in der indischen Mythologie die Wiege des Universums dar. Als die Sintflut alles wegfegte, erblühte sie aus dem Bauchnabel des auf der Wasseroberfläche liegenden Vishnu. Daraus ragte Brahma, der Schöpfer, hervor und schuf die Welt. Vishnu hält eine Lotusblume in einer seiner Hände. Sie ist die Blume, die ihre Blüten mit ihrer ganzen Pracht aus der ungeformten Unendlichkeit der Gewässer ausbreitet und das Universum symbolisiert. Der Weda erwähnt den innersten Kern des menschlichen Wesens, wo die Seele ihr Zuhause hat, als lotusförmig, während die Hindus und die Buddhisten ihn mit einem Menschen vergleichen, der von den Sünden der Welt nicht berührt worden ist. Einige Lotusblüten verfügen über eine ältere Symbolik. Das immergrüne Thema der indischen Literatur ist die Lotusblume, die bei den ersten Sonnenstrahlen der Morgensonne erblüht. Literarische Beschreibungen vergleichen die Frau mit den Teilen einer Lotusblume.

Die Seerose ist zwar keine heilige Pflanze von Hévíz, sie stellt aber das Symbol der Stadt dar. Wie ist sie in den See gekommen?

Die auffälligsten Pflanzen rings um den See sind die Seerosen. Aus den Beschreibungen vom Anfang des Jahrhunderts sowie aus dem Reisebuch des englischen Arztes und Reisenden Richard Bright aus dem Jahr 1815 ist uns bekannt, dass die weiße Seerose (Nymphaea alba) im See heimisch war. Diese auch im kalten Wasser lebende und in den stilleren Gewässern fast überall aufzufindende Art ist schon an sich eine wunderbare Erscheinung.

In den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde bereits versucht, neben der weißen Seerose auch andere tropische Seerosen im See einzubürgern. Aus dem warmen Wasser des Bischofsbades in Großwardein wurden die Exemplare der ägyptischen weißen Seerose (Nymphaea lotus) zunächst ins Budapester Lukács-Bad und anschließend von hier nach Bad Hévíz übersiedelt. Das Projekt war damals jedoch nicht von dauerhaftem Erfolg.

Von 1898 bis 1906 kam der Lehrer der Keszthelyer Wirtschaftsakademie, Sándor Lovassy, auf die Idee einer groß angelegten „Seerosen-Einbürgerungsaktion“. Aus dem Viktoria-Haus des reichen botanischen Gartens der Budapester Universität beschaffte er Wurzelstammstücke mehrerer tropischer Seerosenarten und pflanzte sie in den Schlamm. In den ersten Jahren versuchte Sándor Lovassy, die Unterarten der ägyptischen weißen und der indischen roten Seerose (Nymphaea rubra) einzubürgern, die über lange Blüten verfügen. Die Experimente, die mit der ersten Pflanze durchgeführt wurden, brachten genauso wenig Erfolg wie die vorangegangenen Experimente. Eine zweite Pflanze zeigte sich jedoch bereits im Jahre 1898 überlebensfähig. 33 Tage nach der Anpflanzung, am 5. Juli 1898, erblühte die erste rote Seerose in Hévíz, was die Hévízer Badegäste selbstverständlich mit großen Interesse mitverfolgten.

Was gibt es über die Eigenschaften der Seerose zu berichten?

Der aus dem tropischen Ost-Indien – genauer gesagt aus den Sümpfen Bengalens – stammende Lotus kam im Jahre 1803 in die botanischen Gärten Europas. Im Allgemeinen beginnt er in der Nacht zu erblühen und schließt seine Blüten bei Sonnenschein am frühen Nachmittag. Falls das Wetter trüb ist, bleiben die Blüten den ganzen Tag über geöffnet. Interessant ist auch, dass sich der Stiel der Pflanze im Schlamm befindet. Von hier kommen die Blätter auf die Wasseroberfläche und legen dabei 4 bis 5 Meter zurück. Die Blüten sind zwischen Mai und November zu bewundern, die einzelnen Blüten blühen drei Tage lang. Eine „ungestörte” Pflanze entwickelt in einem Sommer 60 bis 90 Blätter. Im Winter ziehen sich die Seerosen in den Schlamm zurück und sprießen im Frühling erneut hervor.

Wie beständig ist der Lotus?

Es ist interessant, dass eine – nicht die indische – Unterart sehr beständig ist. Anfang dieses Jahrhunderts wurden in einer mehrere Meter tiefen Schlammschicht unversehrte Körner gefunden. Man versuchte, diese zu keimen, was auch gelang. Anschließend stellte man mit der Radon-Karbon-Methode das genaue Alter fest: sie war 1.040 Jahre alt. Trotz allem ist der rote Lotus – genau wie es auch andere tropische Pflanzen – sehr empfindlich. Er bevorzugt Ruhe und gleichmäßiges Klima. Die einst mit großer Angst geschützten Pflanzen vermehrten sich mittlerweile üppig. Der Lotus ist eine geschützte Pflanze des Hévízer Sees, daher ist es strengstens verboten, die Blüten abzureißen und sie zu stören.

Spielt die Seerose auch klimatisch eine Rolle?

So ist es: die Seerosen haben nicht nur einen ästhetischen Wert. Die Pflanzen, die einen großen Teil des Sees bedecken, verhindern effektiv die Abkühlung des Sees. Genau wie der Schutzwald, der den See umgibt, eine schnelle Temperaturabnahme verhindert, da er den Wind abhält.

