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Bad Héviz in Ungarn bietet seinen Gästen auch Bäder-Charme und Qualitätsweine!

editiert: 2018. Oktober 03., Mittwoch - 13:13 | quell:

Herausragende Heilwirkung

Der größte Thermalsee weltweit befindet sich in dem kleinen ungarischen Kurort Bad Héviz in Ungarn, wenige Kilometer vom Balaton entfernt. Bereits die Römer legten hier im 2. Jahrhundert den Grundstein für die Badekultur. Im Jahr 1795 ließ Graf György Festetics I. den Ort zum Heilbad ausbauen. Der ungarische Adelige öffnete damit das Tor für einen Besucherstrom, der bis in die Gegenwart anhält.

Der 4,4 Hektar große natürliche Heilsee ist der unumstrittene Star in Bad Héviz. Seine Eckdaten sprechen für sich. Die Heilkraft zieht er aus den an Mineralstoffen reichen Quellen, die seit jeher in einer Tiefe von 38 Metern entspringen. Dank des enormen Fördervolumens der Quellen von 410 Litern pro Sekunde, erneuert sich das Wasser im See innerhalb von drei Tagen - was für ein Luxus. Am südlichen Ende des Sees fließt das Wasser in einen breiten Kanal in den Fluss Zala und dann in den Balaton. Das Wasser wird durch geothermische Energie erwärmt, liegt im Winter nicht unter 22 und erreicht im Sommer 35 bis 38 Grad Celsius. Für viele eine Wassertemperatur wie in der Badewanne daheim. Aber das Wasser kann ja viel mehr als nur Badespaß bereiten. Der hydrostatische Druck des Wassers wirkt wohltuend spürbar auf den Kreislauf und demzufolge werden die Bewegungen von Armen und Beinen leichter. Geradezu außergewöhnlich ist die vielfach beschriebene und nachgewiesene herausragende Heilwirkung der Thermen.

Der Charme von altem Bäder-Alltag
Doch der kleine Kurort mit seinen etwa 4000 Einwohnern will für seine Gäste mehr bieten als heilendes Wasser, Moorpackungen und eine Vielfalt von medizinischen Leistungen.
Der kleine Thermalort Héviz liegt eingebettet zwischen Weinbergen mitten drin in der westungarischen Hügellandschaft. Dank seiner Lage vermischt sich das kontinentale mit dem Mikro-Klima des schwefelhaltigen Thermalsees. Im Frühjahr blühen im Kurpark Magnolien und japanische Zierkirschen, im Sommer strahlt die Farbenpracht von Tulpen, Narzissen und Begonien. Trotz aller mitunter nervenden Modernität ist immer noch auch der Charme der alten Bäder-Architektur zu bewundern.

Weinberge im Stadtteil Egregy - Weinberge am Abend
Eine Besonderheit des Kurbetriebs in Héviz sind seine Weinberge. Im Stadtteil Egregy haben sich einige Dutzend Winzer angesiedelt. Sie schafften es in den letzten zwei Jahrzehnten sogar, dass Egregy zum Qualitätsweinbaugebiet Ungarns gekürt wurde. Zu den Spezialitäten zählen Welschrieslinge, Grauburgunder und der Grüne Veltiner, die alle von den Besuchern ausgiebig in gemütlichen Weingärten getestet werden können. Dazu gehört auch die Weinstube "Reblaus" von den Winzern Erika und Gábor Németh. Auf ihrer Panorama-Terrasse eröffnet sich ein schöner Blick auf den Weinberg und die idyllische Landschaft. Die Gastgeber bieten hier am Weinberg anders als manche kalorienarme Wellness-Speisekarten im Heilbad-Restaurant, würzige Schweinerippchen, knusprige Kalbshaxen und goldbraun gebackene ungarische Gänsekeulen. Doch im Mittelpunkt bleiben die Weine. Für Kostproben bietet sich besonders der Herbst an, wenn Erntedank gefeiert wird mit Weinlesefesten bis zu den Tagen um Martini im November. Besonders empfohlen sind die urigen Weinstuben in der Kellergasse mitten in den Weinbergen unter der 800 Jahre alten Arpádenkirche. Hier wird der Cserszegi füszeres, ein roter Traminer, ausgeschenkt, der mehrmals schon Bad Hévizer Wein des Jahres war.

Im Speisesaal des Grafen sind heute Konzerte
Falls wirklich einmal für die Gäste Langeweile im Alltag des Heilbades aufkommen sollte, liegen ganz in der Nähe attraktive Ausflugsziele. Der Balaton-See mit seinem Naturschutzgebiet ist schon in wenigen Kilometern erreichbar. Auf dem See kreuzen Segelboote, die auch Touren mit den Badegästen aus Héviz veranstalten. Ganz in der Nähe von Héviz, im kleinen Nachbar-Städtchen Keszthely, am Westufer des Plattensees gelegen, steht das wunderschöne Barockschloss der adligen Familie Festetics. Im Jahre 1745 erbaut, ist es bis heute das kulturelle Zentrum der Region. Hier findet jedes Jahr im Mai das Balaton-Musikfestival statt und im Juli bis August wird im herrlichen Park Sommertheater gespielt. Eine Besichtigungstour durch das Schloss und den weitläufigen Schlosspark lohnt sich immer. Besonders edel und wirklich beeindruckend ist die Bibliothek, in der seltene naturwissenschaftliche Bücher aus den letzten Jahrhunderten zu sehen sind. Im ehemaligen Speisesaal der Grafenfamilie ist heute der Platz für Konzerte und kleine Opernaufführungen.

Bürgersteige früh "hochgeklappt"
Touristen und Kurgäste, Junge und Alte flanieren durch Bad Héviz auf einer der schönsten Promenaden Ungarns, bummeln durch die kleinen Gassen und prägen das Bild des Badeortes. Ein neuer Radweg auf der westungarischen Badestraße führt zum Abschluss nach Bad Héviz und bringt viele Aktiv-Urlauber in den Ort. Auch die Radler wollen den berühmten Thermalsee erleben. Da stört es die allermeisten Besucher wenig, dass in dem Kurbetrieb von Héviz im Spätsommer ab 21 Uhr die Bürgersteige "hochgeklappt" werden und eine überwältigende Stille einzieht.
Www.spaheviz.de - www.mk-salzburg.at

ReiseTravel Fact: In der Medien-Öffentlichkeit scheint das Verständnis dafür, dass ein Mensch mehr Zeit für Entspannung und Kurbetrieb braucht, immer mehr zu schwinden. Bad Héviz zeigt Wege auf, dass natürliches heilendes Wasser und ein Glas guter ungarischer Wein eine bessere Wirkung erzielen kann als viele Pillen und Arzneien unserer modernen Welt.

Ein Beitrag für ReiseTravel mit Fotos von Ronald Keusch. Fotos von Isabella Sommerauer.
Von: https://www.reisetravel.eu/hotels-restaurants-food/hospitality-weltweit/kurbad-mit-weinberg.html#c10564

 

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