Indikationen, Kontraindikationen

Das Wesen der Hévízer Heilkur besteht darin, dass den Kranken das heilende Bad, den wissenschaftlichen Erfahrungen ärztlicher Praxen entsprechend dosiert wird.

Die Hévízer Heilkur hat eine komplexe Wirkung: Wärmegrad, chemische Zusammensetzung des Wassers, der Schlamm, die Luft und das Klima spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Rahmen einer Hévízer Heilkur ganz ist eine exakte Dosierung der Heilbäder gemäß wissenschaftlicher Vorgaben wichtig.

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Die betreuenden Ärzte verordnen Heilbäder immer der Krankheit entsprechend, unter Berücksichtigung aller Faktoren, und kombinieren sie gegebenenfalls mit medikamentösen, elektrischen Behandlungen und zusätzlichen Kurmaßnahmen. Sie bestimmen die Dauer von Badekur und Behandlungen wie Gewichtsbad, Schlammpackung oder Massage.

Durch die vielen vorhandenen Kur-Möglichkeiten ist Bad Hévíz zur Behandlung verschiedenster Krankheiten ideal.

Indikationen

  • Alle degenerativen Verschleiß- und Verkalkungsformen bei rheumatischen Erkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Wirbelsäulen-, Bandscheiben-, Kleingelenk- und Knorpelprobleme, Spondylose, Spondylarthrose, Discopatie).
  • Entzündliche Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen im Ruhezustand (Arthritis, Polyarthritis z.B. PCP, Spondylarthritis z.B. Morbus Bechterew). Die Hévízer Heilkur wirkt sich nach dem akuten Zustand angewandt günstig auf die Symptome der chronischen Gelenkserkrankungen aus.
  • Bindegewebsrheuma (Erkrankungen der Muskel- und Sehnenbänder).
  • Sekundäre Gelenkserkrankungen, wie z.B. bei Stoffwechselstörungen auftretende Gelenksbeschwerden (z.B. Gicht).
  • Störungen der innersekretorischen Drüsen.
  • Bei Hautkrankheiten (z.B. Psoriase) auftretende Gelenksentzündungen, Gelenks- und Wirbelsäulendeformationen.
  • Brüche, Unfallverletzungen, Rehabilitation in der postoperativen Phase (vor allem nach Arm- und Beinbrüchen).
  • Chronische, periphere, mit dem Nervensystem verknüpfte, vor allem auf mechanische Ursachen zurückführbare Beschwerden (z.B. Ischialgie, Polyneuropatie, Parese).
  • Vor- und Nachbehandlungen von Gelenksoperationen, Knorpelscheibenoperation (Nachbehandlung von Bandscheibenvorfällen).
  • Chronische gynäkologische Krankheiten.

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Kontraindikationen

  • Bösartige Geschwulst (im Stadium der chirurgischen oder medikamentösen Behandlung).
  • Kreislaufstörungen verursachende (dekompensierte) Herzkrankheiten, Blutgefäßerkrankungen, Bluthochdruck (wenn der gewünschte Wert nicht eingestellt werden kann bzw. wenn er organische Leiden verursacht), schwere Arterienverkalkung (Arteriosklerose) Herzkranzgefäßverengung, nach einem Infarkt (wenn vom Arzt verordnet), schwere Krampfadererkrankungen (venöse Thrombosen).
  • Alle akuten Entzündungskrankheiten (Krampfadern- und Gelenkentzündungen).
  • Alle akuten und chronischen ansteckenden Krankheiten (z.B. Tuberkulose, Hepatitis usw.)
  • Leukämie, sonstige schwere Erkrankungen der blutbildenden Organe, schwere Blutarmut (Anämie, Hämophilie).
  • Lungenasthma mit häufigen Anfällen.
  • Aktive Geschwüre (Magen- bzw. Darmgeschwüre), Nierenbeschwerden, Nierensteine.
  • Plötzlich auftretende Ohnmachtsanfälle (Epilepsie, Adams-Stokes-Syndrom).
  • Chronischer Alkoholismus, schwere Leberschrumpfung.
  • Nässendes Ekzem, extensive Wunden.
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) mit organischen Beschwerden, unkompensierte Zuckerkrankheit, bedeutende Gewichtsabnahme bzw. Zunahme.
  • Die ersten sechs Wochen nach einer therapeutischen Röntgenbehandlung.
  • Schwangerschaft.

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