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1. Museen

Letzte Änderung: 2021. April. 23. 13:03

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cím: Museen
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tartalom: + 1     Grab des römischen Soldaten Das Grab des römischen Soldaten – auch spätrömisches Ziegelgrab genannt – befindet sich im Stadtteil Egregy. Es wurde aus Ziegelsteinen mit ungelöschtem Kalk gefertigt. 1925 wurde es bei Feldarbeiten entdeckt. Die Grabfunde mit Skelett, Gürtel- und Kleiderschnalle aus Bronze, Steinmesser sowie Münzen – stammen aus der Zeit des römischen Kaisers Constantinus II. Die Fundstücke wurden ins Balaton Museum in Keszthely gebracht, das Skelett blieb auf seinem Platz. Im Hof eines Hauses in der Egregyer Straße wurde ein Backofen zum Ziegelbrennen gefunden.Dass in Egregy reiche Römer lebten, beweisen auch die 276 Geldstücke, die sich im Inneren eines Römertopfes befanden, der auf dem Weg zur Kirche aus der Árpádenzeit gefunden wurde. Schauen Sie sich in unserer 3D Tour um!   Römischer Ruinengarten Bereits die alten Römer badeten im Hévízer See. Davon zeugt der römische Ruinengarten am Ende der Attila Straße, der im Jahre 2011 umfassend restauriert wurde. Im Jahre 1931 waren Reste der römischen Villa aus der frühen Kaiserzeit entdeckt worden, nicht weit davon entfernt wurde zwischen 2001 und 2003 die Villa Rustica freigelegt. Das Haus wurde Ende des 1. Jahrhunderts errichtet. Funde lassen vermuten, dass es bis ins 4. Jahrhundert bewohnt und reich verziert war.Zu Jahrhundertwende wurde an seiner Stelle ein großes Steingebäude errichtet, das 45 m lang und 23 m breit war. Die Grundfläche betrug also über 1.000 m2. Das Gebäude, das von Osten mit einem Porticus (Säulenveranda) versehen war, verfügte über mehrere Badebecken mit warmem, lauwarmem und kaltem Wasser. Dennoch ist es nicht sicher, dass das Gebäude als Wohnobjekt der Villa urbana diente, da keine Spuren einer Zentralheizung entdeckt wurden. Im 3. Jahrhundert wurde das Gebäude mit einem geänderten Grundriss neu gebaut. Nachdem der Grundstein eines Altars gefunden wurde, geht man davon aus, dass damals sogar ein Mithras-Chor errichtet worden war. Sowohl der Chor als auch das Gebäude dürften im 4. Jahrhundert zerstört, danach wieder aufgebaut und Anfang des 5. Jahrhunderts ein weiteres Mal völlig zerstört worden sein. Über die genaue Nutzung des Gebäudes gibt es keine gesicherten Beweise. Schauen Sie sich in unserer 3D Tour um!   Flavius-Wunschbänder an den Ruinen der Villa Rustica! Mehrere – auf Wunschbänder geschriebene – Wünsche zieren den römischen Ruinengarten beim Egregyer Museum am Ender der Attila Straße. Mit den bunten Bändern lassen wir eine römische Legende wiederbeleben. Die bekannteste Legende über Hévíz, die von der Entstehung und der wunderkräftigen Wirkung des Thermalsees handelt, ist mit dem Namen des römischen Kaisers Flavius Theodosius verbunden. Der Legende nach litt Flavius an Kinderlähmung. Seine christliche Amme betete jeden Tag zu Maria, und bat um die Heilung des kleinen Jungen. Die Gebete fanden bei Maria Gehör, und als Antwort schlug sie eine Quelle. Aus der Quelle entstand ein ganzer See, in dessen Wasser das kranke Kind von der Amme regelmäßig gebadet wurde. Es war beinahe ein Wunder, dass Flavius – durch das Wasser genesen – zu einem starken, gesunden Herrscher und zum Kaiser des Römischen Reiches wurde. Als Dank erhob er das Christentum im Jahre 391 in seinem ganzen Reich zur Staatsreligion.  Der legendäre Heilsee ist nichts anderes als der Hévízer Thermalsee, in dessen Wasser seitdem mehrere tausend Menschen genasen und die Freude der gesunden Bewegung zurückgewannen.   Museale Sammlung Bei einem Nachmittagsspaziergang lohnt sich der Besuch der Musealen Sammlung Hévíz im Obergeschoss des Kinos Fontana, in der Fußgängerzone. Im ortsgeschichtlichen Saal sind Exponate von Bad Hévíz aus den vergangenen 210 Jahren zu sehen; auch ein Gedenkzimmer für Dr. Károly Moll d. Ä., den berühmtesten Mediziner der Stadt . Im Museum gibt es auch temporäre Ausstellungen.Die Fassade des Gebäudes ziert das Werk „Quelle” vom Munkácsy-Preisträger János Németh. Ständige Austellungen EINZIGARTIG AUF DER WELT – Balneologische und geschichtliche Ausstellung.Die Ausstellung kann ausschließlich mit einer gültigen Karte für die Munkácsy-Ausstellung besucht werden. Gäste, die für längere Zeit nach Bad Hévíz kommen und während der Heilkur Kultur genießen möchten, finden in der Stadtbibliothek „Móricz Zsigmond” Bücher in ungarisch und weiteren Sprachen. Temporäre Ausstellungen gibt es nicht nur in der Musealen Sammlung. In der einzigen Kunstgalerie eines Hotels, im Hotel Aquamarin, sind bei Vernissagen die Künstler persönlich anzutreffen. Auch im Gasthof Magyar Csárda (Ungarische Tscharda) gibt es seit 15 Jahren einen Ausstellungsraum. Kulturelle Events oder Ausstellungen werden auch von größeren Hotels veranstaltet und können kostenlos besucht werden. Schauen Sie sich in unserer 3D Tour um!  
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címkék: ;Egregy;Hévíz;Kino;Museum von Egregy;Museum;Innerstädtisches Museum;
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2. Stadtführungen in Bad Hévíz