Neben den Pflanzen- ist auch die Tierwelt des Sees sehr abwechslungsreich. Kleine Einzeller und Wirbeltiere leben hier. Sie stören die Badegäste nicht, denn sie sind kaum wahrnehmbar. Der See und seine Umgebung sind die Heimat von Planktonkrebsen, Wasserschnecken, Fischen, Libellen, Blatt- und Rosenkäfern sowie zahlreichen Schmetterlingsarten.

Tierchen Die Buchserie Zalaer Kalender („Zalai Kalendárium“) schreibt im Jahre 1999 darüber Folgendes: "Die 100 Jahre der Hévízer Seerosen – Seit ihrer Einführung werden sie ständig bewundert Die indische Seerose hat im vergangenen Jahr ihren 100. Geburtstag in Hévíz gefeiert. Die Einbürgerung „des Wahrzeichens der Stadt” war zwar nicht einfach, aber glücklicherweise erfolgreich. Tamás Vincze, Gartenbauingenieur der St. Andreas Rheumaklinik, berichtet Folgendes über die Geschichte und den Schutz der Seerose. Die Seerose ist nicht nur schön. Sie hat eine mythologische Bedeutung und wird sogar als heilige Pflanze verehrt. Die Blüte der ägyptischen weißen und blauen Seerose spielte eine wichtige Rolle im Geistesleben der Ägypter. Sie war das Wahrzeichen des Wohlstandes und des Reichtums und wurde dem König Ägyptens, Osiris und seiner Gemahlin, Isis gewidmet. Gleichzeitig stellte sie das Symbol des Todes und des sich ständig erneuernden Lebens dar, weshalb die Mumien mit blauen und weißen Seerosenblüten bekränzt wurden. Die Seerose wurde von den Ägyptern nicht nur verehrt, sondern auch als Nahrungsmittel verwendet; ihre Körner wurden zu Mehl gemahlen und daraus Fladen zubereitet. Die Lotusblume, die Verwandte der Seerose, stellt in der indischen Mythologie die Wiege des Universums dar. Als die Sintflut alles wegfegte, erblühte sie aus dem Bauchnabel des auf der Wasseroberfläche liegenden Vishnu. Daraus ragte Brahma, der Schöpfer, hervor und schuf die Welt. Vishnu hält eine Lotusblume in einer seiner Hände. Sie ist die Blume, die ihre Blüten mit ihrer ganzen Pracht aus der ungeformten Unendlichkeit der Gewässer ausbreitet und das Universum symbolisiert. Der Weda erwähnt den innersten Kern des menschlichen Wesens, wo die Seele ihr Zuhause hat, als lotusförmig, während die Hindus und die Buddhisten ihn mit einem Menschen vergleichen, der von den Sünden der Welt nicht berührt worden ist. Einige Lotusblüten verfügen über eine ältere Symbolik. Das immergrüne Thema der indischen Literatur ist die Lotusblume, die bei den ersten Sonnenstrahlen der Morgensonne erblüht. Literarische Beschreibungen vergleichen die Frau mit den Teilen einer Lotusblume. Die Seerose ist zwar keine heilige Pflanze von Hévíz, sie stellt aber das Symbol der Stadt dar. Wie ist sie in den See gekommen? Die auffälligsten Pflanzen rings um den See sind die Seerosen. Aus den Beschreibungen vom Anfang des Jahrhunderts sowie aus dem Reisebuch des englischen Arztes und Reisenden Richard Bright aus dem Jahr 1815 ist uns bekannt, dass die weiße Seerose (Nymphaea alba) im See heimisch war. Diese auch im kalten Wasser lebende und in den stilleren Gewässern fast überall aufzufindende Art ist schon an sich eine wunderbare Erscheinung. In den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde bereits versucht, neben der weißen Seerose auch andere tropische Seerosen im See einzubürgern. Aus dem warmen Wasser des Bischofsbades in Großwardein wurden die Exemplare der ägyptischen weißen Seerose (Nymphaea lotus) zunächst ins Budapester Lukács-Bad und anschließend von hier nach Bad Hévíz übersiedelt. Das Projekt war damals jedoch nicht von dauerhaftem Erfolg. Von 1898 bis 1906 kam der Lehrer der Keszthelyer Wirtschaftsakademie, Sándor Lovassy, auf die Idee einer groß angelegten „Seerosen-Einbürgerungsaktion“. Aus dem Viktoria-Haus des reichen botanischen Gartens der Budapester Universität beschaffte er Wurzelstammstücke mehrerer tropischer Seerosenarten und pflanzte sie in den Schlamm. In den ersten Jahren versuchte Sándor Lovassy, die Unterarten der ägyptischen weißen und der indischen roten Seerose (Nymphaea rubra) einzubürgern, die über lange Blüten verfügen. Die Experimente, die mit der ersten Pflanze durchgeführt wurden, brachten genauso wenig Erfolg wie die vorangegangenen Experimente. Eine zweite Pflanze zeigte sich jedoch bereits im Jahre 1898 überlebensfähig. 