Die Straßen der Stadt – insbesondere die Seepromenade – säumen zahlreiche exotische Immergrüne. Bemerkenswert sind vor allem die Platanenreihe und die alten Bäume – Eschen, Sumpfzypressen, Chinesischen Spießtannen.
Vor dem farbenprächtigen Anblick der Seerosen bleibt jeder entzückt stehen. Die indische rote Lotosblume wurde 1898 von Sándor Lovassy, Professor der Wirtschaftsakademie Keszthely, angesiedelt. Die einheimische Seerose von Hévíz ist die weiße Lotosblume, die infolge der Veredlungen fast nur noch im Abwasserkanal vorkommt. Die streng geschützten Pflanzen blühen schon zum Sommeranfang, und die Blüte dauert bis Ende November. Die Lotosblumen sind aus zwei Gründen besonders wichtig: ihre Blätter hemmen die Verdampfung des Wassers, und ihre weitverzweigten Ranken schützen den radiumhaltigen Heilschlamm.
Obwohl der Hain-Lehrpfad noch nicht allgemein bekannt ist, ist eine Fußwanderung über den Pfad auf jeden Fall lohnenswert. Auf dem Lehrpfad kann man den Hévízer See, das ihn umgebende Moor und auch seine Flora und Fauna erkunden, die nicht nur in Ungarn, sondern in ganz Europa einen raren und wertvollen Naturschatz darstellen.