Letzte Änderung: 2020. October. 19. 12:49

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cím: Stadtführungen in Bad Hévíz
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tartalom: + 1 E-bike Tour Badekultur und das Leben eines Thermalstädtchens Kulinarisches Hévíz   E-BIKE TOUR  Daten: Entdecken Sie unseren Badeort mit dem E-Bike  Mit dieser E-Bike Tour entdecken Sie das Seebad, den Hévízer Bach, das Dorf Alsópáhok, den Römische Ruingarten und die Romanische Kirche. Anmeldung ist 1 Tag vor der Tour nötig! Anmeldung an der Tourinform Büro, oder bei der Reiseleitung. Teilnehmer maximal 6 Person.  Weitere Informationen und Anmeldung: Krisztina Csorja: +36 20 470 7058 ǀ csorja.krisztina@gmail.com Treffpunkt: vor dem Tourinform-Büro (Rákóczi Str.2.)  Teilnehmer: Maximal 6 Personen, Minimum 2 Personen Preis: Erwachsene: 1500 HUF pro Person (E-Bikes stehen nur für Erwachsenen zu Verfügung) + E-Bike Verleih für 2 h (inkl. Ermäßigung ) 2000 HUF pro Person   BADEKULTUR UND DAS LEBEN EINES THERMALSTÄDTCHENS  Daten:  Spaziergang mit Stadtführung durch die Kurstadt Hévíz  Im Verlauf der etwa zweistündigen Führung wird darüber berichtet, wie aus einer Moorlandschaft ein international bekannter Badeort wurde. Sie werden erfahren, wie die Badehäuser errichtet wurden, und welche Veränderungen im Laufe der Jahre stattgefunden haben. Durch interessante Legenden werden Sie erfahren, wie unsere Vorfahren die heilende Wirkung des Wassers entdeckt haben.  Weitere Informationen und Anmeldung: Krisztina Csorja: +36 20 470 7058 ǀ csorja.krisztina@gmail.com Treffpunkt: vor dem Tourinform-Büro (Rákóczi Str.2.)  Teilnehmer: Maximal 15 Personen, Minimum 2 Personen Preis: Erwachsene: 1000 HUF pro Person, Kind: 500 HUF    KULINARISCHES HÉVÍZ  Daten:  Die leckersten Tipps - auf Ihrer Tour durch die Stadt erwartet Sie eine Auswahl von spannenden kulinarischen Stationen  Welche Restaurants in Hévíz sollten Sie besuchen um die besten Köche zu treffen? In welcher Konditorei gibt es das vorzüglichste Eis oder den köstlichsten Kuchen? Entdecken Sie bei unseren kulinarischen Stadtführungen in Hévíz die besten und vor allem authentischsten Spezialitäten des Komitats Zala, oder schlemmen Sie sich auf dem Hévízer Bauernmarkt durch die vielfältigen Genüsse der hausgemachten Angebote.  Weitere Informationen und Anmeldung: Krisztina Csorja: +36 20 470 7058 ǀ csorja.krisztina@gmail.com Treffpunkt: vor dem Tourinform-Büro (Rákóczi Str.2.)  Teilnehmer: Maximal 15 Personen, Minimum 2 Personen Preis: Erwachsene: 2000 HUF pro Person, Kind: 1000 HUF (inkl. aller Kostproben)   
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címkék: ;Besichtigung;Tour;Kultur;Programm;Hévíz;Hévíz;
fókusz kulcsszó: stadtführung
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3. Die Entwicklung der Badekultur