33 Tage nach der Anpflanzung, am 5. Juli 1898, erblühte die erste rote Seerose in Hévíz, was die Hévízer Badegäste selbstverständlich mit großen Interesse mitverfolgten. Was gibt es über die Eigenschaften der Seerose zu berichten? Der aus dem tropischen Ost-Indien – genauer gesagt aus den Sümpfen Bengalens – stammende Lotus kam im Jahre 1803 in die botanischen Gärten Europas. Im Allgemeinen beginnt er in der Nacht zu erblühen und schließt seine Blüten bei Sonnenschein am frühen Nachmittag. Falls das Wetter trüb ist, bleiben die Blüten den ganzen Tag über geöffnet. Interessant ist auch, dass sich der Stiel der Pflanze im Schlamm befindet. Von hier kommen die Blätter auf die Wasseroberfläche und legen dabei 4 bis 5 Meter zurück. Die Blüten sind zwischen Mai und November zu bewundern, die einzelnen Blüten blühen drei Tage lang. Eine „ungestörte” Pflanze entwickelt in einem Sommer 60 bis 90 Blätter. Im Winter ziehen sich die Seerosen in den Schlamm zurück und sprießen im Frühling erneut hervor. Wie beständig ist der Lotus? Es ist interessant, dass eine – nicht die indische – Unterart sehr beständig ist. Anfang dieses Jahrhunderts wurden in einer mehrere Meter tiefen Schlammschicht unversehrte Körner gefunden. Man versuchte, diese zu keimen, was auch gelang. Anschließend stellte man mit der Radon-Karbon-Methode das genaue Alter fest: sie war 1.040 Jahre alt. Trotz allem ist der rote Lotus – genau wie es auch andere tropische Pflanzen – sehr empfindlich. Er bevorzugt Ruhe und gleichmäßiges Klima. Die einst mit großer Angst geschützten Pflanzen vermehrten sich mittlerweile üppig. Der Lotus ist eine geschützte Pflanze des Hévízer Sees, daher ist es strengstens verboten, die Blüten abzureißen und sie zu stören. Spielt die Seerose auch klimatisch eine Rolle? So ist es: die Seerosen haben nicht nur einen ästhetischen Wert. Die Pflanzen, die einen großen Teil des Sees bedecken, verhindern effektiv die Abkühlung des Sees. Genau wie der Schutzwald, der den See umgibt, eine schnelle Temperaturabnahme verhindert, da er den Wind abhält. Neben den Pflanzen- ist auch die Tierwelt des Sees sehr abwechslungsreich. Kleine Einzeller und Wirbeltiere leben hier. Sie stören die Badegäste nicht, denn sie sind kaum wahrnehmbar. Der See und seine Umgebung sind die Heimat von Planktonkrebsen, Wasserschnecken, Fischen, Libellen, Blatt- und Rosenkäfern sowie zahlreichen Schmetterlingsarten. Schon gewusst, dass … 66 Schneckenarten im See und in seiner Umgebung leben? die Karausche und die Schleie im See einheimisch sind?  Ebenso Koboldkärpflinge, Giebel und gemeine Sonnenbarsche. neben den Wasserfröschen und Seefröschen auch Rotbauchunken im See ihr Zuhause haben? im Schilf manchmal europäische Sumpfschildkröten, Teichmolche und einige Nattern auftauchen? Stockenten im Herbst die Umgebung des Abflusskanals bevölkern? Im Winter finden hier Schwäne, Lachmöwen und Blässhühner Unterschlupf. sich Wasserspitzmäuse, Waldspitzmäuse und Maulwürfe blicken lassen? Schutzwald, Park Die Straßen der Stadt – insbesondere die Seepromenade – säumen zahlreiche exotische immergrüne Bäume. Bemerkenswert sind vor allem die Platanen und die alten Bäume – Eschen, Sumpfzypressen sowie Chinesische Spießtannen. Lohnend ist eine Wanderung über den weniger bekannten Hain-Lehrpfad. Auf dem Lehrpfad kann man den Hévízer See, das ihn umgebende Moor und seine Flora und Fauna erkunden, die nicht nur in Ungarn, sondern in ganz Europa ein seltener und wertvoller Naturschatz sind. Infos zum Hain-Lehrpfad hier herunterladen:  Fuehrungsheft fuer Gross und Klein Unter dem Mikroskop... Blaualgen, dank ihrer besonderen Proteine eine typische Pflanzenart in Thermalquellen, sind sogar bei hohen Temperaturen lebensfähig. Auch die Schwefelbakterien gehören zu den typischen Bewohnern des Sees. Sie sind in der Lage, den aus dem Wasser gewonnenen Schwefel in ihren Zellen zu lagern. Die im See vorkommenden, verschiedenen Bakterienstämme verleihen dem Thermalwasser eine desinfizierende Wirkung. Auch eine ganz eigene Art von Mikromonsporen lebt im See. Sie wurde gemäß ihrem ersten Fundort „Hévízer Mikromonospore“ genannt. Sie zerlegen die Proteine und Zellstoffe und sind sehr wichtige Lebewesen am Seegrund. Der ebenfalls in Bad Hévíz entdeckte Strahlenpilz gehört zu den weiteren, besonderen Lebewesen im Sees: er ist in Mittel-Europa nur hier anzutreffen und häuft in und um seine Zellen Jodkristalle an.
title: Naturschätze
description:
címkék: ;Hévíz;Natur;Natur Park;Thermal see;Tour;
fókusz kulcsszó:
szinoníma címkék:

7. Sehenswürdigkeiten in Hévíz

Letzte Änderung: 2024. June. 24. 12:51

Találati relevancia adatok

megtalálta: | összesen: 0 pont
Tárolt adatok:
cím: Sehenswürdigkeiten in Hévíz
lead:
tartalom:

RUINENGARTEN AUS DER RÖMERZEIT

Archäologische Funde belegen, dass Hévíz und seine Umgebung in der Römerzeit dicht besiedelt waren. Im Jahr 1931 wurden die Überreste einer frühkaiserlichen römischen Villa entdeckt, die fast vier Jahrhunderte lang, von der ersten Hälfte des 1. bis zum Beginn des 5. Jahrhunderts bewohnt war.
Einer der bedeutendsten Funde in der Balatonregion ist ein steinernes Gebäude aus der frühen Kaiserzeit, das wahrscheinlich das Wohngebäude des städtischen Landguts (villa urbana) war und im Stadtteil Egregy ausgegraben wurde. Die um 100 n. Chr. errichtete Villa mit einer Grundfläche von fast 1.000 Quadratmetern verfügte über eine Säulenvorhalle und Bäder mit warmem, lauwarmem sowie kaltem Wasser und blieb auch nach mehreren Umbauten bis zum frühen 5. Jahrhundert n. Chr. erhalten. Das ausgegrabene Gebäude, das das aus mehreren Gebäuden bestehende städtische Landgut (oder die Siedlung) vorstellen soll, wurde während seiner langen Nutzungszeit mehrfach umgebaut. Die erste „Restaurierung” der Ruinen fand im Jahr 2003 statt. Bei der Restaurierung wurde versucht, die vier bei den Ausgrabungen zutage getretenen Bauperioden zu präsentieren. In der Zwischenzeit haben die ausgegrabenen Teile zu verfallen begonnen, die Ruine ging in ihrem früheren Zustand dem Verfall entgegen, so dass eine erneute Restaurierung notwendig wurde, die 2011 erfolgte.

Westlich des Wohnhauses wurden die Reste der zur Villa gehörenden Wirtschaftsgebäude gefunden, die möglicherweise ein mit der ausgegrabenen Ruine zusammenhängendes Gebäudeensemble bildeten. Diese Überreste zeigen, dass die Römer ihre Villen und Gebäude meisterhaft in die pannonische Landschaft integrierten. Die Villa in Egregy und die Funde an anderen Stellen in Hévíz – der Jupiter-Altarstein, der in der Nähe des Sees gefunden wurde, und die frühen kaiserlichen Münzen, die von Tauchern gehoben wurden – beweisen, dass bei der Besiedlung durch die Römer auch der „Wundersee” mit heilendem Wasser eine Rolle gespielt haben könnte.

Laut der ältesten hier gefundenen Medaille, die von Kaiser Tiberius geprägt wurde, wurde in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts ein 10 x 10 Meter großes Eggenhaus aus Balken gebaut, wobei flache Steine unter die Zerrbalken gelegt wurden. Die auf den Steinen gefundene Holzkohle deutet darauf hin, dass das Haus abgebrannt ist, wahrscheinlich am Ende des 1. Jahrhunderts.

An der Wende vom 1. zum 2. Jahrhundert wurde an dieser Stelle ein großes steinernes Gebäude errichtet, das 45 m lang und fast 23 m breit war, somit also eine Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern umfasste. Das Gebäude mit einem Säulengang (Portikus) an der Ostseite verfügte über Bäder mit warmem, lauwarmem und kaltem Wasser. Es ist jedoch nicht sicher, dass es sich bei dem Gebäude um das Wohngebäude des städtischen Landguts (villa urbana) handelte, da keine Hinweise auf eine Zentralheizung gefunden wurden.
Das Gebäude wurde wahrscheinlich gegen Ende des 2. Jahrhunderts zerstört, aber im 3. Jahrhundert wurde es mit einer anderen Innenaufteilung wieder aufgebaut und im Inneren sogar ein Mithras-Schrein errichtet. Der Grundstein des Altars wurde bei den Ausgrabungen gefunden. Der Schrein und das Gebäude wurden im 4. Jahrhundert zerstört, aber bald wieder aufgebaut, bis es schließlich im frühen 5. Jahrhundert endgültig zerstört wurde. Die Funktion der Anlage ist auch in dieser Zeit ungewiss, aber sie wurde wahrscheinlich für irgendeine Art von wirtschaftlicher Aktivität genutzt.

Flavius Theodosius

Flavius Theodosius, das kranke Kind, das zum Kaiser wurde, oder die bekannteste Legende über die Entstehung des Hévízer Sees. Laut der antiken Legende über den Ursprung des Sees und seine heilenden Kräfte wurde der römische Knabe Flavius von einer christlichen Amme hier in Pannonien erzogen. Der Junge war schwach und kränklich, sein Vater allerdings ein großer General, daher betete die Amme zur Jungfrau Maria, damit diese den Knaben heile. Als die Heilige Jungfrau ihr Flehen hörte, schuf sie eine Quelle mit Heilwasser, in der das Kind jeden Tag gebadet werden musste. Das aus der Tiefe auftauchende warme Wasser der Quelle und der dampfende Schlamm stärkten den Körper des Kindes, und der Knabe wurde zum oströmischen Kaiser Flavius Theodosius, der 391 das Christentum zur Staatsreligion seines Reiches machte. Das Wasser der Quelle speist seitdem den Hévízer See und bringt vielen Menschen Heilung.

Trockenes Kneipp-Tretbecken

Im Ruinengarten bietet der trockene Kneipp-Pfad auf den Umrissen der noch unerforschten unterirdischen Mauern müden Touristen eine körperliche wie geistige Erfrischung. Der Verlauf des Pfades folgt in Gänze den Konturen der Überreste des römischen Gebäudes, das mit der römischen Villa verbunden ist. Das Barfußlaufen auf Kies-, Splitt- und Holzflächen sowie Holzspänen unterschiedlicher Größe bietet eine natürliche Massage. Sie wirkt sehr gut auf die Blutzirkulation in den Füßen und stärkt die Gefäßwände. Durch die Massage der Reflexzonen kann sie sämtliche Organe stimulieren und erfrischt sowie belebt auf diese Weise.

