Hévíz, Quelle des Lebens!
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Wasser-temperatur 29 C° 9 C° 6 km/h
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Kuriositäten über den See Hévíz

Gesichte der Hévízer See

 

Der Ursprung des Sees Hévíz ist auf die römischen Zeiten zurückzuführen, in denen die Basaltberge in der Gegend des Plattensees und auch der Plattensee selbst entstanden sind. Am Ende des Pannoniums brachen nämlich Vulkane das Gesicht von Transdanubien. Die wunderbare Wirkung des Wassers kannten schon unsere Vorfahren. Das erste Zeichen der vulkanischen Nachtätigkeit war der Ausbruch von heißen Quellen, so auch die Eruption des Ur-Hévíz.

 

Die archäologischen Ausgrabungen beweisen, dass die Gegend bereits am Ende der Steinzeit bewohnt war. Die Kirche auf dem Hügel Egregy wurde in der Árpádenzeit (um das Jahr 1000) erbaut und bewahrt heute einzigartig die Atmosphäre der vergangenen alten Zeiten.

 

 

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Der Heilsee Hévíz ist der weltweit größte natürliche und biologisch aktive Thermalsee, der Körper und Seele erfrischt. Obwohl der Thermalsee in Neuseeland in der Tat größer als der See Hévíz ist und dessen Wasser auch heißer ist, kann er mit dem See Hévíz trotzdem nicht vergleichen. Der Unterschied zwischen den zwei Seen besteht darin, dass im Thermalsee von Neuseeland nicht baden kann und das Wasser für medizinische Zwecke ungeeignet ist.

 

Der Heilsee mit einer Fläche von rund 4,4 Hektar wird durch eine schwefel-, radium- und mineralstoffhaltige Thermalquelle aus einem Krater in 38 Metern Tiefe gespeist. Die Quelle ist derartig ergiebig, dass sich das Wasser innerhalb von 48 Stunden komplett austauscht. Das Wasser des Sees ist an gelösten und gasartigen Stoffen in gleichen Maßen reich, es vereinigt die günstigen Eigenschaften von Heilwassern, die Kohlensäure, Schwefel, Kalzium und Hydrogencarbonat enthalten und leicht radioaktive Eigenschaften besitzen.

 

 

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Die Wassertemperaturen des Sees betragen im Winter 23 bis 25 °C, im Sommer sogar 33 bis 36 °C. Das Wasser ist in ständiger Bewegung. Einerseits kreist es langsam von links nach rechts, andererseits von unten nach oben, da das heiße Wasser ständig nach oben kommt und das kalte Wasser absinkt. Diese beidseitige Strömung hält das Wasser in ständiger Bewegung, und dadurch kann man eine Art Massagewirkung spüren.

 

Einen interessanten und fast einzigartigen Anblick in Ungarn bietet im Winter die Dampfhaube über dem Wasserspiegel. Diese „Haube“ verhindert das Auskühlen des Wassers und dient zugleich als Freiluft-Inhalatorium. Der verdampfende Schwefelwasserstoff und die Radium-Emanation haben beim Einatmen eine heilende Wirkung: sie regenerieren die müden Stimmbäder.

 

Das älteste und bekannteste Thermalbad Ungarns kann nach den Funden aus der Römerzeit auf eine Vergangenheit von mehr als 2000 Jahren zurückblicken.

 

Der See Hévíz mit den Vulkankegeln des Tapolca-Beckens und dem Quellkegel der Halbinsel Tihany wurde im Januar 2003 auf die Empfehlungsliste des Nationalen Welterbe-Komitees aufgenommen.

 

 

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