Letzte Änderung: 2019. August. 16. 12:55

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cím: Die Entwicklung der Badekultur
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tartalom: + 1 Historische Funde bezeugen, dass Hévíz bereits in der Römerzeit besiedelt war. Das Wasser wurde hauptsächlich für alltägliche Tätigkeiten wie die Lederbearbeitung verwendet. Im Laufe der Geschichte hinterließen fast alle Völker, die in die Gegend kamen, ihre Spuren in Hévíz und Umgebung. Der Name Hévíz wird erstmals in einer Urkunde aud dem Jahr 1328 erwähnt. „Hévíz” bedeutet laut Sprachforscher „fließende warme Quelle” (vgl. "hév" veraltet Feuer + "víz"  Wasser). Dieser Begriff wurde im Mittelalter auch in diesem Sinne verwendet. Dokumente aus dem 17. Jahrhundert berichten über Wasserregulierungsarbeiten im Hévízer Tal und über die Errichtung von Mühlen, was auf die Nutzung des abfließenden Wassers hinweist. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde der Hévízer See, so wie wir ihn heute kennen, bekannter – Hévízfürdő (Bad Hévíz) entstand. Mitte des 18. Jahrhunderts berichtete das erste Mal ein durchreisender Polyhistor ausführlich über den „niemals zufrierenden See“. Die erste wissenschaftliche Analyse und Beschreibung des Hévízer Quellwassers stammt aus 1769 von einem Amtsarzt und Physiker. In seiner Arbeit berichtete er über die Ergebnisse seiner chemischen Analyse, beschreib Eigenschaften und Heilwirkungen. Ende des 18. Jahrhunderts erscheint der Hévízer See das erste Mal auf einigen Landkarten. Als Vater der Badekultur und die Hévízer Heiltherapien gilt Graf György Festetics, der im Jahre 1795 das erste Badehaus auf dem See errichten ließ. Einige Jahre später erschien ein Artikel über die heilende Kräfte des Thermalwassers in einer Wiener Zeitschrift, sodass es mit der stetigen Um- und Ausbau der Badeanlage begann, und Patienten allmählich von nah und fern anreisten.   Wer ist der Mann, dessen Büste am Ende der Fußgängerzone heute noch melancholisch das Therapiezentrum und die Promenade zum See im Auge hält?  Dem Grafen György Festetics, Agrarreformer und Mäzen, einsitigen Gutsherrn der Gegend, hat auch die Ortschaft Hévíz viel zu verdanken. 1795: Geburtsstunde der Badekultur – erstes Badehaus auf dem See mit Umkleidekabinen, angestelltem Arzt und ausgedruckter Badeordnung. Bis 1799: Anfänge des Kurtourismus – Hof und Parkplatz für die Kutschen, Gaststätten, Ausbau des Abflusskanals, Parkanlage, Lusthaus für Tanzfeste.     Bad Hévíz entwickelt sich ständig weiter. Zu seinem Erfolg trugen berühmte Ärzte wie der Erfinder des Gewichtsbades Dr. Károly Moll als auch die ausgezeichnete Infrastruktur bei. Mit dem Umbau des Seebades in den 1960er Jahren wurden die Badeeinrichtungen modernisiert und erweitert. In der Mitte des Sees wurde ein 2.500 m2 großes, winterfestes Badehaus errichtet.  Das Therapieangebot wurde stets an die kontinuierlich wachsenden Bedürfnisse angepasst, so blieb Hévíz nicht nur für Rheumapatienten zu jeder Jahreszeit ein attraktives Erholungsziel, sondern etablierte sich auch als Top-Wellness-Destination. Die Badeanlage selbst wächst daher ebenfalls mit dem Angebot mit. Unlängst kam ein neues Gebäude dazu mit komplexen Dienstleistungen für Leib und Seele: Erlebnisbecken, Sauna- und Massagewelt, Therapieabteilung, Gastro-Bereich und Konferenzsaal. Das neue dreistöckige Empfangsgebäude mit seinen zwei entzückenden Türmchen im Stil der Jahrhundertwende bietet Viersterne-Standard. Hier wird die traditionelle Kur mit Präventivbehandlungen abgerundet.  Eine moderne Wellness-Abteilung bietet angenehme gesundheitsfördernde Entspannung:   Sauna, Dampfbad, Eisbad, Salzgrotte, Pools, moderne gastronomische Einheiten, Verwöhnbehandlungen im Schönheitssalon, Hydro- und Bewegungstherapien, Massagen und Schlammbehandlungen, Sauna und Ruhe-Oasen sorgen für die perfekte Auszeit.   Schauen Sie sich rein bei uns! Hier geht's zur virtuellen Tour! Haben Sie gewusst, dass... die Ortsbezeichnung Hévíz erstmals 1328 in einer Urkunde erwähnt wurde? hier ein Gefäß aus dem 1. Jh. n. Chr. mit der lateinischen Inschrift „Da Bibere” (Gib mir zu trinken) gefunden wurde? ein, dem Gott Jupiter geweihter, Altarstein aus der Römerzeit ausgegraben wurde? einmal im Jahr, mit den sog. Flavius-Tagen die Römerzeit ins Leben gerufen wird? das drittgrößte Schloss Ungarns der Familie Festetics gehörte und es sich in der Nachbarstadt Keszthely befindet?
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címkék: ;Gesundheit;Entwicklungen;Festetics Spa;Flavius;Heilmethode;Hévíz Spa;
fókusz kulcsszó:
szinoníma címkék:

4. Naturschätze

Letzte Änderung: 2019. Juli. 24. 15:34

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cím: Naturschätze
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tartalom: + 1  
Die Flora und Fauna des Hévízer Sees ist wegen der Temperatur des Wassers, seiner Zusammensetzung und seiner besonderen Umgebung einzigartig. Einige Tier- und Pflanzenarten sind in ganz Ungarn nur hier anzutreffen. Im Zeichen der Seerose Die berühmteste Pflanze des Hévízer Sees ist die Seerose. Aufzeichnungen über sie gibt es seit Anfang des 20. Jahrhunderts, auch im Buch des englischer Arztes und Reiseschriftstellers Richard Bright aus dem Jahre 1915. Früher waren die weißen Seerosen im See heimisch, heute wachsen sie nur noch in seinem Abflusskanal. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in zahlreichen Experimenten versucht, am Hévízer See weitere Seerosen-Arten heimisch zu machen. Das gelang schließlich Sándor Lovassy, Professor der Keszthelyer Landwirtschaftlichen Akademie im Jahr 1889, mit der roten indischen Seerose. Seither ist die Seerose das Symbol der Stadt Hévíz. Schon gewusst, dass sich die Heimat der roten Seerose im tropischen Ost-Indien – genauer gesagt in Bengalen – befindet? eine Pflanze im Sommer sogar 10-20 Blätter entwickelt? sich die Blumen am Spätabend öffnen und am nächsten Vormittag wieder schießen? ihre Blütezeit von Juni bis November ist? dass die Blumen nicht nur schön sind, sondern auch eine wichtige Rolle dabei spielen, die Wassertemperatur im See konstant zu halten? die Ranken, die sich auf dem Seeboden befinden, den Heilschlamm schützen?