Hundestatue, oder das Skulpturenensemble „Tor des Zuhauses”

Das Skulpturenensemble besteht aus einer Tür eines typischen römischen Wohnhauses und einem Hundemotiv. Die Tür bilden geometrische Elemente, sie ist halb offen und transparent sowie suggeriert die Verbindung zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Die in der Türöffnung sitzende Hundefigur in Form einer dänischen Dogge – einer Rasse, die bereits den Römern bekannt war – ist würdevoll und aristokratisch, verkörpert den römischen Adel und wehrt unberechtigte Eindringlinge ab. In Pompeji sind mehrere Bodenmosaike erhalten, die in der Nähe des Eingangs den Hauswächter in verschiedenen Situationen darstellen. Einige dieser Mosaike tragen die Aufschrift „cave canem”, die dieselbe Funktion wie die heutigen Warntafeln „Warnung vor dem Hunde” oder „Bissiger Hund” erfüllten. Das Material der Türkonstruktion ist Kalkstein, die Hundefigur ist aus Granit.

Reh-Statue

Das Original der Statue ist eine etwa 2 cm große Bronzefigur aus dem 4. Jahrhundert, die bei Ausgrabungen in der Umgebung von Hévíz gefunden wurde. Experten haben mehrere Theorien über den Zweck der ursprünglichen Figur, sie könnte ein Kinderspielzeug oder auch ein Totemtier gewesen sein. Die wahrscheinlichste Theorie ist vielleicht, dass es ein spätrömisches Grabmal geschmückt haben könnte. Die Statue wurde von dem Bildhauer Ferenc Farkas geschaffen.

Das Grab des römischen Soldaten – auch spätrömisches Ziegelgrab genannt

Es wurde aus Ziegelsteinen mit ungelöschtem Kalk gefertigt.
1925 wurde es bei Feldarbeiten entdeckt. Die Grabfunde mit Skelett, Gürtel- und Kleiderschnalle aus Bronze, Steinmesser sowie Münzen – stammen aus der Zeit des römischen Kaisers Constantinus II. Die Fundstücke wurden ins Balaton Museum in Keszthely gebracht, das Skelett blieb auf seinem Platz.
Im Hof eines Hauses in der Egregyer Straße wurde ein Backofen zum Ziegelbrennen gefunden.
Dass in Egregy reiche Römer lebten, beweisen auch die 276 Geldstücke, die sich im Inneren eines Römertopfes befanden, der auf dem Weg zur Kirche aus der Árpádenzeit gefunden wurde.

 

Spazierweg „Zeitalter und Weine” 

Ein thematischer Spazierweg im Stadtteil Egregy, an dem Tafeln die Geschichte des Weinbaus und der pannonischen Landschaft von der römischen Besiedlung bis zum Mittelalter vorstellen. Die Römer brachten die Wissenschaft des Weinbaus mit nach Pannonien, so auch in das Gebiet um den Balaton, wie die Inschrift „Da Bibere” („Gib mir zu trinken”) auf einem in der Nähe gefundenen Keramikgefäß bezeugt. Das Fachwissen der Römer und die günstigen natürlichen Bedingungen dürften den Weinbau erfolgreich gemacht haben. Die Böden von Egregy sind von mittlerer Konsistenz, sandig und leicht steinig. Dieser „warme”, ja manchmal sogar „feurige” Boden ermöglichte in Verbindung mit den günstigen klimatischen Bedingungen die Erzeugung von Weinen von hervorragender Qualität. Es ist kein Zufall, dass die ungarische Bevölkerung, die in der Árpád-Zeit hier lebte, und die deutschen Siedler, die nach der türkischen Besetzung kamen, den Weinbau, der auf römische Wurzeln zurückgeht, fortführten.

Der Stadtteil Egregy geht auf ein mittelalterliches Dorf zurück, das während der Türkenkriege zerstört und später von

Geöffnet:

01.04. – 30.09.: 8:00 – 19:00
01.10. – 31.03.: 8:00 – 16:00

deutschen Einwanderern im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde.

Die hier angesiedelten Winzer und Wirtshäuser bewahren bis heute die Tradition des Weinbaues. / Im Stadtteil Egregy befindet sich eine echte Perle der Stadt: die Denkmalkirche aus dem 13. Jahrhundert, idyllisch auf dem Egregy Hügel gelegen und mit herrlichen Ausblick auf die Umgebung. 1341 wurde sie erstmals schriftlich erwähnt. Nach starken Beschädigungen 16. und 17. Jahrhundert wurde sie 1731 barockisiert, Die mittelalterliche Form der Kirche blieb erhalten, es wurden lediglich innen und außen Ornamentbänder angebracht, das Kirchenschiff erhöht und Gewölbe restauriert. Die erste Schutzheilige der Kirche war die Heilige Katharina aus Alexandrien. Nach dem Umbau wurde die Kirche der Heiligen Magdalena geweiht. Auch in den vergangenen 200 Jahren wurde die Kirche mehrmals restauriert: 1860, 1912, 1964-65, 1990, 1991 und in 2015.

Die Egregyer Kirche ist eine von drei noch erhaltenen Kirchen aus der Árpádenzeit in der Balaton-Region. Ihr Grundriss geht auf alte Formen der Holzbaukunst zurück. Der dreistöckige Turm hat in jedem Stock befinden Zwillings- bzw. Drillingsfenster und wird mit einer besonderen Spitzhaube abgeschlossen, die durch acht Holzbalken gestützt wird. Das Gewölbe des Turmes wurde im 18. Jahrhundert erneuert, ihm schließt sich ein viereckiges Kirchenschiff an. An der Außenfassade sind die gemalte Verzierungen und Sgrafittos erhalten geblieben.

Auf der Südseite befindet sich eine Tür aus der Barockzeit. Zu den wenigen Zierelementen im Kircheninneren zählt eine Nischenreihe an der nördlichen Wand. Die gemalten Zierfriese zeigen den Reichtum der Volkskunst. Im Gebäude befinden sich außerdem Teile eines Taufbeckens aus der Romanik sowie ein mittelalterliches geweihtes Kreuz.