Die Buchserie Zalaer Kalender („Zalai Kalendárium“) schreibt im Jahre 1999 darüber Folgendes:
"Die 100 Jahre der Hévízer Seerosen – Seit ihrer Einführung werden sie ständig bewundert
Die indische Seerose hat im vergangenen Jahr ihren 100. Geburtstag in Hévíz gefeiert. Die Einbürgerung „des Wahrzeichens der Stadt” war zwar nicht einfach, aber glücklicherweise erfolgreich.

Tamás Vincze, Gartenbauingenieur der St. Andreas Rheumaklinik, berichtet Folgendes über die Geschichte und den Schutz der Seerose.

Die Seerose ist nicht nur schön. Sie hat eine mythologische Bedeutung und wird sogar als heilige Pflanze verehrt.

Die Blüte der ägyptischen weißen und blauen Seerose spielte eine wichtige Rolle im Geistesleben der Ägypter. Sie war das Wahrzeichen des Wohlstandes und des Reichtums und wurde dem König Ägyptens, Osiris und seiner Gemahlin, Isis gewidmet. Gleichzeitig stellte sie das Symbol des Todes und des sich ständig erneuernden Lebens dar, weshalb die Mumien mit blauen und weißen Seerosenblüten bekränzt wurden. Die Seerose wurde von den Ägyptern nicht nur verehrt, sondern auch als Nahrungsmittel verwendet; ihre Körner wurden zu Mehl gemahlen und daraus Fladen zubereitet.

Die Lotusblume, die Verwandte der Seerose, stellt in der indischen Mythologie die Wiege des Universums dar. Als die Sintflut alles wegfegte, erblühte sie aus dem Bauchnabel des auf der Wasseroberfläche liegenden Vishnu. Daraus ragte Brahma, der Schöpfer, hervor und schuf die Welt. Vishnu hält eine Lotusblume in einer seiner Hände. Sie ist die Blume, die ihre Blüten mit ihrer ganzen Pracht aus der ungeformten Unendlichkeit der Gewässer ausbreitet und das Universum symbolisiert. Der Weda erwähnt den innersten Kern des menschlichen Wesens, wo die Seele ihr Zuhause hat, als lotusförmig, während die Hindus und die Buddhisten ihn mit einem Menschen vergleichen, der von den Sünden der Welt nicht berührt worden ist. Einige Lotusblüten verfügen über eine ältere Symbolik. Das immergrüne Thema der indischen Literatur ist die Lotusblume, die bei den ersten Sonnenstrahlen der Morgensonne erblüht. Literarische Beschreibungen vergleichen die Frau mit den Teilen einer Lotusblume.

Die Seerose ist zwar keine heilige Pflanze von Hévíz, sie stellt aber das Symbol der Stadt dar. Wie ist sie in den See gekommen?

Die auffälligsten Pflanzen rings um den See sind die Seerosen. Aus den Beschreibungen vom Anfang des Jahrhunderts sowie aus dem Reisebuch des englischen Arztes und Reisenden Richard Bright aus dem Jahr 1815 ist uns bekannt, dass die weiße Seerose (Nymphaea alba) im See heimisch war. Diese auch im kalten Wasser lebende und in den stilleren Gewässern fast überall aufzufindende Art ist schon an sich eine wunderbare Erscheinung.

In den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde bereits versucht, neben der weißen Seerose auch andere tropische Seerosen im See einzubürgern. Aus dem warmen Wasser des Bischofsbades in Großwardein wurden die Exemplare der ägyptischen weißen Seerose (Nymphaea lotus) zunächst ins Budapester Lukács-Bad und anschließend von hier nach Bad Hévíz übersiedelt. Das Projekt war damals jedoch nicht von dauerhaftem Erfolg.

Von 1898 bis 1906 kam der Lehrer der Keszthelyer Wirtschaftsakademie, Sándor Lovassy, auf die Idee einer groß angelegten „Seerosen-Einbürgerungsaktion“. Aus dem Viktoria-Haus des reichen botanischen Gartens der Budapester Universität beschaffte er Wurzelstammstücke mehrerer tropischer Seerosenarten und pflanzte sie in den Schlamm. In den ersten Jahren versuchte Sándor Lovassy, die Unterarten der ägyptischen weißen und der indischen roten Seerose (Nymphaea rubra) einzubürgern, die über lange Blüten verfügen. Die Experimente, die mit der ersten Pflanze durchgeführt wurden, brachten genauso wenig Erfolg wie die vorangegangenen Experimente. Eine zweite Pflanze zeigte sich jedoch bereits im Jahre 1898 überlebensfähig. 33 Tage nach der Anpflanzung, am 5. Juli 1898, erblühte die erste rote Seerose in Hévíz, was die Hévízer Badegäste selbstverständlich mit großen Interesse mitverfolgten.

Was gibt es über die Eigenschaften der Seerose zu berichten?

Der aus dem tropischen Ost-Indien – genauer gesagt aus den Sümpfen Bengalens – stammende Lotus kam im Jahre 1803 in die botanischen Gärten Europas. Im Allgemeinen beginnt er in der Nacht zu erblühen und schließt seine Blüten bei Sonnenschein am frühen Nachmittag. Falls das Wetter trüb ist, bleiben die Blüten den ganzen Tag über geöffnet. Interessant ist auch, dass sich der Stiel der Pflanze im Schlamm befindet. Von hier kommen die Blätter auf die Wasseroberfläche und legen dabei 4 bis 5 Meter zurück. Die Blüten sind zwischen Mai und November zu bewundern, die einzelnen Blüten blühen drei Tage lang. Eine „ungestörte” Pflanze entwickelt in einem Sommer 60 bis 90 Blätter. Im Winter ziehen sich die Seerosen in den Schlamm zurück und sprießen im Frühling erneut hervor.

Wie beständig ist der Lotus?

Es ist interessant, dass eine – nicht die indische – Unterart sehr beständig ist. Anfang dieses Jahrhunderts wurden in einer mehrere Meter tiefen Schlammschicht unversehrte Körner gefunden. Man versuchte, diese zu keimen, was auch gelang. Anschließend stellte man mit der Radon-Karbon-Methode das genaue Alter fest: sie war 1.040 Jahre alt. Trotz allem ist der rote Lotus – genau wie es auch andere tropische Pflanzen – sehr empfindlich. Er bevorzugt Ruhe und gleichmäßiges Klima. Die einst mit großer Angst geschützten Pflanzen vermehrten sich mittlerweile üppig. Der Lotus ist eine geschützte Pflanze des Hévízer Sees, daher ist es strengstens verboten, die Blüten abzureißen und sie zu stören.

Spielt die Seerose auch klimatisch eine Rolle?

So ist es: die Seerosen haben nicht nur einen ästhetischen Wert. Die Pflanzen, die einen großen Teil des Sees bedecken, verhindern effektiv die Abkühlung des Sees. Genau wie der Schutzwald, der den See umgibt, eine schnelle Temperaturabnahme verhindert, da er den Wind abhält.

Neben den Pflanzen- ist auch die Tierwelt des Sees sehr abwechslungsreich. Kleine Einzeller und Wirbeltiere leben hier. Sie stören die Badegäste nicht, denn sie sind kaum wahrnehmbar. Der See und seine Umgebung sind die Heimat von Planktonkrebsen, Wasserschnecken, Fischen, Libellen, Blatt- und Rosenkäfern sowie zahlreichen Schmetterlingsarten.