Kreuzweg

Der aus 14 Stationen bestehende Weg ist rund 300 Meter lang, und der Höhenunterschied vom Startpunkt bis zum Kreuz beträgt 23,5 Meter. Dies entspricht einer Höhe von etwa 8 Stockwerken.

Der Kreuzweg schlängelt sich stimmungsvoll in Richtung der Kirche aus der Árpádenzeit. Sein Design zeichnet sich durch Schlichtheit und Zurückhaltung aus. Die in der Umgebung des aus natürlichen Materialien bestehenden Pfades befindlichen Bäume bieten Schatten und an einigen Abschnitten gibt es die Möglichkeit, sich auszuruhen und zu besinnen. Die verwendeten Materialien und das Design fügen sich gut in die Landschaft ein. Die künstlerischen Arbeiten seiner Stationen stammen von Tibor Török Túri.

Am Ende des Kreuzweges steht neben einem aus Holz gezimmerten Kreuz die Steinplastik eines leeren Grabes, das die Auferstehung Christi symbolisiert. Wenn man an der Nordseite der denkmalgeschützten Friedhofskapelle entlang spaziert, kann man die kleine romanische Kirche bewundern, die in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde.

Der Kalvarienberg kann zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto und sogar im Rahmen einer geführten Wanderung erreicht werden. Während der Tour können die Gäste auch zahlreiche andere Andachtsstätten in Hévíz besuchen, wozu sie den elektrischen Sightseeing-Bus nutzen können.

 

Die Familie Festetics ist das bedeutendste Adelsgeschlecht von Keszthely und Umgebung. Die Geschichte von Hévíz ist gleich an mehreren Stellen mit ihrem Wirken verwoben, so ist es kein Zufall, dass an mehreren Stellen in der Stadt Kunstwerke und Gebäude zu sehen sind, die an die Mitglieder der Familie Festetics erinnern. Nur wenige wissen, dass auch der Ausbau des Hévízer Sees zu einem Bad und seine Entwicklung zu therapeutischen Zwecken ihnen zu verdanken sind. Der europaweit bekannte und hochgebildete Graf György I. Festetics begann mit der Trockenlegung und Säuberung des Sumpfes um den See. Daran erinnern der nach ihm benannte Platz (an dem sich auch der Eingang zum St. Andreas-Rheumakrankenhaus befindet), eine lebensgroße Statue des Grafen sowie ein aus Bronze hergestellter Modelltisch, der das Seebad und dessen unmittelbare Umgebung darstellt. Das Heilbad wurde von den Generationen nach ihm (László Festetics und später Tasziló II.) weiterentwickelt. Auf das Konto von Tasziló II. gehen u.a. auch die Anpflanzung des Schutzwaldes oberhalb des Sees und dessen Parkwald-ähnliche Gestaltung, der noch heute die „Lunge” der Stadt und ein beliebtes Erholungsgebiet ist. Die kurze Zufahrtsstraße zur Stadt durch den Zypressen-Sumpfwald trägt den Namen „Festetics-allé”. Die Festetics sétány (Festetics-Promenade) verläuft vom südlichen Eingang des Seebads in der Ady Endre utca (Ady Endre-Straße; Festetics-Badehaus) bis zur Promenade, die den See von Osten her bis zum Spazierweg des Schutzwaldes umrundet.

Festetics-Stätten in der Umgebung

Balatongyörök - Ruhestätte von Lady Mary Hamilton, Szépkilátó (Aussichtspunkt) Balatonszentgyörgy

Csillagvár (Sternburg; Ausstellung, Ausflugspunkt)

Cserszegtomaj Festetics Pince (Restaurant)

Gyenesdiás - Festetics-kilátó (gebauter Aussichtspunkt, Ausflugspunkt)

Keszthely:

  • Ausstellungen im Schloss Festetics (Lebensstil der Herrschaften, Kutschenmuseum, Jagdmuseum, Historische Modelleisenbahn-Ausstellung, Palmenhaus, Amazonenhaus) und Schlosspark,
  • Balaton Museum,
  • Ausstellungszentrum zur Historie des Landgutes Georgikon,
  • Imre Festetics Tierpark, Helikon-Denkmal (Helikon-Park),
  • Sitzende György Festetics-Statue (Fő tér, Hauptplatz),
  • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt der Ungarn (Festetics-Krypta und Epitaphien),
  • Festetics-Mausoleum (St. Nikolaus-Friedhof),
  • Fenékpuszta: einstiges Gestütszentrum der Festetics und kleines Schloss (wird derzeit renoviert).
  • Fenyves-allé,
  • Újmajor (Szendrey-telep, Szendrey-Siedlung),Júlia Szendrey-Gedenkraum.

 

Vonyarcvashegy - Festetics Helikon Taverna Restaurant, Wein- und gastronomischer Ausstellungsraum.

Heilig-Geist-Kirche

Die römisch-katholische Heilig-Geist-Kirche ist die größte Kirche von Bad Hévíz und bietet ca. 1.000 Gläubigen Platz. Die Pläne stammten vom Architekten János Bocskai. Der Grundstein wurde 1996 von József Szendi, dem Bischof von Veszprém gelegt. Innerhalb von drei Jahren wurde die Kirche mit der Unterstützung der Stadt und der Bürger von Bad Hévíz erbaut und 1999 zeitgleich mit dem Rathaus geweiht. Die sieben in den Himmel ragenden Türme sind schon von Weitem sichtbar. Sie symbolisieren die sieben Geschenke des Heiligen Geistes.