Tierchen Die Buchserie Zalaer Kalender („Zalai Kalendárium“) schreibt im Jahre 1999 darüber Folgendes: "Die 100 Jahre der Hévízer Seerosen – Seit ihrer Einführung werden sie ständig bewundert Die indische Seerose hat im vergangenen Jahr ihren 100. Geburtstag in Hévíz gefeiert. Die Einbürgerung „des Wahrzeichens der Stadt” war zwar nicht einfach, aber glücklicherweise erfolgreich. Tamás Vincze, Gartenbauingenieur der St. Andreas Rheumaklinik, berichtet Folgendes über die Geschichte und den Schutz der Seerose. Die Seerose ist nicht nur schön. Sie hat eine mythologische Bedeutung und wird sogar als heilige Pflanze verehrt. Die Blüte der ägyptischen weißen und blauen Seerose spielte eine wichtige Rolle im Geistesleben der Ägypter. Sie war das Wahrzeichen des Wohlstandes und des Reichtums und wurde dem König Ägyptens, Osiris und seiner Gemahlin, Isis gewidmet. Gleichzeitig stellte sie das Symbol des Todes und des sich ständig erneuernden Lebens dar, weshalb die Mumien mit blauen und weißen Seerosenblüten bekränzt wurden. Die Seerose wurde von den Ägyptern nicht nur verehrt, sondern auch als Nahrungsmittel verwendet; ihre Körner wurden zu Mehl gemahlen und daraus Fladen zubereitet. Die Lotusblume, die Verwandte der Seerose, stellt in der indischen Mythologie die Wiege des Universums dar. Als die Sintflut alles wegfegte, erblühte sie aus dem Bauchnabel des auf der Wasseroberfläche liegenden Vishnu. Daraus ragte Brahma, der Schöpfer, hervor und schuf die Welt. Vishnu hält eine Lotusblume in einer seiner Hände. Sie ist die Blume, die ihre Blüten mit ihrer ganzen Pracht aus der ungeformten Unendlichkeit der Gewässer ausbreitet und das Universum symbolisiert. Der Weda erwähnt den innersten Kern des menschlichen Wesens, wo die Seele ihr Zuhause hat, als lotusförmig, während die Hindus und die Buddhisten ihn mit einem Menschen vergleichen, der von den Sünden der Welt nicht berührt worden ist. Einige Lotusblüten verfügen über eine ältere Symbolik. Das immergrüne Thema der indischen Literatur ist die Lotusblume, die bei den ersten Sonnenstrahlen der Morgensonne erblüht. Literarische Beschreibungen vergleichen die Frau mit den Teilen einer Lotusblume. Die Seerose ist zwar keine heilige Pflanze von Hévíz, sie stellt aber das Symbol der Stadt dar. Wie ist sie in den See gekommen? Die auffälligsten Pflanzen rings um den See sind die Seerosen. Aus den Beschreibungen vom Anfang des Jahrhunderts sowie aus dem Reisebuch des englischen Arztes und Reisenden Richard Bright aus dem Jahr 1815 ist uns bekannt, dass die weiße Seerose (Nymphaea alba) im See heimisch war. Diese auch im kalten Wasser lebende und in den stilleren Gewässern fast überall aufzufindende Art ist schon an sich eine wunderbare Erscheinung. In den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde bereits versucht, neben der weißen Seerose auch andere tropische Seerosen im See einzubürgern. Aus dem warmen Wasser des Bischofsbades in Großwardein wurden die Exemplare der ägyptischen weißen Seerose (Nymphaea lotus) zunächst ins Budapester Lukács-Bad und anschließend von hier nach Bad Hévíz übersiedelt. Das Projekt war damals jedoch nicht von dauerhaftem Erfolg. Von 1898 bis 1906 kam der Lehrer der Keszthelyer Wirtschaftsakademie, Sándor Lovassy, auf die Idee einer groß angelegten „Seerosen-Einbürgerungsaktion“. Aus dem Viktoria-Haus des reichen botanischen Gartens der Budapester Universität beschaffte er Wurzelstammstücke mehrerer tropischer Seerosenarten und pflanzte sie in den Schlamm. In den ersten Jahren versuchte Sándor Lovassy, die Unterarten der ägyptischen weißen und der indischen roten Seerose (Nymphaea rubra) einzubürgern, die über lange Blüten verfügen. Die Experimente, die mit der ersten Pflanze durchgeführt wurden, brachten genauso wenig Erfolg wie die vorangegangenen Experimente. Eine zweite Pflanze zeigte sich jedoch bereits im Jahre 1898 überlebensfähig. 33 Tage nach der Anpflanzung, am 5. Juli 1898, erblühte die erste rote Seerose in Hévíz, was die Hévízer Badegäste selbstverständlich mit großen Interesse mitverfolgten. Was gibt es über die Eigenschaften der Seerose zu berichten? Der aus dem tropischen Ost-Indien – genauer gesagt aus den Sümpfen Bengalens – stammende Lotus kam im Jahre 1803 in die botanischen Gärten Europas. Im Allgemeinen beginnt er in der Nacht zu erblühen und schließt seine Blüten bei Sonnenschein am frühen Nachmittag. Falls das Wetter trüb ist, bleiben die Blüten den ganzen Tag über geöffnet. Interessant ist auch, dass sich der Stiel der Pflanze im Schlamm befindet. Von hier kommen die Blätter auf die Wasseroberfläche und legen dabei 4 bis 5 Meter zurück. Die Blüten sind zwischen Mai und November zu bewundern, die einzelnen Blüten blühen drei Tage lang. Eine „ungestörte” Pflanze entwickelt in einem Sommer 60 bis 90 Blätter. Im Winter ziehen sich die Seerosen in den Schlamm zurück und sprießen im Frühling erneut hervor. Wie beständig ist der Lotus? Es ist interessant, dass eine – nicht die indische – Unterart sehr beständig ist. Anfang dieses Jahrhunderts wurden in einer mehrere Meter tiefen Schlammschicht unversehrte Körner gefunden. Man versuchte, diese zu keimen, was auch gelang. Anschließend stellte man mit der Radon-Karbon-Methode das genaue Alter fest: sie war 1.040 Jahre alt. Trotz allem ist der rote Lotus – genau wie es auch andere tropische Pflanzen – sehr empfindlich. Er bevorzugt Ruhe und gleichmäßiges Klima. Die einst mit großer Angst geschützten Pflanzen vermehrten sich mittlerweile üppig. Der Lotus ist eine geschützte Pflanze des Hévízer Sees, daher ist es strengstens verboten, die Blüten abzureißen und sie zu stören. Spielt die Seerose auch klimatisch eine Rolle? So ist es: die Seerosen haben nicht nur einen ästhetischen Wert. Die Pflanzen, die einen großen Teil des Sees bedecken, verhindern effektiv die Abkühlung des Sees. Genau wie der Schutzwald, der den See umgibt, eine schnelle Temperaturabnahme verhindert, da er den Wind abhält. Neben den Pflanzen- ist auch die Tierwelt des Sees sehr abwechslungsreich. Kleine Einzeller und Wirbeltiere leben hier. Sie stören die Badegäste nicht, denn sie sind kaum wahrnehmbar. Der See und seine Umgebung sind die Heimat von Planktonkrebsen, Wasserschnecken, Fischen, Libellen, Blatt- und Rosenkäfern sowie zahlreichen Schmetterlingsarten. Schon gewusst, dass … 66 Schneckenarten im See und in seiner Umgebung leben? die Karausche und die Schleie im See einheimisch sind?  Ebenso Koboldkärpflinge, Giebel und gemeine Sonnenbarsche. neben den Wasserfröschen und Seefröschen auch Rotbauchunken im See ihr Zuhause haben? im Schilf manchmal europäische Sumpfschildkröten, Teichmolche und einige Nattern auftauchen? Stockenten im Herbst die Umgebung des Abflusskanals bevölkern? Im Winter finden hier Schwäne, Lachmöwen und Blässhühner Unterschlupf. sich Wasserspitzmäuse, Waldspitzmäuse und Maulwürfe blicken lassen? Schutzwald, Park Die Straßen der Stadt – insbesondere die Seepromenade – säumen zahlreiche exotische immergrüne Bäume. Bemerkenswert sind vor allem die Platanen und die alten Bäume – Eschen, Sumpfzypressen sowie Chinesische Spießtannen. Lohnend ist eine Wanderung über den weniger bekannten Hain-Lehrpfad. Auf dem Lehrpfad kann man den Hévízer See, das ihn umgebende Moor und seine Flora und Fauna erkunden, die nicht nur in Ungarn, sondern in ganz Europa ein seltener und wertvoller Naturschatz sind. Infos zum Hain-Lehrpfad hier herunterladen:  Fuehrungsheft fuer Gross und Klein Unter dem Mikroskop... Blaualgen, dank ihrer besonderen Proteine eine typische Pflanzenart in Thermalquellen, sind sogar bei hohen Temperaturen lebensfähig. Auch die Schwefelbakterien gehören zu den typischen Bewohnern des Sees. Sie sind in der Lage, den aus dem Wasser gewonnenen Schwefel in ihren Zellen zu lagern. Die im See vorkommenden, verschiedenen Bakterienstämme verleihen dem Thermalwasser eine desinfizierende Wirkung. Auch eine ganz eigene Art von Mikromonsporen lebt im See. Sie wurde gemäß ihrem ersten Fundort „Hévízer Mikromonospore“ genannt. Sie zerlegen die Proteine und Zellstoffe und sind sehr wichtige Lebewesen am Seegrund. Der ebenfalls in Bad Hévíz entdeckte Strahlenpilz gehört zu den weiteren, besonderen Lebewesen im Sees: er ist in Mittel-Europa nur hier anzutreffen und häuft in und um seine Zellen Jodkristalle an.
title: Naturschätze
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címkék: ;Hévíz;Natur;Natur Park;Thermal see;Tour;
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5. Tüskevár Garten

Letzte Änderung: 2025. November. 26. 11:14

Beerenanbau und -verarbeitung sind heute eine Seltenheit – deshalb gelten sie als wahre Rarität. Im Tüskevár Garten kannst du aber Hagebutten und Kornelkirschen in bester Qualität genießen.

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cím: Tüskevár Garten
lead: Beerenanbau und -verarbeitung sind heute eine Seltenheit – deshalb gelten sie als wahre Rarität. Im Tüskevár Garten kannst du aber Hagebutten und Kornelkirschen in bester Qualität genießen.
tartalom: + 1 Beeren aus dem Glas Zwischen dem Balaton und dem Kleinen Balaton, am Rande von Sármellék, versteckt sich ein Obstgarten, in dem Schwarze Apfelbeeren, Hagebutten und Kornelkirschen ihr Zuhause gefunden haben. Im Tüskevár Garten wird jede Frucht von Hand geerntet und ohne Chemikalien oder künstliche Zusätze verarbeitet. Wenn du noch nie Hagebutten- oder Kornelkirschenmarmelade probiert hast, ist jetzt der perfekte Moment dafür! „Was ich am meisten liebe, ist das naturnahe Leben und die frische Luft.“ Gergely Tihanyi, ursprünglich gelernter Informatiker, wusste schon früh, dass er nicht hinter dem Bildschirm, sondern draußen in der Natur arbeiten möchte. Die Weinberge seiner Großeltern, das Gärtnern in der Kindheit – all das führte vor über zehn Jahren zur Gründung seines eigenen Obstgartens. Was einst mit einer kleinen Aroniaplantage als Hobby begann, ist heute ein Familienbetrieb mit fast 2 Hektar Fläche, den Gergő gemeinsam mit seinem Vater bewirtschaftet. Raritäten aus dem Karpatenbecken Der Fokus im Tüskevár Garten liegt auf dem chemiefreien Anbau und der Verarbeitung von Beerenobstsorten, die im Karpatenbecken oft in Vergessenheit geraten sind. Gergő hat sich bewusst für robuste, gesundheitsfördernde Pflanzen entschieden, denn: „Wir machen das nicht nur für den Verkauf – wir essen es selbst und geben es auch unserer Familie und unseren Freunden.“ Angebaut werden Hagebutten, Kornelkirschen, Schwarze Apfelbeeren, Brombeeren, Blau- und Schwarze Johannisbeeren. Das Besondere liegt aber nicht nur in den Sorten, sondern auch in der Verarbeitung: Die Früchte werden von Hand geerntet und frisch verarbeitet – zu 100 % Direktsäften, ungesüßten oder leicht gesüßten Marmeladen. Jede Verarbeitungsstufe erfolgt schonend, um Geschmack und Nährstoffe zu bewahren. Auch die Schalenreste finden Verwendung: Sie werden zu Trockenfrüchten, Pulvern oder Teemischungen weiterverarbeitet. Alle Produkte sind frei von Zusatzstoffen und meist auch zuckerfrei. Die Verarbeitung wird immer an die Eigenheiten der jeweiligen Frucht angepasst. Hagebutten und Kornelkirschen etwa benötigen aufgrund ihres dichten Fruchtfleischs keine zusätzlichen Geliermittel. Neben traditionellen Familienrezepten experimentieren Gergő und sein Team kontinuierlich mit neuen Geschmacksrichtungen und Methoden – immer mit dem Anspruch echter Handwerkskunst. Produktinformation Hagebutten- und Kornelkirschenmarmelade Die beiden ikonischen Marmeladen des Tüskevár Gartens – Hagebutte und Kornelkirsche – überzeugen durch ihren einzigartigen Geschmack und ihren hohen Nährwert. Es sind keine kultivierten Süßsorten, sondern echte Wildfrüchte, deren Verarbeitung neben Handarbeit viel Geduld und Fachwissen erfordert. Die Hagebutten werden vollreif geerntet, schonend erhitzt und passiert, um die Kerne zu entfernen. Übrig bleibt das samtige, dichte Fruchtmark, das zu einer dunkelorangenen Marmelade mit ausgewogenem süß-säuerlichen Aroma verarbeitet wird. Dank des hohen natürlichen Feststoffgehalts kommt sie ohne Geliermittel oder Pektin aus und ist reich an Vitamin C und Antioxidantien. Die Kornelkirschenmarmelade ist eine echte Rarität: Nur wenige Betriebe verarbeiten diese Wildfrucht, die erst nach Jahren Ertrag bringt. Ihr Geschmack ist unverwechselbar – säuerlich, mit leicht pflaumigen Noten und feiner Fruchtsüße. Hergestellt wird sie ausschließlich aus eigenem Anbau, in kleinen Chargen, ohne Zusätze oder Konservierungsmittel. Bezugsquellen Hévízer Bauernmarkt Liliomkert Markt, Káptalantóti Weitere Informationen & Kontakt: Facebook