Im Inneren der Kirche verbindet sich moderne Architektur mit Tradition, die vor allem durch die schöne Holzverkleidung betont wird. Wegen der guten Akustik wird die Kirche auch für Orgelkonzerte genutzt. Die farbigen Fenster im gotischen Stil sind Arbeiten des Hévízer Kunstmalers Simon Endre. Der 200 Jahre alte Torso an der Wand des Altarraumes ist eine Spende an die Kirche und wurde von Károlyi Gyula restauriert.

Die Christusfigur aus Bronze auf der linken Altarseite und die „Magna Mater Hungarorum“ samt ungarischer Krone auf der rechten Seite sind Arbeiten von László Marton. Die Emaillebilder an der Wand stammen von László Morvay, die Holzarbeiten von Tibor Kováts und von András Hegedűs. Im Garten und in der Umgebung der Kirche befinden sich mehrere Statuen und Reliefe.

In den Türmen hängen vier Glocken. Aus statischen Gründen wurde in den höchsten Turm keine Glocke eingebaut. Im linken und rechten Turm hängen insgesamt vier Glocken: Zwei stammen aus der alten Kirche. Eine weitere im linken Turm wurde zu Ehren des heiligen Petrus von Dr. Béla Horváth gegossen. Eine Glocke auf der rechten Seite wurde dem Heiligen Paulus aus der geweiht (Spende der Witwe von Imre Varga).

Herz-Jesu-Kirche

Die Herz-Jesu-Kirche wird auch Fradi-Kirche genannt, weil der berühmteste Sportverein des Landes, der Turnklub von Ferencváros (Fradi) den Bau der Kirche massiv unterstützte. Die weißen und grünen Farben im Inneren sowie die kleine Gedenkecke zeigen die enge Beziehung zum Klub. Der Glockenturm aus dem Jahr 1905 war ursprünglich zweistöckig, der dritte Stock kam1937 hinzu. Im Turm mit Zwillingsfenstern in neoromanischem Stil befinden sich eine kleine und eine große Glocke. Die kleine Glocke wurde 1905 zur Ehren Maria Magdalenas gegossen, die große Glocke 1937 zum Gedenken an die 16 Gefallenen aus dem 1. Weltkrieg.

Neben dem Turm wurden 16 Lindenbäume gepflanzt und Grabkreuze mit Namen, Geburts- und Sterbedatum angebracht. Heute stehen noch sechs Linden. Im Andenken an die Opfer des 2. Weltkrieges wurde eine Tafel an der Wand des Glockenturms angebracht, auf der auch die Namen der Gefallenen von Egregy stehen. Später wurde die Tafel in den Kirchengarten verlegt.

Der Bau des Kirchenschiffes wurde 1994 nach den Plänen von János Bocskai begonnen. Die Kirche wurde am 22. April 1995 vom Brigadegeneral und Lagerbischof Dr. Ladocsi Gáspár eingeweiht.

In der Nähe der Kirche befinden sich die aus der römischen Zeit stammenden Gebäuderuinen, deren Ausgrabungen im Jahre 2004 abgeschlossen wurden.

Evangelisch – reformierte Kirche

Die evangelisch – reformierte Kirche wurde in den Jahren 1995–98 nach den 1941 erstellten Plänen des Architekten Szeghalmy Bálint aus Nagyvárad (Großwardein) erbaut. Die Marmorverzierungen erinnern an die ungarisch-transsilvanisch reformierten Kirchen. Die Ausstattung folgt den reformierten Traditionen, beachtlich ist auch die Ausführung der Holzarbeiten. / Die Kirche wird von den reformierten und evangelischen Konfessionen sowohl für Gottesdienste als auch zur Abwicklung von Angelegenheiten der Kirchengemeinden benutzt. Nur ein kleiner Teil der Stadtbewohner ist evangelisch, es kommen aber jährlich mehrere tausend Besucher verwandter Konfessionen aus dem In- und Ausland in die Stadt. Die in Hévíz lebenden Reformierten hatten lange keine Kirche, Gottesdienste wurden in Privathäusern und im Kultursaal der Klinik abgehalten. Die Protestanten hielten ihre Gottesdienste im Kleinraum des Kinos ab, im Gemeinschaftraum des Hotels Alba und im Kultursaal der Klinik. Die Gemeinde der Stadt spendete das heutige Grundstück im Jahre 1994. Auch die Bauarbeiten wurden von der Selbstverwaltung unterstützt, 1995 begann eine Sammlung um die weiteren Kosten der begonnenen Arbeiten abzudecken.

Der Grundstein für die evangelisch-reformierte Kirche wurde am 21. Juni 1997 gelegt. Die Kirche wurde vom evangelischen Bischof Dr. Béla Harmati und vom reformierten Bischof Dr. Márkus Mihály eingeweiht.

Die Glocke im Turm befindet sich unter einem offenen Gewölbebogen und ist eine Spende der Familie Károly Boros.

 

DER IKONE DER HEILIGEN MUTTER GOTTES „LEBENSSPENDENDER BRUNNEN"

Die neueste Kirche in Hévíz trägt den Namen der Ikone der Heiligen Mutter Gottes „Lebensspendender Brunnen“.

Der Grundstein der orthodoxen Kirche wurde am 27. Dezember 2019 von Seiner Eminenz Márk, Metropolit von Budapest-Ungarn, dem leitenden Erzbischof der ungarischen Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche, und Gábor Papp, derzeit der Bürgermeister der Stadt Hévíz, sowie Vertretern der ungarischen orthodoxen Gemeinde und der orthodoxen Gemeinde von Hévíz-Keszthely gelegt.