Wusstest du, dass die goldwerten Böden Transdanubiens einst von eiszeitlichen Winden herangetragen wurden? Löss ist nicht nur ein geologischer Begriff, sondern eine uralte „Rezeptur“, aus der eine der fruchtbarsten Böden im Karpatenbecken entstand. Wo heute Reben wachsen und Vögel in Lösswänden nisten, wehten einst über Jahrtausende hinweg gelbe Staubstürme. Erfahre, wie dieses besondere Sediment die Landschaft geformt hat – und warum es auch heute noch eine zentrale Rolle für nachhaltige Landwirtschaft spielt.

Löss – das Erbe des Pleistozäns

Der Begriff „Löss“ leitet sich vom deutschen Wort lose ab – was „locker“ bedeutet. Seine Ablagerungen entstanden im Pleistozän (vor 2,58 Mio. bis 0,01 Mio. Jahren), insbesondere während der Eiszeiten.

Löss ist ein feinkörniges, gelbliches Sediment, das über Zehntausende von Jahren vom Wind transportiert und abgelagert wurde. Entscheidend für seine Entstehung waren die klimatischen Bedingungen südlich des ehemaligen skandinavischen Eisschildes: ein trockenes, kaltes Klima und spärliche Vegetation.

Die feinen Staubpartikel stammten aus Flussauen und ausgetrockneten Steppenlandschaften. Mit der Zeit verband sich das abgelagerte Material durch kalkhaltige Bindemittel zu festem Löss – charakteristisch mit seinen senkrechten Rissen.

Wichtig zu wissen: Das Pleistozän war nicht durchgehend eiszeitlich. Es umfasste mehrere Kaltzeiten und dazwischenliegende Warmzeiten – teils sogar wärmer als heute – mit kurzen Klimaschwankungen.

Landschaftsformen – das Erbe des Löss

Löss hat dem Karpatenbecken, insbesondere Transdanubien, ein einzigartiges Landschaftsbild verliehen: steil abfallende, bis zu zehn Meter hohe Lösswände, Hohlräume in den Wänden (z. B. Lebensraum für Bienenfresser und Uferschwalben), jahrhundertealte Hohlwege in Weinbergen und von Wurzeln durchzogene Böschungen – all das gehört zum geologischen Erbe dieser Region.

Diese Strukturen sind fester Bestandteil des Landschaftsbildes, das durch geologische Prozesse und Gesteinsformationen geformt wurde – und das uns so vertraut und charakteristisch erscheint.

Fruchtbarkeit und Wasserspeicherung

Lössgebiete zeichnen sich durch besonders fruchtbare Böden aus – viele unserer landwirtschaftlichen Flächen liegen auf solchen Lössinseln. Das allein ist schon eine hervorragende Grundlage für nachhaltige Bewirtschaftung: Einerseits wegen des hohen Humusgehalts, andererseits wegen der ausgezeichneten Wasserspeicherkapazität.

In der Praxis bedeutet das: Selbst in Trockenzeiten bleibt dank der senkrechten Porenstruktur ausreichend Feuchtigkeit im Bodenprofil erhalten – ein unschätzbarer Vorteil im Zeitalter des Klimawandels.

Moderne Parallelen – Staub aus der Sahara

Interessant ist auch, dass der feine, windgetragene Staub aus der Sahara, der heute zunehmend Mitteleuropa erreicht, in gewissem Maße als modernes Pendant zum lössbildenden Material betrachtet werden kann.

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