Anhand von Plänen, die mit der Selbstverwaltung der Stadt Hévíz abgestimmt wurden, begannen im Jahr 2020 die Bauarbeiten basierend auf den Entwürfen des mit dem Ybl-Preis ausgezeichneten Architekten László Vánca. Die 15x15 Meter große Kirche wird auf traditionelle Weise aus Ziegeln errichtet, die allgemeine Konstruktion von der auf den Bau von orthodoxen Kirchen spezialisierten Odessza Construct Kft. durchgeführt. An den Außenwänden der Kirche zeigen die abgeschrägten Ecken der Meister die asymmetrischen Reliefnischen, die eine meisterhafte Kombination von modernen und antiken Motiven sind. Die orthodoxe Turmspitze ist mit einem achteckigen Kreuz mit Goldummantelung geschmückt.

Platanenbäume beschatten die Bänke an der Promenade. Auf der einen Seite liegt der Hévízer Heilsee, auf der anderen Seite befinden sich die historischen Gebäude der St. Andreas Rheumaklinik. Sie wurden in den 1870-ern Jahren erbaut und Anfang des 20. Jahrhunderts renoviert.

György-ház (Georg Haus)

Es wurde am nördlichen Teil der von der Familie Festetics begründeten „Neuen Anlage” im Sezessionsstil gebaut. Seinen Namen bekam es nach dem Gründer der Badestadt, Graf György Festetics. Heute ist es das Gebäude „A” des Rheumakrankenhauses. 

Rákóczi-Haus 

Dieses Haus nannte man Haus Nr. III ganz bis 1906, bis es vollendet wurde. Im selben Jahr, wurde die Asche von Ferenc Rákóczi II. – dem Führer des ungarischen Freiheitskampfes – aus der Türkei nach Ungarn gebracht, so wurde das Haus nach ihm benannt. Heute ist es das Gebäude „B” des Rheumakrankenhauses.

Ella Villa

Die Villa hat ihren Namen nach Karola Ella bekommen, die die Tochter von Tasziló Festetics war. Heute ist sie das Gebäude „C” des Rheumakrankenhauses.
Nach Süden spazierend findet man das Restaurant und das Festsaal. Hier war die Grenze des Festetics-Anwesens. Das war das erste steinerne Haus, das zur Unterbringung der Badegäste in den 60-ern Jahren des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. 1909 wurde das Gebäude aufgestockt und der für die damalige Zeit unentbehrliche Kursalon fertig gestellt. Zurzeit befindet sich hier der Festsaal des Rheumakrankenhauses.

Franz Joseph-Haus

Seinen Namen bekam das Haus aus dem Anlass, dass im Jahre dessen Übergabe Tasziló Festetics (II.), der Bauerherr des Hauses, von Franz Josef – ungarischem König und österreichischem Kaiser – in den Fürstenstand erhoben wurde. Heute ist es das Gebäude „D” des Rheumakrankenhauses.

Haus Nr. Sieben 

Das Gebäude wurde in den Jahren 1870-71 laut den Plänen von Lonkay Ferenc, dem herrschaftlichen Architekt der Familie Festetics gebaut. Das Haus war Teil der „Neuen Anlage”, wo die Gebäuden mit Nummern gekennzeichnet waren, so blieb dieser Name. Heute betätigt sich hier ein Hotel in der Betreibung der Hévízheilbad und 'Szent András' Rheumakrankenhaus. 

Deák-Haus 

Sein ursprünglicher Name war Tasziló-Villa, aber nach dem Tod vom Prinz Tasziló Festetics (II.) wurde es nach Deák Ferenc Deák-Haus umnannt.

Gebäude, die heute nicht mehr stehen

Das älteste und erste therapeutische Gebäude am Bach war das Köpölyöző-Haus um 1800. Das Gasthaus Jerusalem befand sich einst an gleicher Stelle in der Alten Siedlung, und nicht weit vom heutigen Haupteingang entfernt das Armenhaus oder auch Armenbad. In den frühen 1900er Jahren wurde aus dem alten Köpölyöző-Haus das Jókai-Haus, und dahinter erhielt das Kisfaludy-Haus seinen Platz. An der Schulhof sétány (Schulhof-Promenade) befand sich an der Stelle der heutigen Verwaltungsgebäude des Seebades bereits damals das Gebäude der Bäderverwaltung und die Kutschenstation. Das Zander-Institut war nur wenige Meter entfernt, aber es gab auch Geschäfte, und die Milchhalle wurde fast gegenüber dem Haupteingang zum See gebaut, während von der anderen Seite der kleine Musikpavillon leise Musik spielte. Das einstige Armenhaus wurde damals schon Csányi-Haus genannt. Am rechten Ufer des Baches, wo heute die Schlammfabrik steht, befand sich einst ein Gendarmeriehauptquartier. An der Stelle des Hallenbadgebäudes befanden sich ein Tennisplatz und eine römisch-katholische Kapelle. Das erste Kino wurde an der Stelle des Rosengartens betrieben. Und noch eine Besonderheit: Die vor allem aus Keszthely kommenden Gäste erreichten die Badestelle nicht durch die Bäume der Festetics-allé, da es damals dort nämlich noch keine Straße gab, sondern von der heutigen Ady Endre utca (Ady Endre-Straße) aus, etwa dort, wo heute die Promenade links vom Eingang des Festetics-Badehauses in den Park führt.

title: Sehenswürdigkeiten in Hévíz
description: Hévízer See, Schutzwald, römischer Ruinengarten, Kirche, von Árpádenzeiten, Hévízer Bauermarkt. Nur die beliebtesten Orte in Hévíz. Entdecken Sie alle verborgenen Schätze der Stadt.
címkék:
fókusz kulcsszó:
szinoníma címkék: